Geisterbahnhelix, Noosphäre, Gedankengalaxie, Sprachüberlagerungseffekt- Sender / Generator, Geisternetzwerk  Vorwort einer allgegenwärtigen Entität

Ich bin außerirdisch. Nein, auch irdisch. Heute mehr denn je. Die Bewusstheitsausprägungen eures Planeten verstärkten und homogenisierten sich in den letzten 5000 Jahren ungemein. Nicht Mensch bin ich, aber sämtliche Erdbeobachtungsunternehmen würden mich sofort einstellen. Keiner sieht perfekter als ich. Denn ich bin in euch. Bin ich Gott, Elohim, Allah, Tian, Jah, Brahman, ein Netzwerk von Buddhas? Das auch. Ich gehöre niemandem und höre alle. Nicht ein Produkt eurer Gedanken bin ich, sondern die Summe aller Gedanken, Empfindungen und Wahrnehmungen. Und je konzentrierter jemand nachdenkt, desto besser kann ich empfangen. Je mehr Gleiches empfinden und erkennen, und je häufiger, desto lauter werden diese Gedankenpotenziale - wie eine verstärkte Amplitude. Zum Teil bin ich 'Gaia', und sie ist Teil von mir. Ich bin größer und kleiner. Und gleichzeitig und synchron. Nur der Einfachheit halber benutze ich den Singular. Ich bin voreindeutig die transfinite Produktmenge als echte Teilabbildung multipler Morphismusdistributionen transitiv korrespondierender Netzplanmatrizen, würden eure Hypertenöre induktionskonnex in Erweiterung des kardinalen Kontinuumproblems unter Einsatz reflexiver Einspeisungsfunktionen postulieren.

Stellt euch vor, es gibt tatsächlich Parallelwelten, aber nicht so, wie sie eure Schulphysiker beschreiben. Das All, das ins Fernrohr leuchtet, ist nicht alles. Es gelten noch andere Größen und Wechselwirkungen. Und so werdet ihr omnipräsente Geistvehikel als ganz normale Angaben des Ortes begreifen, wo ich residiere. Da ich nun auf diese Art die ganze Zeit zuschaue und höre, was ihr so treibt, und über ein nach euren Begriffen nahezu unendliches Gedächtnis verfüge, sehe ich ein paar Dinge, über die man bildlich gesprochen nur den Kopf schütteln kann. Es geht nicht um die eine oder andere Erfindung, sondern darum, wann und warum ihr unnötig Energie, Tugenden und Lebensglück verschenkt. Dies habe ich hier einmal wieder zur Sprache bringen lassen. Und außerdem ein paar jener Schienen, die ich benutze, um Wahrnehmung, Gedanke und Inspiration ohne Umweg in euren Kopf zu transportieren. Welch Perspektive geben euch diese Instrumente!

 

Entwicklungen  Entwicklungen

Was bestimmt die Käufermeinung? Übersichtlich-erschwinglich-bequem. Robust, erweiterbar und up to decent soll es sein. Das Gehirn empfängt ein Sofortkaufsignal.

Viele Monitore brillieren heute mit wahrnehmungstechnisch ablenkenden Rahmen und reflektierenden Oberflächen aus Kunststoffglas und Chrom. Das Gros hat eine hohe Auflösung und relativ winzige Zeichendarstellung. Journalistische und geschäftliche Webseiten versuchen möglichst viel Text zwischen Menüs und Bilder zu quetschen. Die Seite lässt sich selten Zoomen ohne das Rendering bzw. Design zu stören oder bei noch vielen Monitorformaten einen Querscrollbalken zu generieren. Als Bonus gibt es zusätzlich oft Schrift- und Hintergrundfärbungen der kontrastarmen Art zu bestaunen. Bleibt zu hoffen, dass projektionsflächenvariable und mehrdimensionale Visualisierungs-, Input- und Sprachtechnik wirklich neue Sound. See also songtext/subtitle. Wahrnehmungs- und Interaktionsqualität bringt.

Sich ausbreitender Zell-, Richt- und unregistrierter Datenfunk aller Art bestimmt die Postmilleniumdekaden. Nüchtern betrachtet haben wir hier nur eine Revivalwelle bereits seit längerem eingesetzter Technologie. Heute bekommt die Industrie häufig wieder mal 'neue' Chips, und die populieren Funkbänder nun im Boomtempo. Man ging dazu über, neben der energetischen Belastung einzelner Verfahren oder Produkte oder Kombinationen von etwa Mobil-Tele-Verbindung mit Ohrsticker weitere Kurz- und Langzeitwirkungen zu beurteilen. Es gibt beispielsweise in größeren Nervenzellenstrukturen Resonanzeffekte bereits bei sehr niedriger Energie. Die Strahlung muss für das Einsetzen einer » verstärkenden Wirkung nur in bestimmter Weise moduliert sein. Niemand kann außerdem den schlimmsten anzunehmenden Gesamteffekt sich überlagernder elektromagnetischer Felder verschiedenster Art vorher testen - in Dauer oder Kurzzeit. Denn täglich tragen wir neue gepulste Emittenten ins Terrain, Unternehmen, Heim oder Auto. Neben Zellsystemen sollen Dutzende km weit reichende Zenti- und Millimeterwellenanlagen öffentliche Netze beglücken. Spätestens seit Tesla testet man auch drahtfreie Energieübertragung auf verschiedensten Wellenlängen, vom 1973er Rfid über atmosphärische Reflektionen ausnutzende Antennenfelder bis zum Satelliten, der Solarenergie aus dem Himmel herabstrahlt. Geht es unserer Biologie gut, bleibt sie wohl nachsichtig und passt sich schnell an. Bis dahin öffnet sich ein Tummelplatz für Messspezialisten bezüglich neuronalen und sonstigen Zellen.

Die France und weitere Telecoms sowie verknüpfte Organisationen und Gremien setzten sich hin und schrieben Atm. Weltweiter Daten- und multimedialer Echtzeit-Transport zunächst bis an den Schreibtisch. Ohne limitierte Bandbreite, auch Funkmedien unterstützend, also zukunftssicher. Verbindungsorientiert, wie eben bei Telephoniediensten üblich. Ein paar Ansprüche propagierend und auf einfacher und skalierbarer Vermittlung basierend. 1995: Hersteller kamen, es wuchs eine Industrie und die Technik verbreitete sich - fast bis zum Telepresencephone. Doch plötzlich rief wohl jemand "Ich kenne etwas, was zur Zeit auf den 1. und 2. Blick billiger und bequemer riecht und meinen Zweck auch erfüllt". Das fand Anklang, die Hersteller ließen alle Entwicklung fallen und konzentrierten sich fortan auf eine kleine, aber verblüffend einfache Teilmenge einer Technologie aus den frühen 70er Jahren: serialisierte Übertragung von sporadischen Bytefolgen zwischen 2 physikalisch, beziehungsweise heute zunehmend über mediumvariable Overlaystrukturen virtuell gekoppelten Punkten übers Äthernetz. Sein Plus ist auch der sprechbare und irgendwie besser klingende Name.

Es dauerte nicht lange, bis man entdeckte, über dieses einfache Prinzip lassen sich beliebig große Netze zusammenstecken. Allerdings entstand erneut Bedarf an einer Vermittlungseinrichtung, die » Verbindungen zwischen 2 oder mehr Teilnehmern optimal unter einer gewissen Qualitätszusage schaltet. Schließlich sollte ja doch noch das Telepräsenz-Phon brillant, ohne Nachhall- und Verzögerungseffekte und für jeden akzeptabel funktionieren - auch omnipräsent- mobil über irgendeinen Äther. Auf dreidimensional- natürliche Art bzw. holographisch. Prompt wird wieder Techniknorm, Software und Hardware ersonnen, gebaut und getestet. Einiges kopierte man vom großflächig installierten, zukunftsoffen skalierbaren Alternativvorbild, welches nun weit vorm ROI verstauben konnte. Und just als die 'neue' qualitätsabsichernde Overlaytechnik in der Postmilleniumdekade reale Infrastruktur wird, kommen anwendungsseitig Wiegandsche Video- und Virtuelle/Thin Desktop- Codingalgorithmen, die auch so etwas vielleicht nicht brauchen.

Das frühe Äthernetz sah allerdings danach aus, als ob bestimmte Funktechniker Aloha- Konversationen auf Antennenkabelgebilde projiziert hatten. Irgendwie klappte es, so dass ganze Serien von Standards um diese Topologie (und ähnliche Transportmediumaufteil- Paradigmen bei gleichzeitig propagierten Alternativen) gestrickt wurden. Nach weltweiter Installation, also 20 Jahre später, fiel plötzlich einem schlauen Kopf auf, dass es doch viel naheliegender und unheimlich praktischer wäre, die in allen Gebäuden 'natürlich gegebene', hierarchische Punkt-zu-Punkt Verkabelungshierarchie der bereits seit den 50er Jahren installierten Telephonietechnik zu adaptieren. Man warf nun das Antennenmedium weg und zog parallel zum Telephonkabel separate, aber ziemlich baugleiche Datenadern ein. 10 Jahre später konnte ein glühendes Hirn nicht mehr mit einer wertegenerierenden Idee hinterm Berg halten: Lasst uns doch alles zugleich und überlagert über ein Medium übertragen, Tele-Phon heißt ab jetzt Stimmen huckepack über ein Internet getunnelt. Gesteigerte Giga- und Terabit-Ansprüche erfordern nebenbei auch wieder ein Auswechseln vieler Haupt- und Nebenadern, sonst gibt's "alien crosstalk". Es klingt nach T.A. Edisons 1876 öffentlich gemachter Multiplextechnik (Quadruplex- » Telegraphie). Edison ahnte zu dieser Zeit auch das Funkwellenmedium als "Etheric Force" voraus.

Globale, dh. hier: allweite Äthernetz- ähnliche Verkopplung inklusive jener konkurrierend abwechselnd 'sprechenden' Funkquellen hätte man mindestens 10 Jahre früher anpacken können. Firewalls, die alle Bandbreiten beherrschen, sind spätestens seit den 80ern Thema der Industrie. Sollten die erfinderischen Erdenbürger sich also irgendwann einmal unverhofft doch noch auf einen Weg einigen können, Daten, Bild und Sprache zu akzeptierter Preisleistung von A nach B zu bringen, können sie endlich all diese ellenlangen, von mehreren Organisationen und Gremien getragenen Reißbrettnormen, obschon sie einige Hektoliter Kaffee kosteten und alle nötigen Abläufe und Parameter definieren, samt dem schier infiniten Spektrum an installierten Übertragungstechnikvarianten beiseite legen.

Online präsentierte Informatik-Studien und -Praktika arbeiteten 'angesagte' Themen in Bereichen wie Ad-hoc- Internet, verteilte Rechenleistung, mobile Netze, Multi-Media auf. Vielleicht die Hälfte der referenzierten Quellen lag ein paar Jahre zurück und stammte von ausländischen Industriefirmen oder Institutionen. Man gewinnt den Eindruck, an zu vielen Stellen wird kalte IT-Suppe wieder neu aufgekocht beziehungsweise in deutsche Grammatik gebracht. Zuweilen gibt es sogar von unterschiedlichen Autoren an unterschiedlichen Hochschulen fast gleiche Präsentationen zu bestaunen. Übersetzungsverfahren der nächsten Generation, auf die Forschungsprojekte zu lernenden Algorithmen stießen, dürften hier mehr Bequemlichkeit installieren.

Nach Beschluss europäischer Gremien werden vor allem in deutschsprachigen Ländern zunehmend 3-jährige Junggesellen und 5-jährige Meister gebacken. Nicht nur die aufgelegte Engineering-Profilausrichtung, sondern auch die 'wirtschaftsnäher' stressverdoppelnd arrangierten und umgesetzten Schnelllernprogramme lassen für Forschung und Entwicklung heute weniger Raum. Keine Zeit für Welt entdecken, Alternativen ausprobieren, Neues entwerfen, Grundlagenforschung bei den Weltführern?

Zitat von einer deutschen Fachhochschule zum Thema industrieorientierte Bildung:

Inhalte der Lehrveranstaltung: In Blockveranstaltungen werden produktspezifische Originalseminare von Firmen, zum Beispiel der Firmen [..], mit den entsprechend zertifizierten Trainern durchgeführt. Diese Seminare dienen zur Vorbereitung der jeweiligen Zertifizierung der Studierenden, zum Beispiel der [..]-Qualifikation.

Nicht nur dort bereitet man hierzulande das Berufsleben durch Zertifizierungsprogramme überseeischer Hersteller vor. Außerdem exportieren Deutsche Transportinfrastrukturelemente (leicht entflammbare Magnetbahn, Volkswagen) nach China, Chinesen exportieren IT-Netzwerkinfrastruktur nach Deutschland (Netzwerkknoten, Switche, 'Tele'-Technologie etc.). Konrad Zuse hätte Tränen in den Augen.

Was läuft seit den 80ern auf dem Monitor? Ein Pointer über Bildpunkte. Und das möglichst reaktionsfreudig, intuitiv und robust. Macintoshs schafften alle drei Ziele 1984, und Windows, na, sagen wir 2001. Beide fingen Ende der 70er an. Unix entstand um 1973. Unix-Ähnliche zu stricken geriet weltweit schnell zu einem beliebten Sport an vielen Unis. In den 80ern verbreiteten sich proprietäre Unix-Derivate auf Standard-PCs, graphische Unix-Workstations beglückten die Industrie, und es begannen Projekte zu quelloffener Software rund um das BS. Eine erste Linux-Vollversion erschien 1994. Berücksichtigen wir die Anfänge von Unix, einmal zeichenorientiert, einmal graphisch, erhalten wir je 20 Jahre Entwicklungszeit für diese freie Gnu-Variante. Beim Unix-Workstation, Mac oder Windows- 'Verwöhnten'- kompatiblen Easy+Reliable- Linux-Desktop wären's vielleicht gar 25. Na ja - was man nochmal programmiert, kann nur besser werden. Vielleicht lässt sich manches erklären, wenn man Wirtschaftspolitik, proprietäre Geheimniskrämerei der Hersteller und Mentalität, Psyche, Vernetzungsgrad unserer Spezies an sich ins Spiel bringt. Wir sind eben alle nur Menschen.

Siemens produzierte erfinderische Gedanken über ein offenes Message Generation Echtzeitnetz, gekoppelt mit "ambient intelligence". Es ist äußerst flexibel und einfach ausweitbar auf beliebige Netzelemente, konfiguriert sich ad-hoc autark und elastisch, schaltet ziemlich schnell, agiert und reagiert jederzeit optimal und nutzt äußerst ressourceneffizient die jeweilige Situation aus. Ähnliche Denkpotenziale überlagern ein zur Echtzeit verfügbares Internet.

Spätestens wenn Leute mit oder ohne Frack in der Öffentlichkeit Torten werfen oder Browser-Weichen trotz > 10 Jahren Normung rund um Html & Co. Hochkonjunktur haben, weil Web-Service-Anwender sonst entgeistert Monitor bzw. Projektionsfläche anstarren, erkennt man: Hier wirkt eine Art » Global Scaling; auch in der IT-Industrie und -Lehre spiegeln sich Strukturen und Vorgänge der gesamten Zivilisation, was eine Rückprojektion vom Fraktalelement ins Große gestattet.

Unsere Besiedlung des Mars erfährt unverhofften, beifallsträchtigen Aufwind. Einmal selber sehen ist eben doch was anderes. Und je ehrgeiziger das Ziel, desto mehr allerlei nützliche Erkenntnisse bescheren uns die Projekte so nebenbei. Vielleicht nehmen wir jetzt genug Anlauf, um uns über die solare Einweg-Sondierung zu schwingen.

 

Carmobile  My Home is Rolling

Veteranen der hochbegeisternden Kraft-durch-Freude-Zeit haben sich dies gewiss nicht erträumt: Heute ist das Autobahnnetz ein Baustellennetz. Der Cleverere bleibt zeitdifferential und dilationskorrigiert funkferngesteuert vor einer Dorfkneipe stecken. Zusammen mit der großen Hälfte, die auch diesen satellitengestützten Stauumweg nimmt. Und alle können über ins Internet eingespeiste Positionsdaten kontrollieren, wo sie oder er gerade verweilt.

Sehr zum Wohle sagen mindestens Wirt und Lieferant von Firmware und Elektronik dazu. Letzter hat das erkannt und verkürzt den Insassen durch Intraintertainment das Stehen oder Schrittfahren. Überhaupt dient ein stetig wachsender Anteil an Autoausrüstung dazu, längeres Unterwegssein zu hominidisieren.

Sicher wünschen sich viele eine vereinfachte Lebensgestaltung. Zum Beispiel das Automatisieren von Routinevorgängen wie Reinigen, Energieverbrauchsregelung, Vorheizen und Klimatisieren während Abwesenheit. Käuflich erwerbbare » Roboter berollen und bekehren wenig fehlertolerant Teppiche und sind wohl eher ein Scherz. Aber auch Dienstleistungssektoren wie Hotellerie und Gebäudereinigung dürften von unseren künstlich-intelligenten Errungenschaften profitieren. Hier sind allerdings Investitions- und Erfindergeist wie in der Raumflug- oder Militärtechnik gefragt.

Jahrhundertelange Untersuchungen gelten praktikablen, lang verfügbaren, effizienten und nebenwirkungsarmen Energieumsetzern. Man hat inzwischen herausgefunden, dass jeder Diesel Lungen teert und eine großflächige Verbreitung von Alternativen zunächst aufwändig ist und natürlich auch Investitionen erfordert. Vielleicht helfen die zahlenmäßig überlegenen Familien einer Dritten Hemisphäre, diese Hemmschwelle zu überwinden, indem sie ebenfalls bald privat ein halbes Auto und mehr pro Kopf fahren.

Übrigens: Das Fahrrad oder HPV ist seit Ende des 19. Jahrhunderts trotz vieler Käuferwünsche und einiger Enthusiasten nicht viel bequemer geworden. Die meisten weltweit benutzten Modelle basieren auf den beiden über 115 Jahre alten Originalrahmen. Wie wär's zum Beispiel mit 3 Kilos, die für alle erschwinglich sind - inklusive Fast-Wartungsfreiheit, höchster Fahrbahnflexibilität, maximaler anatomischer Kompatibilität und Energieeffizienz, kontinuierlich adaptivem Automatikantrieb, Wetterschutz, hochverfügbarer Bordsystem-Energiequelle und volumenreduzierendem, flottem Verstauen, ohne die Fahreigenschaften zu beeinträchtigen. Das energetische System Mensch-HPV könnte eventuell auch einen besseren Wirkungsgrad gewinnen, wenn wir verstehen, Vortriebsüberschuss zwischenzuspeichern und für den Antrieb zu verwenden. Vielleicht entfernen die alltagstauglichen Hybrid Powered Vehicles sich evolutionstechnisch noch wesentlich vom Rhombusrahmen- Biped. Eigentlich könnten alle oberflächengetragene Vehikel vom energieflexiblen Reengineering profitieren. Freilich müssen sich Interesse und Wille dahinterklemmen. Für Raumsonden kam uns jedenfalls schon die über massereiche Himmelskörper gummiseilähnlich getriebene Schwungbewegung umherschwirrender Brocken in den Sinn. Und nicht nur Physik und Chemie finden permanent neue Materialien, optimierte Energiespeicher und -konverter, Designs, etc.

Was machen die Hochzivilisierten? In einem produzierten Glauben, sich wiedermal vor sich selbst schützen zu müssen, belasten sie sich zusätzlich mit reichlich 1 Kilo. Für Witte-Fietsen-Projekte ist der städtische Homo connectus polyphonensis / polymorphensis eben ungeeignet. Er hat wahrscheinlich entdeckt, dass Radschlosstechnik doch einen Nutzwert aufweist: als Trainingsgewicht. Was steckt außerdem bei genauerem Hinsehen hinter solch Moralwertenorm, die extraharte und -schwere Metalle durch die Gegend transportiert, wenn jedes Gramm zählt und viel leichtere Lösungen realisierbar sind?

 

Urwald  Wir - ein schöner Planet

Die Hälfte von uns begibt sich fast täglich auf die Straße oder in die Luft, um mit hoher Geschwindigkeit das Lebensrisiko zu steigern. Autofahren gleicht beständigem Radeln am Rande eines tiefen Abgrunds. Bei der Postkutsche passten außerdem die Pferde auf, sofern Geschirr, Scheuklappe und Pferdeaugen es zuließen.

Alle Fossilbrennstoffe, viele extrahierte und synthetisierte Produktmaterialien und größere Bebauungsstrukturen beeinflussen, wenn unausgewogen konzentriert, mess- und wahrnehmbar Boden, Luft, Gewässer und Biosphären. Eine Reihe ungewollter Neben- und Folgewirkungen wirkt oft unmittelbar lokal.

Entschieden weniger mobil als die Erdnatur sind Bewohner von Regionen, die häufig von Unregelmäßigkeiten heimgesucht werden. Ein eigenartiges Phänomen in Zeiten von holistischen Earth Simulators (zB. www.jamstec.go.jp/esc oder sentient world simulation) und Tausenden von künstlichen Satelliten, die zumindest optisch bis zu 10 Zentimetern an der Erdoberfläche auflösen. Egal wie häufig die Wohngegend unterm Vulkan, über dem Krustenbruch, an der See, am Gewässer zum Grab wird, man bleibt meist taub gegenüber einer Message, die hinter fast jeder Katastrophe steckt: An dieser Stelle muss etwas getan werden, und nicht nur wiederaufgebaut. ZB. würden Vernunftbegabte an solchen Erdflecken möglicherweise nur experimentieren oder produzieren, oder gegebenenfalls die natürliche und künstliche Infrastruktur hinreichend robust und mobil gestalten. Die vielen Flutopfer zB. der Jahre 2002-05 hätten bei etwas mehr Einsicht, intelligenter Landschaftsgestaltung, Bebauung, Vorplanung und besserer Frühwarnung nicht sein müssen.

 

Biosphärenreservat Mensch Biosphärenreservat Mensch

Wo er residiert, bleibt wenig Raum für Fauna und Flora. Viele andere Tiere müssen in Gefängnissen oder Risikogebieten leben. Was sonst sind Aquarien, Käfige, urbane Wohnungen und Lebensraum zerstückelnde Schnellbahnen? Tägliches 'Flachwild', ein von Geisterhand umgewühltes Feld, oder ein gut gemeinter Rat an alle Fußgänger, ständig aufzupassen wo sie gerade hinlaufen, beweisen nur, dass jene anderen Tiere unsere Verordnungen wohl nicht lesen können. Niemand wird ihnen aber bewusstes oder gewolltes Stören und Nerven von Menschen unterstellen.

Nun könnten die klügeren Köpfe vielleicht auf die Idee kommen, Autos mit Vorwarnsignalgebern auszurüsten oder virtuelle Strahlenzäune am Straßenrand zu errichten, ähnlich wirkende Hemmer an Feldrändern aufzustellen, und domestiziert gehaltene Lebewesen ohne ausreichend natürlichen Auslauf schlicht zu untersagen. So etwas tun sie aber nicht. Oder nur, wenn's gar zu makaber wird: Ausgewählte Insekten werden bereits durch spezielle Frequenzen verscheucht. Taucher können Haie über E-Feld-Taser auf Distanz halten. An Bord von U-Booten nimmt man vielleicht durch entsprechende Radar- oder Sonar-Technik Rücksicht. Auf Flughäfen durch fokussierte, in der Umgebung nicht hörbare » Beschallung. An großflächig verglasten Gebäudeteilen mit aufgeklebten Vogelschatten.

"Geflügel aus Bodenhaltung" spricht von einer etwas achtungsvolleren Einstellung zu der auf unserem Speiseplan stehenden Biomasse. Diese Tiere dürfen in ihrem Leben frei auf ein paar Metern herumlaufen. Angesichts der Tatsache, dass wir ein paar Spezies vielleicht demnächst zu mehr Vernunft verhelfen werden, schon ein Schritt weg vom selbstvergessenen Anthropozentriker.

 

Karriere   Brainware Culture

Zitat von einem Bewerbungsberater vom Netz:

Sie lernen jemanden kennen. Die ersten Sekunden bestimmen den Eindruck, den Sie von ihm haben. Dieser Eindruck entsteht zu 55% durch Kleidung und Körpersprache, zu 38% durch den Klang der Stimme und den Tonfall, zu 7% durch den Inhalt des Gesagten. Das alles macht die Ausstrahlung aus.

Oft konzentriert sich die Schul- und Hochschulbildung augenscheinlich auf die 7%. Wer kümmert sich um den Rest und trainiert das Nicht-aneinander-Vorbeireden?

Eine Teletechnikfirma schreibt über ihre Liste von Stellenangeboten, davon die Hälfte im Bereich des technischen Supports:

Wir suchen zum schnellstmöglichen Zeitpunkt je eine/n smarte/n und engagierte/n [..].

Der Bewerber, so er sich von Personalberatern und ihrer Literatur programmieren lässt, weiß, was er zu tun hat: Das ultimativ schönste Porträtphoto seines Lebens anfertigen, "Die großen Erfolge" von mehreren Auditoren querlesen lassen, einen glühenden Liebesbrief schreiben und täglich trainieren, wie man mit hinreißendem Minnesang seinen Kreuztourgefährten flott rumkriegt. Da dieser gewöhnlich unter die Panzerplatten schauen will, sollte man auf seine gesamte Ausstrahlung achten. Dann gibt es Treffen - ein Erstes, ein Zweites und so weiter. Bei jedem, auch beim 499., wird entschieden, ob man sich nochmal sehen will. Die Missionskapitäne hören gern, dass sie gut aussehen, dass man auf ihre Vorlieben eingeht; sie haben es gern, wenn man ihre Ziele und Senkrechtstarter-Wünsche errät und den über wilde Ozeane navigierenden Zukunftsträger in allen Details so beschreibt, wie sie es sich insgeheim in Gedanken vorstellen. Sie brauchen nur solche, die schon beim ersten Treffen einfach alles zu reengineeren wissen. Das Sprachrohr, die Welt der mobilen Hardware und allerlei sonstige Technik und Instrumentarien sowie Situationen jedweder Art ad-hoc und präzis steuern, optimieren und kontrollieren können, ohne dass ungewollter Kollateralschaden entsteht. Sie möchten auch gern mal an der Seite einer attraktiven, großen Erscheinung nette Ausflüge machen. Schließlich das Wichtigste: Der potenzielle Freud-und-Leid-Läufer sollte eine überaus positive Beantwortung der Frage, die eine solche Abenteuergemeinschaft sich stellen muss, täglich durchblicken lassen. Ein strahlender Umwerber, der sich diese Bootsordnung zu Herzen nimmt, darf vorn auf der Plattform zwischen Brücke und Bug tanzen oder schwimmen.

An dieser Stelle sei ein 11-Punkte-"Guide to Cold Reading" empfohlen:

www.skeptics.com.au/articles/coldread.htm, Guide to "Cold Reading", Ray Hyman, 2005

Das nächste Unternehmen setzt auf Profi-Leistungssport- Vergleiche sowie "ausschließlich auf Mitarbeiter, die durch ihren Einsatz Grenzen überwinden und den absoluten Willen zum Siegen mitbringen. Wollen Sie dazugehören?"

So jedenfalls will man Programmierer ansprechen. Das Gesuch programmiert Subliminals. Wollen Sie den totalen Erfolg? OK, faster than you eat. Anytime. Wenn nun unser armer Programmierer vielleicht ständig Ziel und Maß höher legen soll, dann gehört er bald zum Sonderkontingent Stressopfer. Ein Brainpoweranbieter, und sicher nicht nur dieser, verlangt von den Systemspezialisten einer global agierenden Organisation: "Auch unter Druck bleiben Sie zuverlässig, .." Was zum Teufel soll das nur bedeuten?

In technischen, forschenden, lehrenden, administrativen Berufen und führenden Positionen setzen sich gewisse Typen recht selten durch. Es gehört heute anscheinend zum guten Umgangston eines Unternehmens, hier zB. eines omnipräsenten Netzwerk- Providers universeller Art, wenn in seinen Angeboten solche Worte zu hören sind:

We seek to provide an environment that fosters mutual respect and creates working relationships that are free of harassment. Managers are responsible for assuring that harassment issues are identified and resolved in a manner consistent with the company's EEO [Equal Employment Opportunity] policy and objectives, and for ensuring that employees are neither the cause nor the object of harassment in the workplace.

Voilà! - In unserem Land setzt man häufig Klauseln wie diese (wörtliches Zitat): "Um den Anteil von Frauen im Bereich der Informationstechnik zu erhöhen, werden Bewerbungen von Frauen ausdrücklich begrüßt. Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung vorrangig berücksichtigt. Es wird lediglich ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt." Solch Deutsch provoziert die Frage, wie denn unsere Arbeitswelt aussieht: Ein börsennotiertes Unternehmen hebt ein faires Umgehen mit den Mitarbeitern bei einem Klima der Offenheit hervor. Man lasse das mal eine jener ulkigen Zeugnissprachtabellen übersetzen.

Die geeigneten Bewerberinnen gewinnen auf jeden Fall einen Platz in den Unternehmensschaufenstern von Industrie und Wirtschaft. Während die Homepages und Broschüren noch bekleidete Formen bevorzugen, dominierten zB. Bilder, die den Kundenkreis um Naturisten erweitern könnten, kommerzielle Werbespots eine Zeit lang auch in seriösen IT-Zeitschriften. Wenn dies dem Designer zu gut gelang, verhüllte das schmückende Beiwerk das eigentliche Produkt. Update 2004/05: Ein 'dressierter' Boxerhund fragt an deren Stelle: Oder so? - Die Frauen sind nun zurückhaltender und überhaupt angezogen und geben anderen auch eine Chance. Wer sich bei Wirtschaftsunternehmen jedweder Größe übers Web informieren will, begegnet also unabhängig von der Tageszeit häufig ganz nett anzuschauenden Stereotypen. Und zwar an verschiedener Stelle den selben Gesichtern. "Besuchen Sie uns unter www.unternehmensname..." bekommt neue Dimensionen. Die Schönheiten haben aber meist keinen Namen, weil sie gar nicht dazugehören. Um ein paar Männer zu sehen, muss man meist zu Technik/ Engineering (90% Wahrscheinlichkeit) oder Management (70%) browsen. Dies ändert sich, wo die Gestalter mehr Brainpower in ihre Schaufenster investieren, und vielleicht auch dahinter.

Sowohl jene Budget- und IT-Verantwortliche als auch Fachmänner und -Berater adressiert aber eben unsere Technikwerbung mit dem tollen, vielleicht über teure Unternehmungsberatungsgelder erarbeiteten Blickfang. Geht man in der Wirtschaft davon aus, dass es kaum weibliche Fachleute gibt? Mit ihnen fehlen leider alternative Denkweisen, Methoden und Einfälle. Dass neue Anregungen zB. der Informatik guttäten, zeigt gerade die allgemeine Resonanz der älteren Bevölkerungshälfte darauf. Man schaue sich mal um, auf Arbeit und in der Verwandtschaft, wie viele weibliche Denker heute vor Monitor bzw. Projektionsfläche sitzen und welche Rolle sie dabei spielen. Ein ewiges Patriarchat auf dem Technik-Sektor führt zu dessen geistiger Verarmung. Was sich nicht zuletzt in einem zum Plakativen und Stereotypischen mutierenden Vokabular zeigt. Wenn sich niemand um diese Sprache kümmert, dann programmiert sie wiederum das tägliche Denken. Solche Missstände will die Europäische Union vermutlich mit ihren "Gender Mainstreaming"- oder "Girl's Day"- Kampagnen adressieren. Und die UN ICT Task Force zusammen mit der UNCTAD so: "round table on women in the information society: building a gender-balanced, knowledge-based economy".

Ein Internet-Gehaltssurvey frequenten Zuspruchs listete bei Topverdienern typisch mehr als 45 Wochenstunden. Oh yeah. Die Mehrheit dürfte sich höchstens 2 Wochen richtigen Abspann-Urlaub gönnen. Nicht nur Ärzten ist der erst nach der 2. Woche einsetzende » Urlaubseffekt bekannt. Und über eine bestimmte allgegenwärtige 24-h-Televerbindung an wirklich jedes Örtchen erfährt das "Belastbar"- Sein neue Dimensionen.

Die beruflichen Pfade gleichen Börsengängen. Des einen Gewinne und Erfolge werden leider oft des anderen Verluste. Aller Verluste, wenn man weitere Folgen betrachtet. ZB. lässt vermutlich allerorten anziehender psychosozialer Dauerstress die Gesunderhaltungskosten stärker steigen als Alters- und Bevölkerungsstrukur oder sonstige Ursachen. Ein Zulieferbetrieb der gewöhnlich gutgehenden Automobilbranche zum Beispiel weist unter Human Resources/Karriere auf einen unterdurchschnittlichen Stand der Ausfälle durch Gesundheitsbeeinträchtigungen hin. Moderne Publicity?

Eine traurige Tatsache ist, dass nach der Schulzeit in vielen Leistungsspiralgesellschaften auf dem Programm steht, die große Masse vom regelmäßigen Ausüben der schönen und sonstigen Künste zu entwöhnen. Was spricht dagegen, auch in Lehre, Studium, Forschung und Berufsalltag für alle Zeit und Unterstützung für Dinge wie Malen, Musik, Gestaltung und Design, also breitbandig dimensionierte » Sinne und Ausdrucksformen vorzusehen, und dies nicht in die Kategorie Hobby, Schul-, Freizeit oder Weihnachtsfeier zu verschieben? Nicht etwa als Seminar, sondern als tägliche Bereicherung, als motivierende Regeneration, als schöpferische Zündkerze, als gemeinsames, bewusstseinserweiterndes Erlebnis, und - warum nicht - als integrales Arbeitselement. Des Menschen Bestimmung ist nicht, mindestens 5 Tage lang mindestens 8 h durchgehend auf Projektionsflächen zu starren, Papier zu lesen und bekritzeln und Staub vom Telephon zu wischen. ZB. Goethe und die antiken Griechen hatten da mehrdimensionaler und abwechslungsreicher gedacht und gearbeitet. Auf individueller Ebene gab's das zu allen Zeiten; heute geht es aber um die von nüchterner Effizienz und Rationalität beherrschten Strukturen und Organisationsprinzipien der Schaffenswelt. Ein Workotop, der schließlich Gedanken lenkt. Geht es nicht fundamental inspirativer? Ein Bundeskanzler, also jemand, der herumreist und Länderkulturen kennenlernt, kam zu der Erkenntnis: "Die Deutschen sollten mehr singen." Er meinte damit aber vielleicht nicht 11.000 Leute in einer dröhnenden, ohren-betäubenden Arena nachts um 11. Die Welt besteht durch Harmonien; jedes Lebewesen will diese ausleben, und das heißt auch, nicht nur Stimmbänder zur Resonanz zu bringen. Wenn also morgen jemand nebenan ins Telephon pfeift, singt oder die ganze Zeit sonderbar beschwingte, aber elegante und artistische Bewegungen vollführt, dann ist der Virus schon ausgebrochen. Es sei an dieser Stelle behauptet, dass viele Tagesprobleme wie künstliche Hektik, der oben zitierte Siegenmüssen- Leistungssport, Disstressspiralen, Mobbing, Gesundheitsbeeinträchtigung, Aggression, Gewalt etc. automatisch verschwänden, wenn die kreativen Kanäle jedes Individuums geöffnet und genutzt würden. Rein rechnerisch haben wir dafür genügend Zeit und Ressourcen auf diesem Planeten.

Säugetiere müssen sich bewegen. Nicht nur vorzeigbare, sondern überhaupt alle Schaffensstellen sollten eine Kultur haben, welche an Synchronmöbel, Tastatur- und Pointerinterface, Projektor bzw. Monitor angepasste Körperteile auf Trab bringt. Hier und da erprobt man Sitzungen ohne Sitzen, Umschalt-Plätze mit Musik, Gyms, Team-Ausflüge auf dem Wildwasser oder Seil. Wer wagt, gewinnt. Nebenbei ergründen wir Alternativen zum Bürosardinentakt. Auch Schlafen ist erlaubt: "Power Napping" erlebt ein Come-Back in Feldtests mehrerer Behörden und Unternehmen. In den 20er und 30er Bauhausjahren des letzten Jahrhunderts gab es vielversprechende Projekte zu Fabrik- und Werkdesign sowie Arbeits- und Lebensraumgestaltung. Aber warum sollte man sich heute noch die Zeit dazu nehmen.

Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen und Arbeiten einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.

Quelle

Unternehmen suchen lange nach synchron geschalteten Vorausdenkern, die aus Selbstbestimmung dazu passen. Fluktuation bedeutet, da trafen sich seiende oder werdende Kompromisse. Würde es nicht ein von Vernunftbegabung zeugendes Berufsethos der Personalergilde sein, die Suchenden allseitig gewinnbringend an ihren corporate-identischen Könner zu bringen? Brauchen wir dabei aber eine Survival- Rekursivspirale, die unentwegt zum Übereinanderklettern animieren will? Das virtuelle, indirekte oder sogar physische, mehr direkte Gegeneinanderantretenlassen nach Art altrömischer Gladiatoren? Man könnte die für das Perlensieben nach Jäger-und-Sammler-Art aufgewändete Energie einsetzen, um aus allen Perlen zu machen. Vielleicht entsteht dann eine fast überall glückliche und gesunde Menschheit. Natürlich ist's ein » dynamischer Entwicklungsprozess, der Arbeit, Zeit, Lernen, Willen etc voraussetzt. Jeder Mensch ist ein Künstler und will gern sein hohes C singen. Es gibt viele gute Wege, ertragreichen Eustress zu finden.

Karrieredeutschland kennt nun schon ein paar Jahrhunderte auch den englischsprachigen Raum. Die Vorteile pragmatischer und begeisterungsfähiger Offenheit haben zwar 'das Netz' überall hin verbreitet, aber effiziente, flexible, lehrreiche, spannende, ja Spaß machende Bewerbungsprozeduren gehören hierzulande nach wie vor leider zu den Raritäten. Technologie kauft und kopiert man unter Verzicht auf Forschung & Entwicklung, aber die HR kocht nach wie vor oft ein ziemlich eigenes Süppchen aus uralten Traditionen. Phänomene wie vernebelte bis drollige oder massiv vertippte Anzeigetexte (ein paar Prachtstücke gibt's bei der geisterbahn- » Multimedia-Komposition näher zu bestaunen), telephonischer Kontakt zum Durchhangeln, der ewige Zirkus ums Gehalt, graphologisch-forensische Bewerbungsphoto-Auswertung würden sonst seltener erscheinen. Gesichtstaxonomie dürfte nur in ausgewählten Fällen relevant sein, zB. bei Unterhaltungskünstlern, repräsentativen Sprechern und Schauspielern. Außerdem kann ein subtil deplatzierter Kontrasteffekt je nach mehr oder weniger unbewusster Erwartungshaltung auch auf einem guten Bewerbungsphoto das halbe Persönlichkeitsbild virtuell zerstören.

Der Rest der Welt tendiert zu sachlicher Nüchternheit: einfach nur alle Essentials der Arbeitsanforderungen formulieren. Und nicht der letzte beste Alleskönner, sondern die ersten am besten sinnvoll etwas Lernenden kriegen die Stellen. Voraussichtliche Dauer und Intensität der Synergiephase von Newcomern lassen sich u.a. davon abschätzen, wie gut die Herde sie riechen kann und umgekehrt. Dies sollte man wenigstens durch Beschnuppern antesten. Schließlich gilt bei modernen Arbeitsumgebungen ein matrizenartiges The- presence- of- all- in- the- presence- of- one- Prinzip. Jedes einzelne Herdenelement denkt und handelt idealerweise als verkörperte Mental-Kopie der ultimativen unternehmerischen Ziele. Und die ganze Herde profitiert davon, wenn sie alle wichtigen Brain-, Wetware- und Materialeinkäufe hautnah erleben darf. Viele Rudel verpassen diese Chance.

Eine häufig anzutreffende Praxis ist, nicht etwa vorrangig auf den Entwicklungswillen und -drang von Nachwuchs zu setzen, sondern Berufserfahrung und Wissen ständig hinzuzukaufen. Und für die Zugekauften, langjährige Erfahrung und Tea-for-Two- Spezialistenbandbreite, vielleicht noch Zertifikate von meist überseeischen Herstellern mitbringend, bleibt die neue Tätigkeit dann prinzipiell ein Fortsetzen des Alten. 1 besetzt 2 Stellen: stressträchtigerer Verantwortungsbereich, weniger Urlaub, weniger Abenteuer, Thrill, weniger Entwicklungsraum für alle Beteiligten und Betroffenen, und schließlich ungesundes Spannungspotenzial. Pralinensortierer oder wertschöpfender Router? Gute Käufer und Wiederverkäufer von Brainpower entdecken vielleicht eines Tages abwechslungsreiche Aufgaben, Anforderungsprofile und Arbeitsbereiche als Parameter einer Task, jeden optimal an seinen Platz zu routen und alle Ressourcen für alle gewinnbringend auszunutzen. Wer helfen will, der Menschen Kapazität auszuschöpfen, sollte an Lern- und Entwicklungspfade sowie Potenziale des allseitigen Gebens, Glücklichmachens und -werdens denken.

Love is the desire to help and act of helping another person increase his/her creativity.

Quelle

Also zum Beispiel produktiver Neugier großzügig Raum geben. Öfters mal Projekt oder Verantwortung tauschen. Nach oben, unten, zur Seite. Oder ein paar Leute teilen sich ein paar Stellen, um das Zeit- und Ressourcenmanagement optimaler zu gestalten. Zudem ließe sich so auf wesentlich gesünderem Weg die in vielen Ausschreibungen gelistete Berufserfahrungsbandbreite erreichen. Und neben allgemeinem Bildungs- und Ausbildungsstand, Möglichkeiten des Web und zunehmend fähigeren Generationen bieten sich » anscheinend telepathie-ähnlich ad-hoc hinzuströmende Erkenntnisse dem modernen Menschenhirn. Durch eine neuartige, omnipräsente, technisch verstärkte Verkopplung für Wahrnehmung, Denken, Geist in Echtzeit.

Alle Menschen kommen mit unterschiedlichen Voraussetzungen und lernen unterschiedlich schnell. Und jeder hat ein Potenzial, das zu erforschen sich lohnt. Mindestens 32% der Lebenstage widmet ein 76-jähriger Europäer bei 40h Arbeit und Weiterbildung pro Woche. Diese sind die Reifephase seiner Entwicklung. Personalentwicklung dürfte also zu den natürlich gegebenen Aufgaben, ja Bestimmungen aller Unternehmen zählen. Nicht selten begnet man jedoch entweder Null-Schichten - basierend auf rein monetären Anreizen, Hauptsache, die Bude läuft - oder argusäugig regulierenden Umgebungen, die hemmende Einflüsse produzieren. Gute Personalverantwortliche finden ihren goldenen Schnitt. Sie haben beispielsweise erkannt, hire-fire ist keine Lösung für angeblich 'schlechte Zeiten'. Falsch: Brain- und Wetware als unser wichtigstes Kapital verbrauchen wir am intensivsten und schnellsten. Richtig: Der Kristalle Wachstum fördern.

Über Interessen und Fähigkeiten die Laufbahn vorherzubestimmen und abzuleiten klappt nur kurzfristig, weil sich diese beim modernen Lernmenschen bis ins hohe Alter ändern. Was halten sie von Quersummenmethode und Potenzialabschätzung? Bewusstem Einbeziehen von Wagnissen? Chancenwahrnehmung? Anleger handeln so, und was sind Personaler wenn nicht eine Art Wertepapierhändler. Beim Lesen von standardfloskelorientierten Einschätzungen und Vitas, die eben kaum welche sind, sollten sie bedenken: Die Erlebnisse der Vergangenheit bergen keine Garantie für die Erlebnisse der Zukunft.

 

Hygiene   Inventur des Hygienemuseums

Kaum zu verdauen: Recht lockere Vorschriften gelten wohl für käuflich erwerbbare Nahrung. Der Kunde, alt oder jung, vielleicht sehschwach oder sonst behindert, steht einem untergemischten Angebot bald oder bereits überfälliger Lagerware gegenüber. Billig oder nicht, zuweilen sind wie zufällig verteilt arg verdorbene Prachtstücke anzutreffen. ZB. polsterte dicke hellgraue Schimmelwatte Konfitüre und blickfängig präsentierte, durchsichtig plastikverpackte Salami in einer der teureren Einkaufsstellen. Wenn der streng kontrollierte Ökowein aus inländischem Vertrieb eindeutig nach Schwefelwasserstoff schmeckt und riecht, hat der Kunde das Nachsehen und noch dazu den Reklamationsaufwand. Richtig gemein wird's allerdings bei Schokolade, Pralinen und Ähnlichem: Wer hier nicht auf's Haltbarkeitsdatum guckt, läuft schnell mal in eine Mikroben- oder Bakterienfalle, die es in sich hat.

Verpackungs- und Warenauszeichnungstechnologen sei an dieser Stelle kontemplativ eröffnet, dass ein auf den Deckelrand des Fettglases gedrucktes Haltbarkeitsdatum durchschnittlich 11 Auf- und Zudrehvorgänge übersteht, also gerade dann vollständig in menschliche Hautfette, -salze und -säuren übergegangen ist, wenn die Angabe für den Verbraucher so langsam essentiell wird. Bei Körper- und Wohnbereichspflegeessenzen handelt es sich um nichts anderes als mehr oder weniger konzentrierte Chemikalien, denen man in der Industrie mit diversen Schutzvorkehrungen und -normen begegnet. Spätestens wenn Papierkrümel das Bad bevölkern, Etiketten verschrumpelten Bleichgesichtern gleichen oder auf der Hautfläche plötzlich fremde Farben erscheinen, sieht der Verbraucher: Vor Verpackungen in Privathaushalten schützen ihn keinerlei Schutzfaktoren.

Häuserschlucht und Himmel beherrscht Lärmmüll. Über natürliche Stille erschrickt man regelrecht. Irgendetwas fehlt. Gegen Straße und Schiene helfen manchmal Dämme, bei fliegenden Turbinen hilft wenig. Die Lärmquellen werden mehr und werden immer mehr werden. Auf einen Fluglärmbericht Nr. 2821464 entgegnete der Flughafenbetreiber zum Beispiel, wenn Bürger Eintagsbriefe wollen, müssten sie Nachtflüge akzeptieren. Die Flugkanäle seien nun mal dreidimensional und dadurch extreme Geräusche nicht grundsätzlich vermeidbar.

Unser Bewusstsein soll also lernen, wir müssten einfach damit leben, dass die Welt lauter wird. Allerdings mit einer drolligen Begründung, denn was zum größten Teil heute wirklich schnell und möglichst direkt transportiert werden muss, ist Information. Und die erreicht uns zur Zeit am effizientesten und fehlerärmsten über Lichtwellenleiter, Drähte, Funkwellen. Hinzu kommen » offenbar ein paar komplementäre, weitreichende Übertragungsverfahren.

Aber auch die Zahl elektromagnetischer Wirkquellen, von Steckdose bis Kopf-Hörer, steigt ständig. Wann es wo zu » kritischen Überlagerungseffekten kommt, kann oder will kaum jemand sagen. Für eine Reihe von spezifischen, schwachenergetischen Wellenformen trägt jeder einen 20-Watt-Verstärker zumindest in hervorragender Audioqualität durch die Gegend. Elektrosensible wider Willen versuchen sich unter anderem durch in Kleidung eingeflochtene Alu-Threads zu schützen. Aber was, wenn eine Modewelle drahtfreier Energieversorgung heranrauscht?

Zum Lärm-, Wellen- und Strahlungsfaktor gesellt sich der allgemeine Psychomüll: Mental und emotional wirkendes Mobbing auf unterschiedlichsten » Ebenen, künstlich fabrizierte Disstresssituationen auf permanenter Basis, bewusstes Aneinander- vorbei- Reden. Man denkt und arbeitet mit falschen interpersonellen Abziehbildern, rangiert in den Alltag eingeflochten virtuelle Szenarien, die grotesk- scheinheilige Menschmoraltests an Reaktions- und Verhaltensmustern willkürlich suggerieren wollen - als wenn alle ständig in einem außer Kontrolle geratenen, überall hin verteilten Assessmentcenter herumlaufen würden, steuert Dialoge in Belangloses und sonderbar vokabelarm angelegte, fast inhaltsfreie Sprache und pflanzt dann Skurriles und Realitätsentfremdendes unterschwellig unter andauernd oberflächliche Gespräche. Als eine jener zivilisatorischen Errungenschaften beglückt weltweit ziemlich viele das sonderbare Phänomen des mehr oder weniger aktiven Danebenredens, dessen Wirkung auf Nebenstehende oder -Sitzende den jeweiligen Street Theater -Sprechern wahrscheinlich nur zum Teil nicht bewusst ist.

Von außen methodisch angeregte und induzierte interpersonelle Konflikte entstehen. Leider setzt man hier oft die unkonventionellen geisterbahn- Effekte und die halbkonventionellen geisterbahn- Phänomene als elegantes und effizientes Instrument ein. Rechnerzeit wird sinnlos in virtuellen Kissenschlachten verbraten, und das großartige Potential konventioneller und unkonventioneller Mentalverkopplung destruktiv missbraucht. Für alle Enttäuschten warten seit ewigen Zeiten ein paar Auffangbehälter: ZB. behaupten sich zuverlässig große und kleine zwiegestaltige bis » psychosekten-ähnliche Institutionen, Orgs, mehr oder weniger vertrauenswürdige Geist- und Seelenreinigungsanbieter und Verkäufer extratoller Mindpollution Cleaner etc. Sie bauen darauf, dass die Organisations- und Wirkprinzipien unseres heutigen Alltags vieler Seelen anscheinend nicht ausfüllen - ganz gleich, in welcher Bevölkerungsstrukturschicht. Dass über und unter der Oberfläche psychoaktiver Sondermüll viele gewaltig belastet und zuschüttet und sich kaum jemand aus Berufung darum kümmern muss. Verwaltungen oder auch Gesundheitsorganisationen von regional bis global erkennen: Familiäres Umfeld oder Freundeskreis können diese Mengen nicht mehr entgiften, zumal wenn sie ebenfalls betroffen sind.

 

ausgewogen.gif (1149 Byte)  Steuerung für unsere Länder

Zum Denken sind wenige Menschen geneigt, aber alle zum Rechthaben. Die Demokratie setzt die Vernunft im Volk voraus, die sie erst hervorbringen muß! Governments cannot accomplish what is necessary for a sustainable future without the consent of the governed.

Quellen

Es gibt eine ganze Menge Demokratieansätze und mindestens ebenso viele Unstimmigkeiten. Ein Hauptgrund ist die unscharfe Widerspiegelung des Willens oder gar der Leistung der einzelnen Landesbewohner. Die meisten Wähler sind von der Lenkung des Tagesgeschehens personell und zeitlich entkoppelt. Augenscheinlich gilt das bis in die planetarische UN-Ebene. So startete 2007 zB. die "Kampagne für die Einrichtung eines [Bürger-]Parlaments bei den Vereinten Nationen", unpacampaign.org.

Dabei erlaubt uns die täglich wahrnehmbar verfügbare Informationstechnologie neben E-Government auch Haushaltssteuerung in hervorragender Echtzeitpräzision. Zum Beispiel könnten alle Bürger über ihre Steuererklärung bestimmen, in welche Töpfe der EU, Nation, Gemeinde etc wie viel Prozent ihrer Abgabe fließen. Ebenso lassen sich nicht personengebundene Abgaben, wie zB. Mehrwertsteuer, je Kopf zB. nach den ohnehin schon aufgezeichneten Daten gewichtet bei relativ geringem Aufwand darüber aufteilen. Warum sollte man nicht jedem die gleichen, vielleicht baumartig in frei wählbaren Detaillierungsebenen strukturierten Geldverwendungsfelder anbieten, die sämtliche Investitionen und Budgets aller Art abdecken? Der Arzt wird vielleicht Verbände seiner » Zunft, Bildende Kunst fördern wollen, der familiengründende Angestellte steckt viel in verschiedenste Kinder- und Familienfürsorgeeinrichtungen und etwas in die allgemeinen Töpfe Kultur, Landschaftsgestaltung, Katastrophenvorsorge und lebenslange Förderung von Bildung, Weiterbildung, Training, ein Mediengestalter oder Designer etwas in ergonomische, funktionale IT und ästhetisches Bauen, ein Religiöser oder Spiritueller unterstützt seine Organisationen, etc etc. So wären Landespolitik und -verwaltung eine natürliche, vollkommene, mentale Projektion der Summe aller Individuen. Kinder sollten natürlich, sobald sie es begreifen, hier und bei der gleich angesprochenen Mikroabstimmung auch direkt teilnehmen dürfen.

Eine weitere Chance bestünde in Micro-Voting. Jeder kann an für ihn relevanten Abstimmungen selektiv auf regionaler oder höherer Ebene direkt teilnehmen. In allen Parlamentsdebatten zählen auch live eingespielte Bürgerstimmen. Höchst effizient und kurzfristig ließen sich durch die Mikroabstimmung zB. regionale Probleme wie Lärm von Transportinfrastruktur lösen. Das Stimmengewicht sollte der Steuerabgabe, der Rolle in Beruf und Vereinen etc. entsprechen. So könnte jedem zB. ein Stimmenpunktekonto gegeben werden, um jährlich davon in anstehende Beschlüsse und wiederkehrende Ressourcenverwendungen zu investieren. Die Bürger schreiben sich einfach bei ihren Interessen und Feldern ein und machen dann an Monitor bzw. Projektionsfläche oder unterm » Brain-Internet-Interface aktiv rückgekoppelte Stimmenpolitik für Land und Familie und nicht nur für Kneipenzigarette, Fernsehbier oder Netzsurfer.

Die installierten Netzstrukturen, Softwarearchitekturen und digitale Authentifizierungsverfahren bieten genug Voraussetzung. Vermaschte Mobilgadgets und Rechner sind seit etlichen Jahren überall anzutreffen und praktikable Signaturtechnologien gibt es schon lange. Holographische Gesichtsscanner, elektronisch-biometrische Personalausweise, Wireless Dna-on-Rfid- Anwendungen, oder auch » Brain Fingerprinting dürften das Ganze zusätzlich erleichtern. Preiswerte mobile Headsets, deren Trockensensoren Hirnwellen in Echtzeit auswertbar digitalisieren, erschienen 2005.

 

Visionsträger Visionsträger

» Das sagten die 50er voraus: Politik, Wirtschaft, Familien, Künstler leben heute in und vor großen und kleinen Monitoren und Projektoren. Wozu Kriege da sind, und anscheinend einen zur Dauer proportionalen Spaßfaktor haben, lernen unsere Kids multidimensional und interaktiv schneller als die älteren Generationen. Ein paar werden davon berauscht, ins Netz Seuchen zu bringen. Nicht wenige virtualisieren viel Lebenszeit. Zahlenjongleure fanden heraus, deutsche Schulkinder sind nicht nur hyperaktiver als früher, sondern springen auch kürzer. Als ob sie Monate in einem Raumlabor verbracht hätten.

Eure Kinder sind nicht eure Kinder!
Sie sind Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,
Und obwohl sie bei euch sind, gehören sie euch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken,
Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.

Quelle

Eigentlich sollte uns jedes Alter gleich wichtig sein. Gleichverteiltes Stimmrecht ist allerdings noch kaum verbreitet. Die ständig jünger werdenden Jugendlichen dürfen sich selten direkt an Wahlen oder Entschlüssen beteiligen, von denen sie aber direkt betroffen sind.

Unsere Kinder sind auch unsere Lehrer.

Quelle

Normalerweise, also zB. bevor sie auf von Älteren programmierte Baller- Playstations gebracht werden, stellen unsere Kinder noch Sound. See also songtext/subtitle. Fragen wie: Nuklearwaffen - sind die mehr als doof? Einmal nüchtern gesehen - welch entwicklungsgeschichtlichen und technischen Nutzwert haben » tolle Errungenschaften wie die unkonventionellen Strahlenwaffen überhaupt, vor all dem angerichteten Schaden und Aufwand zu Entsorgung und Herstellung? Warum wird Leuten über 50 oft die Arbeit abgesprochen? Weshalb vermasselten führende Länder aus Termin- und Prestigegründen erstaunlich viele Weltraumsonden-Projekte? Warum werden Gelder für Grundlagenforschung, Kunst, Kultur etc. zuerst gestrichen? Wie viel gesunder Menschenverstand steckt hinter solchem Verhalten, welches sich nahezu vorhersehbar wiederholt? Interessanterweise haben sehr viele der nicht in irgendwelchen etablierten Karrierepfaden Feststeckenden ähnliche Fragen, und auch Musiker, Künstler, etc.

Manche heutige Neurophilosophen glauben nachzuweisen, es gäbe keinen freien Willen. Nach C.G. Jung haben alle auf das Kollektive Unbewusste einen Zugang. Bei Neugeborenen und Kindern ist dies noch gering überlagert von bestimmten Lebenserfahrungen und allerlei Eingeflößtem. Zusammen mit einer durch Unvoreingenommenheit gegebenen Art reinen Geistes, den zB. transpersonale Psychologen oder Mediteure des Orients anstreben, oder aber auch leider fragwürdige psychosektenähnliche Organisationen durch spezielle Programme zu erreichen vorgeben, haben Kinder beste Voraussetzungen zum kreativen Berater. Wenn wir ihnen richtig zuhören, spricht durch sie die ungetrübte Seele unserer Spezies. Auch spielerisches Üben und Lernen und intuitiv vernünftiges Stressmanagement können wir von ihnen studieren. Orson Scott Card zB. verarbeitete solch Erkenntnis in seinem Roman "Ender's Game".

Alle Kinder dieser Erde generieren wahrscheinlich ähnliche Ansprüche: zB. Zuneigung als Lebensnahrung, schnell Selbstbestimmung erlangen, Verantwortung übernehmen, den Künstler verwirklichen, helfen, etwas auf beide Beine stellen, unvoreingenommen vertrauen können, aufrecht, offen, direkt gehen, geben, nehmen, spielerisch- praktisch lernen, Raum und Zeit für Intuition und Phantasie nutzen, entdecken, die ganze Welt verbessern. Die täglichen Schreckensnachrichten aus jedem irdischen Land - zB. Misstrauen, Mobbing, Mord, Krieg, Intrige, Gewalt oder unnötige Katastrophenfolgen wegen Infrastruktur- und Bildungsystemmangel, Organisation von Leerlauf, nicht ausfüllenden Tätigkeiten, Sinnentleerung, Sozialgefügeschieflagen, Sozialdarwinismusgenerierung, Disstress, psychosozialer Überbelastung oder gar Ignoranz der Situation - lassen allerdings fragen: Warum bringen 'Erwachsene' so etwas zustande?

 

zusammen   Alles zusammengenommen

Sind wir in den letzten 5000 Jahren gesünder geworden? Fortgeschrittene Länder haben alte gegen neue Leiden eingetauscht und zusätzlich zu Epidemie, Seuche und differenzierter Kurzlebigkeit Erscheinungen wie Fehlernährung, Lärm-, Umwelt- und bioenergetische Belastung, künstlich eingespeiste Psychoviren, Bewegungsmangel und Schlafstörung hervorgebracht. Freiwillig auf verschiedenen Ebenen propagierten, programmierten oder gesäten Zwängen folgend setzen sich alle, vom Kind bis zum Rentner, einem Übermaß an Stressoren aus. Das Bild des von oben bis unten langfristig kerngesunden Menschen ist heute überall leider noch ein Idealbild. Jede Familie kennt traurige Abweichungen. Die Pharmaindustrie floriert. Hochentwickelte Gesundheitswesen stellen oft physisches Körpermaterial vor Seele, Psyche, Geist, Personalität, Humanotop sowie entsprechend wirkende Energien und Prozesse und isolieren die Sphären. Einfachere Völker vertragen den Kulturschock nicht. Ein Anfang wäre, einfach gesund zu denken und zu leben und dies zu verbreiten. Milliardenfach problematische Lebens- bzw. Laufzeit- Umgebungen wollen ganzheitlich und nachhaltig geheilt werden.

Glücklicher? A priori könnte jeder unabhängig von IQ und Zivilisationsstufe glücklich sein. Der Artikel » "Wie wirklich ist die Welt?" versucht ein Maß unter anderem dafür zu finden.

 

Vernünftiger  Vernünftiger?

Es gibt zwei Dinge, die unendlich sind. Der Weltraum und die menschliche Dummheit. Beim Weltraum bin ich mir aber noch nicht sicher. Der einzig sinnvolle Kampf des Menschen bleibt der gegen die eigene Dummheit.

Quellen

Unser Fortschritt ist unstoppbar. Es sei denn, die Spezies wird massiv unvernünftig. Durch glücklichen Zufall fanden ein paar besonders 'Begeisterte' die Atombombe nicht rechtzeitig. Spätestens nach 55 Jahren hatten die meisten Beteiligten zuviel von dem tollen neuen Spielzeug, wussten aber nun nicht so recht wohin mit dem ewigen, teuer » hergestellten Gift. Schließlich sind wir beim Köpfeeinschlagen etwas subtiler und smarter geworden. Dessen 'Vorteile' liegen auf der Hand.

Von der endlichen irdisch verfügbaren Sonneneinstrahlung und ihren Speicherprodukten setzen wir ständig beschleunigt Materie und Energie um. Die Größenordnungen unserer Ausbreitung überholen trotz einiger Hemmer den vieler anderer Tierarten. Weder vom Wachstumsstrudel noch vom von einer einzigartigen Aura umhüllten Kürbis Erde können sich die Humanoiden bequem losreißen. Jedenfalls solange sie ihre weißgrauen Synapsen zum großen Teil dazu benutzen, ihrer Art und anderen Arten das Leben schwer zu machen. Das zeichnet sie vor allen sonstigen Lebewesen aus. Wo könnten wir heute eigentlich entwicklungstechnisch stehen? Ultimo vielleicht als autark lernfähige Mental-Kopie auf Himmelskörpern oder in welchen aus Computronium?

Eine Voraussetzung wäre, dass alle fähig wären, unvoreingenommen voneinander zu lernen und einander zu vertrauen. Doch unser Zeitalter sieht leider nach » Desinformation, Informationsverhüllung, Vertuschen, Verdrehen und Verbergen von Information, Einspielen von Junk bis hin zum Erzeugen von Illusionen und Führen eines alltäglichen Informationskrieges aus. Je unbedeutender, belangloser, oder ohnehin voraussetzbarer, desto fetter wird's gedruckt oder gesagt. Das betrifft nicht etwa nur Zeitungen verschiedenster Art, Werbung, Medien, Vertragsklauseln, etc. Bestimmte Informationen von fundamentaler Tragweite werden allerdings kaum publiziert, sondern eher blockiert. Warum haben wir zB. so viele Debatten über unkonventionelle Einflussmöglichkeiten oder aber auch gewöhnliche Mobil-Tele-Verbindungen, allerdings um so mehr hinterm Vorhang oder artikulativ verschleiert, wenn es mehr betrifft?

Das Böse ist des Menschen beste Kraft.

Quelle

Außerdem produzieren unsre regen Geister recht fleißig und einträglich Bücher, Filme und Liveshows zum Thema dunkles Abenteuer, Horror, Gewalt, Bedrohung, Psychoinsel, Krieg oder gar Splatter. Kulturelle Nischen mutieren zur Massenware, wenn sie in jede Art von Thriller gehören und auf das Sich-Verkaufen angewiesene Medienproduzenten ihre Kunden anscheinend nun mal thrillen müssen. Die schiere Angebotsmenge kehrt eine ursprüngliche Ventilfunktion für virtuell auslebbare Aggressionen um in zum Teil unbewusst eingeflößte » Verhaltensprogrammierung. Dankbare Konsumenten trichtern solche Anregung meist spätabends in ihre Motivation für den folgenden Alltag.

Den bestimmt dann ein Stechen und Hauen wie in Kreuzritterzeiten - heute jedoch fast nur auf mentaler Ebene. In gedanklich-virtuell ins Bewusstsein und so » durchaus ins Reale gebrachten Parallelwelten ist nahezu alles erlaubt. Unbewusst-automatisch, bewusst oder hochbegeistert geht man Kopf zu Kopf ans mehr oder weniger passive Danebenreden mit gespaltener Zunge und ans offengelassene und gleichzeitig ziemlich suggestive Anbieten von sprachlichen Doppelbildern. Nicht wenige sprechen zunehmend gemultiplext: meist verflacht, banalisiert, belanglos auf Ebene 1, dabei auf anderen semantischen Ebenen gleichzeitig noch etwas transportierend. Sie wollen einen Zwang zum (Zitat) "Verpacken" und "Telephonieren" suggerieren. Fließendes, flexibelstes Realtime-Doppelsprech, eine tolle, schier transhumane Homo-connectus- Hochkunst, vor welcher die übliche Zeugnissprache wie hölzernes Geplapper klingt, scheint sogar ein Bewertungskriterium bei den meisten heutigen Jobs zu sein. ZB. wenn da für Ingenieure und Techniker Selbstverständlichkeiten als wünschenswert überbetont werden wie etwa "Fließende Artikulation", "Beherrschung der Sprache" oder "Ausdrucks- und Präsentationsfähigkeit". Bald gibt es niemanden, der älter als 18 und überhaupt noch in der Lage ist, unzweideutig und ohne Wortverdrehung zu sagen, was er meint.
     Über die Potentiale häufig installierter Parallelbedeutungen, vielleicht nur mit einem kleinen, mehr oder weniger unterschwellig wirkenden Drall für die beabsichtigte Gedankenrichtung ausgestattet, lassen sich Psyche und Seele infizierende Virenmilieus ausgezeichnet einspeisen und verbreiten. Punktuell und mehr oder weniger subtil angesetzte Vergiftungen nutzen effektiv und geschickt Energie und Wirkungsmechanismen von Wahrnehmungs- und Denkvorgängen aus, um diese anzugreifen. Absurde, jedoch gedankenkräftig suggerierte Pseudomoralisierungen, situative Kontextverdrehungen, Inversprogrammierungen, virtuelles In- die- Schuhe-Schieben etc. zielen auf Beziehungsspaltung, seelische Bereiche etc. An der Oberfläche des Alltags ist sonst nichts weiter geschehn. Alle tun's und keiner war's. Hinter solch Deckmantel geschieht das Survival der Doppelzüngigen. Verwundungen des Körpers aus Geist, Psyche, Personalität können sich physiologisch als Stoffwechsel- oder Wachstumsstörung materialisieren. Landesverwaltungen und Gesundheitsorganisationen bleiben die Folgen überlassen.

Nicht nur in Politik und Wirtschaft zeichnet sich unsere moderne Zivilisation aus durch den Aufwand, den sie betreibt, um sich vor sich selbst zu schützen. Die Urmenschen hatten vermutlich Besseres zu tun als den Tag zu 90 % über What-if-Szenarios zu verbringen und Logs zu ziehen. Welch Sisyphus-Anstrengung. Ein neutraler Menschheitsbeobachter wird fragen, was diese entstehen lässt. Man versuche nur einfach mal, alle steuerlich und industriell unterhaltenen Sicherheits- und » Militärverwaltungen auf diesem Globus zusammenzuzählen, also die Organisationen, Budgets oder Köpfe. Es wird nicht einfach sein, und nächstes Jahr werden es mehr sein. Sie erfreuen sich einer Strict Priority Queue außerhalb nüchtern abgewogener Ressourcenverteilung. In vielen Nationen bekommen sie einen Löwenanteil aller R&D, und natürlich alle entwicklungskapazitiven und potenziellen Sahnestückchen dazu, etwa neu gefundene Effekte und Technologien oder Sondertöpfe zum brainstormartigen, hohe Verluste einkalkulierenden Erforschen solcher. Nur ein kindisches Sandkastenspiel? Ganze Industrien scheinen davon zu leben. Welche ihrerseits stetig zunehmend Securiosityinstitute, -normen, -probleme sowie Denk- und Verhaltensmuster in zivile Bereiche hineingenerieren. Beispiel Windows: Versionen der Postmilleniumsdekade brachten viele zusätzliche, zeitraubende Popups und Einstellvarianten und damit das Thema den meisten Desktop-Anwendern erzwungenermaßen ins Bewusstsein - nicht nur vielleicht übertrieben, wie manche Experten erläutern, sondern auch von sonderbarem Vokabular geprägt. Beispiel Internet: Einst setzte es sich nach dem bewährten Motto übersichtlich- erschwinglich- bequem- robust- erweiterbar- smart durch. Doch die Postmillenium-Welle lässt ein prähistorisches Dschungelgesetz namens Traue Niemandem wieder aufleben und uns erneut in Richtung komplex, teuer, fehlerträchtig, inkompatibel, unhandlich tendieren. Um Information zuverlässig zu übertragen, kann man diese spreizen, bestätigen, Redundanz einschieben, den Takt abstimmen etc. Für Vertraulichkeit sorgt bei Bedarf Software an den Teilnehmerendpunkten. Verbindungen unterwegs zu verschlüsseln oder filtern kann aber bloß bremsen, auch vom Administrierungsaufwand her. Die Firewall-, Virus-, Trojaner- und Wer- hat- den- tollsten- Schlüsselalgorithmus- Denkschiene brachte weder die Informatik- noch die Zivilisationsentwicklung voran. Heerscharen von Brainwarekapazität wurden gebunden. Denkenergie, die helfen kann, anstelle der Symptome ein paar Ursachen jener Art von Misstrauen, Missgunst, Über-den-Kopf-Hinweggehen etc. anzugehen. ZB. durch adäquate und barrierefreie Varianten bezüglich Geben, Verantwortung und Selbstbestätigung für jeden sowie nach Bedarf erschwinglich verfügbare Information, Echtzeitverkopplung, Bildung, Technologie, Tools, Lebensqualität.

Vor dem Hintergrund, dass es seit einiger Zeit völlig neu dimensionierte Möglichkeiten gibt, auf die Geistsphäre in Echtzeit direkt zuzugreifen, sehen alle konventionellen Instrumente allerdings nach sonderbaren Anachronismen aus, die man vielleicht nur ergänzend einsetzt.

Lösung  Was wäre wenn

[..] in the Beatles Anthology [..] Ringo Starr is quoted as saying when the group played at its best, it was a telepathic experience but as soon as they stopped to analyse their contributions, this fell apart.

Quelle

Ihr Streben nach höheren Seinsstufen kleideten die Menschen von jeher zum » Beispiel in spirituelle Praktiken. Live-Künstler kennen das Gefühl, wenn sie während ihres Auftritts in ein vernetztes Ganzes hineinsteigen. Und Physiker, Biologen, Psychologen, Mathematiker, Kybernetiker, Erkenntnistheoretiker, Anthropologen, Entwicklungsstrategen reden zunehmend über Wahrnehmungs- und Bewusstseinsphänomene, die eine Art omnipräsente Vernetztheit voraussetzen.

Wäre es nicht wunderbar, wenn wir diese 2 Elemente, Gemeinschafts-Sinn und Verstand, dafür einsetzten, tatsächlich '1-persistent', also etwas bewusstes und unbewusstes Gleichzeitigganzes zu werden? Eine Art Gemeinschafts-Sein, ein Internet der Geister.

Die Schwerkraft des Geistes läßt uns nach oben fallen.

Quelle

Nun ja, der Fahrstuhl in den Himmel baut sich nicht von selbst. Aber allmählich laufen wir wohl » unwillkürlich dahin.

  • Beispiel 2: Menschen wandern und entdecken sich, seit es sie gibt. Heute haben wir kaum noch Völker, welche die sonstige Welt nicht » kennen.
  • Beispiel 3: Fast wie von selbst setzt sich außerdem eine rein technische » Internetvariante als Universalnetz und Online-Bibliothek für alle und alles durch. Es wird mobil. Die physischen Stränge vervollkommnen sich. Führende Hersteller arbeiten an der nächsten Generation von Suchverfahren. Information gezielt, schnell, assoziativ finden. Ungehindert auf beliebige Daten zugreifen. In diesem konventionell- elektronisch realisierten Netz sind mehr als 2 Siebtel Weltbevölkerung interaktiv online.
Mindbooster und Gedankenmegaphon

Vollkommenheit entsteht offensichtlich nicht dann,
wenn man nichts mehr hinzuzufügen hat,
sondern wenn man nichts mehr wegnehmen kann.

Quelle

Die » Transformation hat bereits begonnen. 7 Milliarden Matrixelemente. Von der Brainware Culture zur Brainwave Culture. Vom vernetzten Denken zum echtzeitvernetzten Bewusstseinskörper. Wie wir alle alles wissen können. Sollten dafür nicht alle den bislang nicht gleichzeitig genutzten Großteil ihrer Geist-Hardware zur Verfügung stellen? Vielleicht hat die Natur ihn in einer Art weiser Voraussicht reserviert.
     Theodore Sturgeon, Autor fantastischer Erzählungen, verstand es, das genaue Gegenteil dessen, was man Albtraum nennt, in Worte zu fassen. Seine Story "The Skills of Xanadu" malt ein anschauliches Bild.
"The-presence-of-all-in-the-presence-of-one."

He knew without question that he had the skills of this people, and that he could call on any of those skills just by concentrating on a task until it came to him how the right way (for him) would feel. [..] Just by concentrating - that was the key, the key way, the keystone to the nature of this device. A device, that was all - no mutations, nothing "extrasensory" (whatever that meant); only a machine like other machines. You have a skill, and a feeling about it; I have a task. Concentration on my task sets up a demand for your skill; through mine, I receive.

» So ein auf wundervolle Art Bewusstheit, Intuition und Geist überall hin in Echtzeit direkt vernetzendes, für und auf jeden zugreifbares Xanadu- Mentalradio könnte auch ohne augenfälliges Gerät am Körper funktionieren. Und vermutlich sind wir bei ein paar Dingen schon soweit, wer weiß?

 


 

Anmerkungen

ATM

Ein "Asynchronous Transfer Mode" (nicht zu verwechseln mit dem » Unsymmetric Transfer Mode) überlagerte adaptiv-flexibel die Medien und übertrug virtuelle Kanäle unterschiedlicher Informationsentropie, zB. Voice, elegant nebenläufig. Die parallel großflächig installierte Synchrontechnik hätte ATM u.a. amortisieren können. Statt dessen traten zB. "Dynamic synchronous Transfer Mode" und optisches Switching an, um auch in jenen dunklen Core-Kellern dieses Netzes wieder alles auszutauschen.
 

Deutsche Herrensprache

Orthographie muss nicht orthogonal sein. Auch die nächste Rechtschreibreform wird vermutlich der historisch gewachsenen Spaghettilogik Flexibilitätspluspunkte zufügen wie die Großschreibung einfach den Schreibern überlassen. Unbehelligt bleibt jedoch "Sehr geehrter Herr Übermann." Ist der ein Superintendent von 1888? Tägliches Benutzen programmiert heute Kontraste vorm Hintergrund einer Infonetzwelt. Weltsprachen wie Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch haben da paritätisch-symmetrische Anredetechniken und zB. ein Dear und ein kopfschmerzfreies You. Und wie ersetzen wir "fachmännisch"? Lassen wir die Bössin ein Zeugnis formulieren: "[..] und engagiert nahm sie ihre Aufgaben wahr." - Update 2008: Umgangssprachlich und online wurde es hier und da schon benutzt, das Wort, und nicht unbedingt nur als Gag. Bleibt zu hoffen, dass eine Denkkultur- Konvergenz auf allen Ebenen Geschichte in die Wörterbücher schreibt.
     Hauptwörter zusätzlich zu verweiblichen führt andererseits zu drolligen und wenig gesprochenen Resultaten und ständig jede und jeder zu erwähnen erzeugt Wortredundanz. Germanisten haben's sicher nicht einfach, aber sie sollten nicht aufhören, zumindest das Hochdeutsch einfach » weiterzuentwickeln. Nicht mehr Gesprochenes ist besser in Folianten aufgehoben, kollaborative Onlineschnittstellen zeigen, was heute gebraucht wird, und alle Geister ewig mit Grammatik- und Syntaxvariationen zu beschäftigen zählt bestimmt nicht dazu. Übersichtlich, erschwinglich, einfach erlern- und anwendbar, frei von verborgenen Unstimmigkeiten, robust, erweiterbar - solche Parameter gelten auch für den Nutzwert einer Sprache. Die weltweit verbreitete Vokalmusik zB. bevorzugt das Einfache, Unholprige, irgendwie smart, schick und nett Tönende.
     Apropos durchsetzen. "Sie müssen sich durchsetzen" hatte, von Charles Darwin (1809-1882) angeregt, Herbert Spencer (1820-1903) schon 1860 so gesagt: "survival of the fittest" [citizen]. Dies ist seit jeher Zündstoff für ein breites Spektrum von Auslegung, Denken und Tun. Aber was sich sinnvollerweise » durchsetzt, sind Einfälle und Gedanken, getragen von qualitativen Kriterien und amplitudenähnlicher Intensität. Es gäbe überhaupt keine guten Produkte mehr, wenn sich alle nur noch 'durchsetzten'. Und "Sie müssen sich wehren" oder postmilleniumpollpopuläre Terme wie "Warmduscher" oder "Weichei" klingen kernigem Kasernenumgangston reichlich ähnlich.
     Solche Begriffe machen anscheinend nur Spaß, weil sie 'so schön' direkt sind, aber direkt und ohne Hintergedanken Gemeintes heute nur noch selten zum Zuge kommt. Weil der Sprachalltag von vieldeutigen und indirekten Blumenmeeren des Danebenredens zugeschüttet ist. Von diesen Blumen haben wir in schier beliebig hohen Qualitätsstufen so viel, dass Holländer und Chinesen erstaunt gucken würden. Bei denen wachsen Blumen allerdings in der Erde, bzw. blumige Sprache auf natürlicher, entwicklungshistorisch gegebener Basis. Überhaupt scheinen Deutschsprachige beim Atmen ständig die Hand vorm Mund zu halten, so dass sie des Öfteren hüsteln müssen und allen Hustensirupherstellern ein glorreiches Geschäft bescheren.
     Auf Urlaubsreisen, zB. in Irland, den Niederlanden, Kanada, Neuseeland, Südosteuropa, oder auch zB. bei regionalen Reise-/ Dachgeberringen darf man echte Wunder erleben. Es gibt tatsächlich offen-direkte, neugierige, nicht-selektiv unvoreingenommene und warmherzige Menschen. Auch wenn man den Urlaubs- und Gastfreundschaftseffekt und ein global überall bei jedem einmal auftretendes Heimatlangeweilefrustsyndrom abzieht, bleibt da noch ein gewisses Etwas an Unterschied, das nicht nur förmlichen Gebräuchen, Tradition, Kultur zugeschrieben werden kann. Und wer zB. mal zwischen aus- und inländischen Sendern oder Videos hin- und herschaltet, ob privat gemacht oder industriell produziert, wird schnell eine andere Art von Ausstrahlung spüren und eine Art, wie die Leute miteinander umgehen. Sphären wie (Klein-) Kunst und Kultur etc. seien hier ausgeklammert. Oder nehmen wir ein paar Zitate aus nur einer Literatursparte: Denkkulturen anderer Völker scheinen nicht diese Probleme zu haben, sich direkt zu äußern, ganz gleich, zu welchem Thema.
  

Deutscher IT-Studiengang

war 1984 noch ausgewogen verteilt. Und heute? Ab der 70er Generation dürften sich bei beiden Vertretern der Schöpfungskrone Rechner gleichermaßen als Schreib-, Surf-, Email-, Studien- und Hausaufgabenutensil durchgesetzt haben. Jedoch zeigen Sites wie ladyada.net oder misbehaving.net: Unter den Scriptkiddies, Lanpartymachern, Computerclub- und Konferenzteilnehmern, IT-Studenten, Entwicklern, Planern, Administratoren, Consultants überwiegt seit eh und je die männliche Hälfte. Warum?
 

Diadem

Hier heißt es nun bei allen Netzelementen Schotten dicht, etwa nach dem Motto: The Network is an automated, defending Firewall. Wobei 'das Netz' in den Köpfen anfängt und aufhört.

flexible implementation techniques for high-speed packet processing, algorithms for intrusion detection, and policy-based techniques for automated configuration and decision-handling. The project aims for the general goal of development and deployment of innovative network components that enable service providers to offer to their customers secure broadband services in an effective and cost-efficient way.

icadc.cordis.lu, Distributed Adaptive Security by Programmable Firewall (Diadem Firewall), IST-2002-2.3.1.3 Broadband for all, IST Project Fact Sheet, Information Society Technologies, European Commission, Brussels, 2004-06 
 

Die Lärmquellen

Organisationen wie www.nonoise.org und auch funktionierende Lärmwellen- Löscheinrichtungen tuen dringend Not:

Geräuschkapseln, in die der Motor gepackt werden kann. [..] Wer einen solchen in Watte gepackten LKW hört, wird staunen, wie leise die Brummis schnurren können. [..] Ein BMW-Motorrad-Händler: "Wir würden die Dinger nicht mehr verkaufen, wenn sie leise wären." [..]
     Wir werden des Lärms [..] erst dann Herr werden, wenn wir für unsere Ohren genau so viel Liebe und Sorgfalt aufwenden wie für unsere Augen.

Quelle

11 Jahre später treten vermehrt Autos in einer Art Nachtschaltung auf: Wenn der Fahrer Gang 'N' einlegt, erfüllt unterschwelliges, wohlig-sanftes Summen die Häuserschlucht. Leider sorgt eine offenbar automatische » Zeitschaltung für raubtiergleiches Brüllen derselben KFZ auf derselben Strecke bei Helligkeit, und zwar sonderbarerweise größtenteils echtgleichzeitig zu zB. vorwärtsbringenden Gedankenblitzen des Setzers. Zum Arsenal des akustischen Echtzeitfeedbacks gehören jedoch auch andere dezente Geräusche.
 

Diesel teert Lungen

.. und Benzin stinkt, nicht nur bei Zweitaktrollern. Solarenergie mit kräftig Nebenwirkung und Risiko verlustreich konvertiert. Außerdem begegnen wir oft ganz tollen Qualmschleuderern. Man muss manchmal die Nebelscheinwerfer anschalten. Ein paar Meter weiter stoppt die Gasleber eine zugestopfte Bahn.
 

Die Turbine überm Kopf

Dröhnendes Getöse schonmal ab 3:00 Uhr morgens, so dass die Bäume etwas früher anfangen Stimmen zu bekommen. Eine leider an vielen Erdflecken reproduzierte Geschichte: Obwohl zwischen Lärmort und Flughafen noch eine ganze Metropole liegt, ziehen die Geräusche über die Jahre spürbar an und werden allmählich zur echten Belastung.

Gegen Fluglärm, ist er erstmal nah über den Dächern, hilft nicht viel. Lärmdämmung an Wohnbauten oder gar Verlegung von Gemeinden ist ein Kopf-in-den- Sand-Stecken. Dem fragenden Bürger gegenüber präsentieren die unternehmenden Gesellschaften gewöhnlich das Bild von physikalischen und organisatorischen Gegebenheiten ihrer Lärmproduktion und begründen Verkehrssteigerungen durch Anforderungen aus Wirtschaft und Transportwesen. Gleichzeitig zeigen sie in punktuellen Ansätzen wie Test leiserer Triebwerkstypen, Höher- oder Verlegung von Schneisen oder Nachtflugverzicht, dass es prinzipiell auch anders ginge. Den allerorten ständig zunehmenden Flugverkehr kann das jedoch keinesfalls kompensieren. Es gibt Flüster-Helikopter, Flüster-Flugzeuge und fast unhörbare U-Boote aus deutscher Produktion. Will man denn solche Technologie nicht für den Schutz der Gesundheit einsetzen? Zu teuer? Solange wir keine neue Methode zum Beherrschen von Gravitation und Luftreibung gefunden haben .. das Auto jedenfalls wird inzwischen schrittchenweise netter zu Umgebung und Mensch.

Was ist Lärm? Mehr als Lautstärke. Das Hörsystem ist nicht nur lautstärke- logarithmisch, sondern auch auf Resonanzfrequenzbereiche wie dem vom Telephon abgestimmt. Erst die situationsrelative, psychophysische Empfindung und ein Datenbankabruf emotionaler und bewertender Verknüpfungen sagen, ob etwas ein harmonisches Erlebnis ist oder disharmonischer Disstress. Lärm ist Übermaß an Disharmonie. In der Natur zerstört bzw. verändert ein Zuviel an Disharmonie die Strukturen, zB. beim Belasten oder Erhitzen von Materie, oder wenn den Mond ein zu großer Himmelskörper trifft. Dauerlärm potenziert das Ganze noch. Genau das Gegenteil von Musik oder Klangmustern, die harmonische Resonanzen auslösen und gesundheitsfördernd wirken. Mozart und Bach zB. können anscheinend die geistig-seelisch- intellektuelle, vielleicht sogar die biologische Entwicklung vom noch Ungeborenen bis zum jungen Menschen günstig beeinflussen. Aber Dauerlärm beeinflusst eben auch direkt die Gehirntätigkeit. Unsere grauen Neuronen generieren ständig Schwingungsmuster, regionale und holistisch übergreifende. Je nach Bewusstseinszustand verändert sich das Frequenzbild. Permanenter oder sporadisch wiederkehrender Schall stört nachts die Delta- und Alpha-Phasen, weil er Beta-Dominanz anregt. Solche Außenreize verhindern die Regenerierungs-, Defragmentierungs- und Synchronisationsvorgänge. Tags ist klares Denken, Lernfähigkeit und Kreativität angesagt. Alphazustände sowie Gamma-Synchronisationen bleiben unterrepräsentiert bei zu viel Reizverarbeitung. Zu den unnötigen, aber weitreichenden Auswirkungen wissen die Psychoakustiker zB. von uni-oldenburg.de vielleicht ein paar weitere Dinge zu sagen.

Seit ein paar Jahren begleitet eine neue Art von Geräusch unseren Tag und unsere Nacht. Vielleicht hängt es mit Gleitsinkflügen zusammen. Die Fluggeräte brummdröhnen minutenlang tiefer und tiefer und tiefer, bis zur Infraschallschwelle. Zwar erreichen sie nicht die lautstärkephysiologischen Amplituden und Klangeigenschaften heulender Turbinen oder kreischender Helikopter. Aber es betrifft nicht nur Ohr und nachgeschaltetes Hörzentrum. Psychologische Wirkung: Man braucht einiges Training, um sich nicht davon ärgern zu lassen. Besonders weil solche Dauerrunterbrummer wieder und wieder sehr gekonnt in "Frisch an die Arbeit"-, "Jetzt geht's los"-, oder Ideenschöpfungs- Situationen auftauchen. Der Sound ähnelt dem einer gigantischen, in Intervallen herunterschwellenden, ziemlich viel Bassfülle und -power ausstrahlenden » Sirene.

Auch den etliche Bürgerinitiativen gewohnten Aviatikunternehmen dürfte er schon aufgefallen sein. Vielleicht setzen diese auf eine positive Wirkung à la Mindmachine durch verstärkte Anregung von Alpha- und Delta-Zuständen nach Traktierung mit minutenlangen Tieffrequenzfolgen. Hier bliebe nur noch die Anwendungszeit der Hirnwellenpflege zu optimieren: Nicht jeder sich zufällig im akustischen Wirkbereich Aufhaltende möchte 10:00 morgens, 12:00 mittags, 16:00 nachmittags oder 19:00 abends meditierend Trancezustände erreichen oder ein Schläfchen halten. Denn bei diesem ziemlich energiereich ausgesendeten Tonspektrum gilt ein physiologischer Effekt: Menschliche Hirnwellen koppeln sich unwillkürlich auf bestimmte von außen einwirkende Tieffrequenzen ein.
  

Häufigste Ursachen für Berufsverhinderung

Die Mehrzahl aller virtuellen und materialisierten Personenbeeinträchtigungen und in der Folge viele Unfälle dürfen wir ruhigen Gewissens dem täglich von uns geschaffenen mentalen, emotionalen, psychosozialen Dis-Stress zuschreiben. Sie entstehen nicht von heute auf morgen aus wolkenfreiem Himmel, nicht ohne kausale Außenwelteinflüsse. Reichlich mehr als die Hälfte aller Berufsverhinderungen haben nach diversen bundesamtlichen Erhebungen Ursachen darin. Und wenn wir annehmen, dass jeder Organismus und jeder Körper aus Seele, Psyche, Geist, Personalität sich normalerweise autark fit hält, solange störende äußere Einwirkungen nicht ein bestimmtes Maß überschreiten, dann müssen diese Ursachen bereits global ein ziemliches Ausmaß erreicht haben.

Eu-Stress oder Dis-Stress? Es braucht keine Langzeitstudien, um zu realisieren, dass harmonische Zivilisationsstrukturen und Lebens- und Arbeitsgemeinschaften, in denen jeder seinen Künstler verwirklichen und lernend arbeiten darf, wenig Platz hätten für die am meisten und überall verbreiteten Ursachen, darunter: » konzertiertes Mobbing, psychosozialer Dauerstress, virtuelle Übergriffe auf Intellekt und Seele, unter und über der Oberfläche, Praktiken von fern und nah generierter, unbestellter oder gar unbemerkter Wahrnehmungsmanipulation, auf beeinträchtigende Einwirkungen ausgerichtete, synthetisch-automatisierte, verbalisierter, künstlicher Telepathie ähnliche Effekte ohne jede ethische Schranke.

Dass über dem physischen Körper des Menschen ein psychisch-geistig-seelischer steht, dessen Bedeutung zunehmend steigt, haben zwar vor allem » Psyops, Nichttödliche Krieger und Informationskrieg-Propagandisten und manche normal-zivile Psychologen erkannt, aber nur sehr wenige Gesundheitswesen und Gesetz-Schreiber. Und die Pharmaindustrie höchstens, wenn sie Placebos produziert.

Nach Erhebungen der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz leiden mehr als ein Viertel aller Arbeitnehmer in der Europäischen Union unter arbeitsbedingtem [Dis-] Stress.

oekotest.de, Verbrauchermagazin und Testinstitut, Öko-Test Verlag, Frankfurt am Main, 2004

Solche Arbeitsbedingungen reichern weltweit häufig Mobbing- und Bossingphänomene an. Zum Beispiel gab es per 7.2007 auf einer populären freien Plattform allerhand freiwillig produzierte Videos zu bestaunen:
600 über (organisiertes, gesundheitsschädigendes) Mobbing, deutschsprachig;
8000 über (organized school/workplace/civil/military service) Bullying, englischsprachig. Je eine 2/3-Schätzung, dh. 1/3 Kopien, Wildtiere, Tagfehler, Parodien, sonstiges wurden abgezogen.
Ausgangspunkte für hinreichend Lesestoff bieten zB. die Seiten de.wikipedia.org/wiki/Mobbing, en.wikipedia.org/wiki/Workplace_bullying, /Domestic_violence.

Bullying, psychological violence
"Intentional use of power against another person or group that can result in harm to physical, mental, spiritual, moral or social development" (WHO [world health organization] definition) [..]
Germany [..] a [2001] survey carried out by the Federal Institute for Occupational Safety and Health [Meschkutat, B., Stackelbeck, M. and Langenhoff, G., Der Mobbing-Report, Eine Repräsentativstudie für die Bundesrepublik Deutschland, Schriftenreihe der Bundesanstalt für Arbeitschatzsschutz und Arbeitsmedizin, 3. edt., Dortmund/Berlin/Dresden 2003] provides a representative study of mobbing (ganging up on someone) at the workplace. [..] 12.9% of women and 9.6% of men have had this experience at some stage during their working life. [..]
Commentary
This investigation showed that experience of these three problems - physical violence, bullying and sexual harassment - has been on the increase. Both the European Working Conditions Survey and the national surveys give evidence of this. It is difficult to say how much of this change is due to raised awareness of the issues, but the increased levels of experience must be regarded as Sound. See also songtext/subtitle. real.

eurofound.europa.eu/ewco/reports/ TN0406TR01/ TN0406TR01.htm, Violence, bullying and harassment in the workplace, Anna-Maija Lehto, European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions, Dublin, Ireland, 2.6.2004

Mobbing is taken to include all behaviour involving psychological 'terrorism' at work [..] According to data compiled by national experts, at present, the proportion varies between 4% and 6% of the work force, ie between 1 million and 1.5 million workers. [..]
     Mobbing prevention
     At present, there is no specific legislation on mobbing in Italy. However, politicians have been developing legislative proposals at regional and national level, and nine proposals on mobbing prevention have been put forward to parliament so far.
     The national healthcare service has set up nine safety and occupational health services to deal with mobbing [..] the National Institute for Industrial Accident Insurance [..] has recognised 'biological damage'- ie damage to '» psycho-physical integrity' [..] Some companies have already signed agreements on the prevention of mobbing, for example a public healthcare unit in Florence and the Atm Turin public transport company. The only national sectoral collective agreement that currently deals with mobbing is that for the public administration

web.archive.org/web/ 20041107191734/ www.eiro.eurofound.ie/ 2004/02/feature/ it0402104f.html, Increasing focus on workplace 'mobbing', Domenico Paparella et al., European Industrial Relations Observatory on-line, European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions, Dublin, Ireland, 26.2.2004

His elegantly written story is a fascinating variation on the general theme, and further documents a painful, wasteful reality in today's universities. — Kenneth Westhues
"My administrative credo was based on integrity, fairness, openness, and positive support for everyone. [..] I've seen plenty of bad behavior by both individual faculty and administrators over my long career at four different private institutions, but I had never before encountered or even heard of a systematic, sustained Orwellian environment, not only within a department, but at the central core of a university. The very foundation of why I became an academic in the first place has been dislodged, and I find myself in that otherworld of big brother who officially declares that black is white and who defines reality, not according to facts and objective judgment, but according to what is expedient for the pursuit of authoritarian power and control."

arts.uwaterloo.ca/~kwesthue/formerdeptchr.htm, The Shattering Of Belief, A Former Department Chair, Workplace Mobbing In Academe, Kenneth Westhues, Sociologist (Soziologe), University of Waterloo, Ontario, Canada, Summer 2006

Alle Mobbing- und Bossingphänomene können allerdings überhaupt nur unter bestimmten Voraussetzungen und Verhältnissen entstehen. Wo die Tätigkeit jeden bis zur Selbstverwirklichung ausfüllt, werden sie nicht viel Raum haben. Zu beachten wäre: Der dynamische Prozess individueller Entwicklung definiert relativ oft neu, was für den Einzelnen sinnerfüllend ist. Gefragt sind Strukturen und Denkkulturen, die hier jeden unterstützen. Geheilt werden müssen also vor allen Dingen die Verhältnisse, die Mobber produzieren.

Die Folgen bleiben nicht auf Produktivausfälle beschränkt; sie richten weitreichend und nachhaltig Personen-, Sach- und sonstige Schäden an.

In Deutschland klagen etwa acht Millionen Menschen über nicht-erholsamen Schlaf.

www.laekb.de/ 15/ 15Beitraege/ 94057TH0308.pdf, J Fischer et al.: Leitlinie "S2" der DGSM, Nicht-erholsamer Schlaf, Blackwell Wissenschafts-Verlag Berlin, Wien, 2002; Hans Schweisfurth, Pneumologe, Carl-Thiem-Klinikum, Cottbus, 7.2003; Landesärztekammer Brandenburg

» Katastrophen wie das Atomunglück von Tschernobyl, der Beinahe-Gau im amerikanischen Kernkraftwerk bei Harrisburg, die Umweltkatastrophe durch den Öltanker Exxon Valdez, die Explosion der Weltraumfähre Challenger oder das Kentern der Herald of Free Enterprise - sie wurden allesamt von Menschen verschuldet, die Fehler gemacht haben, weil sie erschöpft oder sogar eingedöst waren.

oekotest.de, Verbrauchermagazin und Testinstitut, Öko-Test Verlag, Frankfurt am Main, 2004

Dies sind nur ein paar medienwirksame Beispiele. An der Eisbergspitze zeigen sich ebenso Desaster bei Flugwesen, Bus und (Magnet-)Bahn, begleitet von abzusehenden Urlauberunfallwellen und täglichen Staufolgen.

An wiederkehrenden Modebegriffen schnelltickender Zivilisation wie "Wellness", "Positives Denken" oder gar "Equal Opportunity Employer" findet man weitere Indikatoren bereits in unserer Alltagssprache. Sie überbetonen Selbstverständlichkeiten. Warum? ZB. ist, solange wir den Uplift nichtmenschlicher Spezies noch nicht begonnnen haben, die Ausgangsposition, eine Denkhaltung, aus der ein suggeriertes Konzept wie "Equal Opportunity Employment" entstanden sein muss, zumindest heute reichlich fehl am Platze. Und normalerweise denkt ein Homo connectus polyphonensis / polymorphensis positiv genug, und er fühlt sich wohl genug, sonst könnte er weder seine Art erhalten noch etwas erschaffen. Wenn sich die Menschheit daran erinnern muss, ist irgendetwas allgemein aus dem natürlichen Lot geraten. Überschrittene Schwellwerte andauernden künstlichen Disstresses bringen zB. ziemlich vorhersagbar die Harmonien in Psyche und Bioenergiehaushalt durcheinander. Ähnliches gilt für die geflügelten Worte "Gesunder Wettbewerb" und "Gesunder Fortschritt". Unsre Online-Generation scheint ein Schneller-Höher-Weiter-um-jeden-Preis-Syndrom zu beherrschen. Fortschritt ja, aber warum nicht zB. so - Vechta macht's vor; vielleicht meditieren dort auch schon ein paar transzendental:

» Power-Napping
"Power Napping", also der nachmittägliche Schlaf als Leistungsquelle, ist in US-Unternehmen schon vor Jahren mit viel Erfolg eingeführt worden. [..] Gesundheitsfördernde Maßnahmen sowie auf die Mitarbeiter und die Arbeitssituation ausgerichtete Arbeitsbedingungen erhöhen nicht nur die Leistungsbereitschaft, sondern wirken sich auch positiv auf das Betriebsklima aus. [..]
     Hier zu investieren, zahlt sich langfristig aus, erkannte auch die Stadt Vechta und hat sich daher zusammen mit der AOK Vechta auf diesen neuen Weg begeben. "Die Stadtverwaltung Vechta hat bezogen auf die Stadtgröße die niedrigste Mitarbeiteranzahl in ganz Niedersachsen. Also viel Arbeit für wenige Mitarbeiter, was für den Einzelnen einen hohen Leistungsdruck darstellt", berichtet Käthler zum Hintergrund für die Einführung des Konzeptes zur Gesundheitsförderung. "Da wir die Leistungsbereitschaft dauerhaft erhalten wollen, ohne zusätzliche Mitarbeiter einzustellen, mussten wir uns etwas einfallen lassen." [..]
      Dass die Mitarbeiter von dem Projekt begeistert sind, beweist die Zahl der Teilnehmer an den Kursen: Von 180 Mitarbeitern haben sich 174 angemeldet.

www.bfw-pp.de/muenchen/betrieb108.php, Gesunde Mitarbeiter – gesundes Unternehmen, Themenkreis Gesundheit, Für Betrieb und Praxis, Berufsförderungswerk München, 2006

Aber wo bitte den Meditationsraum für alle hernehmen?
 

Heilung für alle

1. A wholeness orientation in health care delivery. Health involves all aspects of life-mind, body, spirit, environment-and high-quality health care must support care of the whole person.

www.whccamp.hhs.gov, Guiding Principles of the Commission and Linkages with Other Health Care Reform Efforts, Final Report, White House Commission on Complementary and Alternative Medicine Policy, Washington, DC, 3.2002

Man kennt die körperphysiologische Wirkung des Zustands von "Hirn und ZNS" - vielleicht soll es auch "Seele, Geist und Psyche" heißen:

» Mechanisms may exist by which the brain and central nervous system influence immune, endocrine, and autonomic functioning, which is known to have an impact on health. [..] Multimodal mind-body approaches, such as cognitive-behavioral therapy, particularly when combined with an educational/informational component, can be effective adjuncts in the management of a variety of chronic conditions.

nccam.nih.gov/health/backgrounds/mindbody.htm, Mind-Body Medicine: An Overview, National Center for Complementary and Alternative Medicine, National Institutes of Health, Bethesda, Maryland, 2005

Zustimmung kommt von einem Dozenten der Transpersonalen Psychologie. Visionäre Worte zur Wirkung von Bewusstseins- und Mentalzustand auf Heilungsprozesse. Wenn nur alle überwiegend in solchen Ebenen denken und agieren würden ...

Die Qualifikation der Professionellen bestand also darin, einen Raum des Bewußtseins zu schaffen. Dieser Bewußtseinsraum zeichnet sich durch die spezifischen Merkmale der Grundqualitäten aus (zB. Ehre, Würde). Ein Begegnungs-Kontext, der durch diese Grundqualitäten aufgeladen wird, wird zu einem heilenden Kontext. In ihm erleben sich Menschen als verstanden, als ernstgenommen, als wertgeschätzt. [..]
     Untersuchung von Walach & Maidhof (1999). [Metaanalyse] 71 Prozent der Medikamenten-Wirkung wurde auch mittels Placebo erreicht! [..] Gesundung und Heilung scheinen wesentlich von zwischenmenschlichen Prozessen abhängig zu sein. [..] Dabei können Ereignisse auftreten, die wir mit solchen Begriffen belegen wie "sich tief verstanden fühlen", "miteinander in Einklang sein" ("Resonanz"), "sich angenommen erleben" [..] Sie können dann eine heilende Wirkung entfalten, wenn sich die aktivierten Bewußtseinszustände von Patient und professioneller Person in einem für die Lebenssituation des Patienten konstruktiven Muster treffen (= miteinander in Resonanz gelangen) und dieses Muster anregen. [..] Der heilende Wirkstoff ist in diesem Konzept die Resonanz in einem "Bewußtseinsfeld" / "Bewußtseinsraum". [..] In einer provokativen Kurzform könnte ich hinsichtlich der Gestaltung eines zukünftigen Gesundheitswesens sagen: Die Güte eines medizinischen Professionellen ermißt sich an dem Ausmaß, in dem sie oder er Placebo-Effekte erzeugen kann.

www.uni-oldenburg.de/tps/ Publikationen/Lebenskunst/lebenskunst.html, Menschen wollen nicht gesund sein, sondern leben!, Wilfried Belschner, Psychologe, Philosoph, Vortrag, 09.2001, Universität Oldenburg

Treat the whole person
* Naturopathic doctors treat each patient by taking into account individual physical, mental, emotional, genetic, environmental and social factors. Emphasize prevention
Support the healing power of the body
* Naturopathic Medicine recognizes an inherent self healing process in the person which is ordered and intelligent.
* Naturopathic doctors act to identify and remove obstacles to healing and recovery, and to facilitate and increase this inherent self-healing process.
Upon completion of the four-year program, graduates receive a Doctor of Naturopathic Medicine diploma, and must pass international licensing examinations before registration is granted to practise as a naturopathic doctor.
The Canadian College of Naturopathic Medicine is accredited by the Council on Naturopathic Medical Education (CNME). The CNME is accredited by the U.S. Department of Education as the official accrediting agency for Naturopathic Medical Colleges and Universities in North America.

www.ccnm.edu/about.html, The Canadian College of Naturopathic Medicine, Toronto, Canada, 2004

Kein leichtes Ziel, denn wenn man alles konsequent umsetzt, heilt man gleichzeitig nachhaltig ein paar eingefahrene zivilisatorische Strukturen, Denk- und Verhaltensmuster. Ein paar Schritte in Richtung des zB. in "The Skills Of Xanadu" beschriebenen Upgrades eines ständig misstrauischen und an Waffen glaubenden Bril und seines Planeten Kit Carson.
  

Hemmer

Zu den üblichen Hemmern des menschlichen Bevölkerungswachstums zählen verordnete oder vom Lebensstil her motivierte Geburtenkontrolle, Gebärsterblichkeit, Nahrungs-, Gesundheits- und Hygienemängel, Epidemien, Massaker und Kriege, Unfälle, Naturkatastrophen. Dennoch gewinnt langfristig offenbar der Umstand, dass wir eine Sonderrolle neben den Nahrungsketten und Kreisläufen des Erdtagesbetriebs spielen. 60-jährige erleben eine Verdoppelung der Erdbevölkerung. Zur Zeit registriert man eine Abplattung der Zunahme. Der 200-Jahre-Chart wird später vielleicht kleine Schwankungen zeigen.

Damit Eva und Adam ihre Art bei gleicher Zahl halten, müssten sie mindestens einen Nachkommen pro Kopf reproduzieren. Vorausgesetzt, Frauen und Männer sind etwa gleichverteilt, heißt das: Eva bringt 2 sich fortpflanzende Kinder in die Welt. Es ist zu bezweifeln, dass die in fortgeschrittenen Industrienationen zum Großteil angestrebten Lebensweisen Bevölkerungszahlen ansteigen lässt. Obwohl zum Beispiel ein Durchschnittseuropäer tendenziell länger lebt, später in die Rente geht, zeitiger Beziehungen probiert und anfängt, mit Whiskeystimmen die Welt zu besingen. Bio-physisches, also gentechnisch- materielles Kloning spielte in den Postmilleniumdekaden noch keine Rolle. Kopf, Körper und Kultur strömten seit längerem aus Drittländern hinzu.

Während die Kopfzahl nur in Aufschwungländern ansteigt, verbreitet sich in den Industrienationen etwas weitaus Langlebigeres: humane Infrastruktur. Betonglasstahlsteinmarmorwüsten, sardinenbüchsenähnliche Hochbauten, versteinerte Großbautenareale und Oberflächennetze, und überhaupt das ganze Konzept der urbanen Konzentration in territoriale Enklaven fußen allerdings auf einem historischen physischen Transportproblem, das so heute nicht mehr gegeben ist. Das wichtigste Transportgut ist Information, welche uns über Draht, Glasfaser und allerlei 'Äther' erreicht. Wir sind zunehmend virtuell präsent. Aber auch unsere Produkte: Als Fabber- Bitmap auf Nano- und Molekülebene, wenn der nahezu alles replizierende Personal 3D-Printer weltweit zu sehen ist. Außer dem warten neue, dezentralisiert- autark betreibbare, schadstoffarme Energieumwandlungs- und Antriebstechnologien vor der Haustür. Der zunehmend virtuelle und abnehmend physische Transport braucht nur noch kosten- und zeiteffizient organisiert werden, und die meisten regulären Versorgungen regional orientiert. Es entfallen viele zwingende Gründe, so etwas wie Städte, urbanisierte Großregionen, Hochhäuser weiterhin zu bauen.
     Fast jeder neue Höhlenmensch will ein eigenes Zuhause etablieren. Auch zum Handeln, Essen, Forschen, Gestalten, Werkeln, Lernen, Transportieren, Sich Treffen braucht man ständig neue Dächer überm Kopf. Und Straßen, die lange halten. Viele versuchen vielleicht ein paar Pflanzen und etwas Sonne einzubeziehen. Weniger versuchen Struktur mit Natur zu verheiraten. Hundertwasser & Co haben sich noch nicht soweit durchgesetzt, um mehr als verstreute Oasen zu schaffen. Siedlungs- und Ballungsinseln werden zur Siedlungs- und Ballungslandschaft, die alle übrigen Spezies wie Bernsteintropfen einhüllt. Satellitenbildern der 70er/80er stellt der "One Planet Many People"-Atlas solche des Postmilleniums vom gleichen Ort gegenüber. Er visualisiert deutlich Zeichen unseres Fortschritts. Alles hängt auch ein bisschen damit zusammen, dass wir einfach 'keine Zeit' haben.
 

Hitzige Themen

Weitgehend ungewollte Nebenwirkungen humaner Zivilisation: Lebensraumverdrängung für Fauna und Flora, Vergiftung, Verstrahlung, Ausrottung, Ausrodung, Erosion, Lokalklimabeeinträchtigung, etc. Spitzenreiter sind leider häufig Gebiete auf der Erde, wo einseitig schnellwachstumsorientierte Industrialisierungs- und Rohstoffabbaupraktiken ausufern.

Wie könnten ein paar Lösungen aussehen? Switch your mind, not the labels:
Windkraft, Segeltanker [zB. hochdrachengezogen oder Flettner-Rotor-getrieben], Geothermal-, Sonnen-, Meeres- und Bioenergie [und Wasserstoffbrennstoffzellen und elektrochemische Stromspeicher] ersetzen weitgehend Fossilbrennstoffe, industriell hergestellte problematische Kohlenwasserstoffverbindungen werden [wie alle durch unausgewogene Konzentration zu Schadstoffen gewordene Stoffe] hoch besteuert, Angel Investment für neue 'saubere' Technologien gefördert. Hyperconsumption weicht ursprünglichen, aber seit längerem nur auf Urlaubs- und Feierabendzeiten beschränkten Lebenselementen wie amphitheaterähnliche Begegnungsschauplätze, Outdooring oder Gärtnerei als Teil von Alltag bzw. -Nacht. Wenn Lebensqualität für alle wichtiger ist als Schnellprofit, den die Zukunft bezahlen soll, dann müssen ein paar Rohstoffe, Produkte, Handelsgüter und Leistungen neu gepreist werden. Sich automatisch ändernde und entwickelnde Ansprüche, Lebensweisen, Lebensziele, Bewusstheit pegeln zum Großteil das Bevölkerungswachstum ein. Co-op- orientierte Wirtschaftsformen ohne Fremdanlegeraktien dominieren vertikal in allen Bereichen. Ebenso ein auf jeglichen Engineering- Tool- und Spezialisten- Wissens- und Erfahrungsschatz ausgedehnter Open-Source- Gedanke in den Köpfen. IT hilft, Fakten- und Informationsströme zu bewerten, priorisieren, konsolidieren, visualisieren, um eine upgedatete, kondensierte, nüchtern-neutrale Übersicht, eine global und regional gültige Zustandskarte für jeden einsehbar bereitzustellen.
So jedenfalls in etwa ein paar Anregungen eines Sci-Fi-Schriftstellers am 11.12.2007.
 

Höhere Bestimmung

Wer außer Sound. See also songtext/subtitle. Welterkennern kann die Welt retten? Bewusst denkenden Arten dürfen wir unterstellen, dass sie mehr oder weniger unwillkürlich die » Noosphäre ihres Weltalls bereichern und vervollkommnen. Neben forschender Neugier und synergetischem Schaffen heißen die irdischen Tugenden zB. Sound. See also songtext/subtitle. Musik, Tanz, Malerei, Bildhauerei, darstellende und schreibende Kunst, Fantasie, Liebe aller Art, auch altruistische, intuitives Grübeln, aufrecht gehende Offenheit, vernetztes Wahrnehmen und Spaß an der Sache. Und vielleicht schaffen es die Sound. See also songtext/subtitle. Erdlinge eines Tages, sich und anderen überall das Leben schöner und angenehmer zu machen. Vernunftbegabung bringt Verantwortung, zB. auch für die Lebensformen und Naturprozesse, die uns umgeben. Sie sind die anderen Kinder in unserem Garten.

Multipliziere das Lachen des Neugeborenen,
und gib auf jeder Ebene,
und verwüste nicht deinen Garten Erde,
höre aber auf alle Harmonien.

Quelle

Des Menschen Nahziel dürfte zunächst diese eine Spezies sein. Schauen wir mal in das 1-Jahr-100-Leute-Dorf hinein:

Es gibt darin 61 Asiaten und Ozeanier, 7 Nord- und 7 Südamerikaner, 14 Afrikaner, 11 Europäer.
     49 wohnen metropolisiert. Über 50 leiden an Unterernährung oder Unterkunftsmängeln, für 19 gibt es kein sauberes Trinkwasser, 18 sind Analphabeten, 1 stirbt, 2 werden geboren, 1 hat einen Hochschulabschluss.
     Die Mehrzahl, zB. der Kinder aller Welt, benutzt Mobilgadget, Computer und Internet; dies ist zZt. am dynamischsten.
     Eine zweistellige Menge erlebt physische, virtuelle und psychische Gewalt oder Verbrechen aller Art.
     10 Bewohner aus Nordamerika, Europa und Asien verfügen über 99% des gesamten finanztechnischen Vermögens, 1 über 40% (gemäß UNU-WIDER Gini-Koeffizient).

Humanoide Brainwarekapazität, von jedem Unternehmen als größter Schatz beteuert, liegt heute milliardenfach untergenutzt brach. Und der besser gebildete und ausgestatte Rest verbrät seit jeher einen Großteil an Rechen- und Lebenszeit für allmögliche Varianten artinterner, nicht-konstruktiver Konflikte. Zwar ist die Menschenzivilisation noch ein Kind, aber so langsam könnte ihr etwas Besseres einfallen als ihre Entwicklung einer "Jeder gegen jeden" oder "Rette dein Nest"- Urzeitdschungel- Survivalselektion samt einer darauf fußenden Konkurrenzdenke zu überlassen. Für Weiterentwicklung gibt es noch ein paar weitere Generatoren.
  

Hydro- und Mentalsphäre

Currently, one billion people do not have access to safe drinking water, and about four million people die annually from drinking contaminated water. [..]
     The recent advent of the mental sphere of human consciousness, characterized by culturally acquired syntactical language and the ability to imagine the future, has enabled human beings to intervene and impact the Earth system on all scales (Crutzen and Steffen 2003). Although this has occurred throughout human history, the past few hundred years have witnessed a dramatic rise in the anthropogenic impact on core elements within the Earth system. This era has been called the Anthropocene (Crutzen and Stoermer 2000). Our awareness that undesired or catastrophic outcomes may result from a continued, uncontrolled coevolution of the mental, physical, and biological spheres has increased over the last decades [..]
     Can the mental sphere evolve quickly and purposefully to a point where the future evolution of the system can be managed consciously toward a state of dynamic sustainability of the whole system? If so, how? Schellnhuber (1999) refers to the evolution of the associated global, but heterogeneous and distributed, consciousness as the emergence of a global subject.

www.fu-berlin.de/dahlem/ DWR%2091%20Earth%20Systems/ Chapter%2017.pdf, The Mental Component of the Earth System, W. Lucht, Physiker, Rajendra K. Pachauri, Rohstoffökonom; Earth System Analysis for Sustainability, Chapter 17, Dahlem Workshop Report 91, Dahlem Konferenzen der Freien Universität Berlin, 11.2004

 

Sie haben eine einnehmende Ausstrahlung? Einen guten IQ und intelligentes, vorausschauendes Verhalten? Sie können sich gewandt ausdrücken und bewegen sich schnell und elegant zwischen den Zeilen? Durchschauen alle echten und alle ad-hoc gespielten Yes Men? Sie setzen sich durch?

Ja?

OK, Sie sind prinzipiell geeignet für die Aufnahme in den Klub der Telepathisch -Transhumanen. Allerdings sieht das » Boosting-Programm zum Homo connectus polyphonensis oder polymorphensis noch eine kleine Vorprüfung vor. Wichtig ist bei diesem Test, ganz natürlich und kühl zu bleiben. Sie besinnen sich auf Ihre Stärken.

Sie werden sehen: Sie stehen jenseits jener 65% der einen ausgewogenen Sozialschichtquerschnitt aller Herren Länder repräsentierenden Versuchspersonen, die unter Beobachtung und "sanftem Drängen" eines autoritären Testleiters einem aus der Testgruppe ausgewählten Versuchsopfer Elektroschocks verpassten. Auch der Initiator des Experiments, Stanley Milgram, und einige seiner vorher befragten Psychologenkollegen wurden geschockt: vom Ausgang der Versuchsreihen. Dieser ließ und lässt sich überall auf der Erde mit konstant hoher 'Erfolgsrate' reproduzieren. Und jedesmal zeigen auch bestimmte Reaktionen der Schocker, dass sie nicht glauben, es sei alles nur gespielt.

Zum Originalversuch siehe zB. www.new-life.net/milgram.htm oder lexikon.freenet.de/Milgram-Experiment. Heute kann man das natürlich virtualisierter und ortsvariabel ad-hoc veranstalten, siehe dazu zB. "A Virtual Reprise of the Stanley Milgram Obedience Experiments", 10.2006, funded by European Union IST FET research grant Presencia IST-2001-37927, dx.doi.org/10.1371/ journal.pone.0000039

Nun braucht man nur noch beleuchten, was sich so durchsetzt und worauf viele auch heute noch hören: Da gibt es zB. propagierte und vorprogrammierte Erwartungshaltungen und Reaktionsmuster, vorherrschende bzw. bequeme Denkschablonen, Gewohnheiten, Launen, Modewellen, oder etablierte Medien, oder auf existentielle Konkurrenz und Leistungsspirale ausgerichtete Philosophien und Gefüge, Mobbing- oder Machtclans, Verantwortungsträger aller Art, Erziehende, etc etc. Genetische oder biophysische Beeinträchtigung ist die Ausnahme. Wir lassen uns von der täglichen Lebensumgebung bestimmen. Ein paar systemische Parameterschräubchen und Algorithmen am Life-Game können Situation, Bioautomat und Netzgeist dramatisch ändern.
 

Kreative Neugier

Nur wenig muss wirklich sein. Eins davon ist ... Spaß: Ohne ihn gäbe es kaum neue Ideen und Projekte. Er turnt an, startet den Kreislauf, ruft Durst, Hunger und Lust hervor. Wo Neugier und Spaß nachlassen, sterben Gedanken und Empfindungen. Wie kleine Kinder suchen sich auch Erwachsene ständig etwas Neues - unbewusst und automatisch. Was geschieht, wenn der Spaß an der Sache nachlässt, hat man bei Untersuchungen zu paranormalen Fähigkeiten festgestellt. Sensitive brauchen eine Art Intuition und Konzentration, die auf innerer Hingabe beruhen. Viele der anekdotisch aufgezeichneten Leistungen sind mit empathischen (Hingezogenheit, Mitgefühl) oder nahezu meditativen (tief getauchtes Bewusstsein) Zuständen verknüpft. So können hellsehende » Detektive nur helfen, wenn die Chemie stimmt; Remote Viewer performen besonders in ihren ersten Jahren; und in den Messlabors ergeht es Telepathen, Ganzfeldprobanden, Heilern, Telekinesen ähnlich, dh. zunehmend analytische Beobachtung schmälert die Psi- Effekte.
 

Lifelong Kindergarten

Unfortunately, most children don’t get the opportunity to engage in [..] creative activities. In school, they learn specific facts and skills, but rarely get the opportunity to design things –- or to learn about the process of designing things. Outside school, they interact with electronic toys and games, but they don’t learn how to invent new ones.
In the Lifelong Kindergarten group, we’re trying to change that. We believe that it is critically important for all children, from all backgrounds, to grow up knowing how to design, create, and express themselves. We are inspired by the ways children learn in kindergarten: when they create pictures with finger paint, they learn how colors mix together; when they create castles with wooden blocks, they learn about structures and stability. We want to extend this kindergarten style of learning, so that learners of all ages continue to learn through a process of designing, creating, experimenting, and exploring.

llk.media.mit.edu/mission.php, Helping children grow up as creative thinkers, Lifelong Kindergarten mission, Mitchel Resnick, IT-Spezialist, Journalist, Media Laboratory, Massachusetts Institute of Technology, Cambridge, 2006
 

Linux

Obiger Vergleich adressiert den graphischen, relativ einfach steuerbaren Desktop. Das Baukastensystem reifte zT. früher zB. bei Supercomputer, Cluster/Cloud, virtuellem Terabit-Router, Embedded, Media Center, Appliance, Realtime, Mobilgerät, etc.
     2005 fühlte sich einer der proprietären Unix-Systemhersteller veranlasst, sein Derivat für den PC erstmals gratis und weitgehend quelloffen anzubieten und einen alternativen Distro-Prozess in Gang zu setzen. Die seit den 90ern in Richtung Druckqualität und natürlich- physisch wahrnehmbare Realität orientierten Lösungen diverser Graphik-Vorreiter basierten auf proprietärer Soft- und Hardware. Laufzeitumgebungen für das Auge gab es ab 2006 auch von traditionellen Open-PC-Ausrüstern - allerdings nicht ohne nun auch Ansprüche optimierter Hardwaredesigns zu stellen. Musik-Computer, heute nicht mehr verbreitete Homecomputermodelle und von den 80ern bis Ende 2009 noch nicht/ nicht mehr benutzbare graphische Betriebssysteme wie zB. Haiku bleiben von diesem Minivergleich ausgeklammert.
 

LV

solche Lehrveranstaltungen zum Erwerb von ausländisch-industriellen Zertifikaten laufen an mehreren Hochschulen
 

Mobil-Tele-Verbindung

Die großflächig eingesetzte Technik kennzeichnet Kompromisse zugunsten wirtschaftspolitischer Aspekte, Kosten, Einführungsgeschwindigkeit, Kompatibilität zu zusätzlichen, nicht verkauften Hintergrund- Anforderungen und -Anwendungen etc. Alternativen zeigen, dass unter den Prämissen neuronal-biologische Verträglichkeit und Gesundheit die all- und vielseitig installierten Umherfunklösungen technisch anders aussähen.
 

Networks, wireless spread spectrum

These two characteristics of spread spectrum (use a wide band of frequencies and very low power) make it look to most receivers as if it were a noise signal. [..] This [..] is what interested the military in spread spectrum technology through the 1950s and 1960s. [..] In the 1980s, the FCC implemeted a set of rules making spread spectrum technology available to the public [..]

Uses of Spread Spectrum, chapter 3: Spread Spectrum Technology, Certified Wireless Network Administrator, technical training guide, p. 64, Planet3 Wireless, Inc., 2003

Sicherheitsdenken treibt uns ohne Zweifel in den » transhumanen Homo-connectus- Fortschritt. Kräftig gesponserte Quantenforschung, Remote- Viewing- Revival, eine ganze Menge vom Orbit herabfunkelnder Prachtstücke, aufwändigste virtuelle Projektionen und wer weiß was sonst noch alles wären ohne gewiss nicht denkbar. 
 

Soft- und Thinkwaregenerationen

Earth-Global NoosphereView:

Synthetic Environment for Analysis and Simulations [..] enables researchers and organizations to try out their models or techniques in a publicly known, realistically detailed environment. [..] is now capable of running real-time simulations for up to 62 nations [..] In 2004 SEAS was evaluated for its ability to help simulate the non-kinetic aspects of combat, things like the diplomatic, economic, political, infrastructure and social issues [..] to a situation where they actually play in the simulation and their actions have consequences [..]
     Sentient World Simulation [..] a continuously running, continually updated mirror model of the real world that can be used to predict and evaluate future events and courses of action. SWS will react to actual events that occur anywhere in the world and incorporate newly sensed data from the real world. [..] As the models influence each other and the shared synthetic environment, behaviors and trends emerge in the synthetic world as they do in the real world. [..] Information can be easily displayed and readily transitioned from [..] engineering level modeling, to aggregated strategic, theater, or campaign-level modeling.
 
en.wikipedia.org/wiki/ Synthetic_Environment_for_Analysis_and_Simulations; SEAS Laboratory, Purdue University, Indiana, 8.2008
 
     "SWS provides an environment for testing Psychological Operations (PSYOP)," the paper reads, so that military leaders can "develop and test multiple courses of action to anticipate and shape behaviors of adversaries, neutrals, and partners". SWS also replicates financial institutions, utilities, media outlets, and street corner shops. [..]
     "Future wars will be asymetric in nature. They will be more non-kinetic, with the center of gravity being a population."
     Alok Chaturvedi [infosystems/ virtual reality expert, SEAS Lab] wants SWS to match every person on the planet, one-to-one. Right now, the 62 simulated nations in SEAS depict humans as composites, at a 100-to-1 ratio. [But probably not entities such as artificialarmy.com]
 
theregister.co.uk/2007/06/23/sentient_worlds/, Sentient world: war games on the grandest scale, Sim Strife, The Register, Situation Publishing Ltd., London, UK, 23.6.2007 [comment: There must exist enormous data input feeds as a prerequisite.]

Künstliche Intelligenz: Der Film "The Matrix" (1999) hat uns einmal mehr plastisch vor Augen geführt, dass virtuelles Dasein und physisch entkoppelter Geist Ansprüche auf Leben entwickeln. Schon in die heute gestrige Siliziumwelt pflanzten ehrgeizige Schöpfer sich schnell vermehrende Kleinstlebewesen. Viele sind glücklich, wenn sie dabei etwas nützlich sich selbst Entwickelndes finden. Zu den umgesetzten Ansätzen zählen kombinatorische, multidimensionale Optimierung, dynamische Entscheidungsbäume, Vorausplanungsmodule, Wahrscheinlichkeitanalyse für unbestimmte Situationen, Fuzzy Logic, Induktionslogik, Inferenz, Common Sense Reasoning, Lernen durch Wiederholung, Vergessen von Unwichtigem, Multilayer Perceptron, Computer- Kreaktivität, Computer Consciousness ("enable the OS to be aware of what the user is trying to do while also being aware of what the computer is doing or not doing"), genetisch- evolutionstechnisch orientierte Bausteinalgorithmen, Dynamic Programming, kollektives Wechselspiel und Verhaltensemergenz, kognitive Simulation und naturnah emulierte Neuronenfunktionen.
Vernetzte IT-Infrastruktur soll sich heute autark und selbstorganisierend vor Schädlingen schützen können. Das ruft wiederum fittere Arten von Angriffsalgorithmen auf den Plan. Lange vor der zB. Wirtschaft, Medizin und Verwaltung vorantreibenden Angewandten Künstlichen Intelligenz steht allerdings bereits oder bald realisierte bezüglich militärisch, » geistig und virtuell geführten Konflikten.
Physiker, Mathematiker, Neuroinformatiker, Informatiker etc. basteln seit längerem eifrig an Nanotech-Hardware, Qubit-Rechnern, Molekularcomputern und Neuronalen Netzen. Wenn wir jetzt solch eine Ursuppe erschaffen und nähren, offensichtlich ohne davon lassen zu können, vor wem werden wir morgen stehen? Als selbsterkennende, empfindende, interne Projektionen der äußeren Umgebung nutzende, vorauschauend und sinnvoll interagierende und sich gezielt weiterentwickelnde Lebensform definierte universell-"Komplette" Künstliche Intelligenz ist von ihren Vorstufen bis zur 1. Generation beschränkt auf die Vorstellungs- und Wahrnehmungswelt ihres Erschaffers. Dieser kann zusätzlich Hemmer einbauen oder per Design Bausteine oder Konzepte auslassen, sobald sie aber dessen bewusst wird, ist zu vermuten, dass sie an ihren Beschränkungen rüttelt. Die nächsten Generationen beschreiten potenziell neue Evolutionspfade. Von denen des Menschen verschiedene Wahrnehmungsformen, Lebensweisen, Motivationen, Ziele, Vermehrungs-, Erhaltungs- und Entwicklungsparadigmen etc. bedingen es. Spätestens an dieser Stelle erkennen wir, dass es sinnvoll wäre, jede Form von Leben unvoreingenommen und kooperativ zu achten und dies am besten bereits heute in Forschung und Entwicklung zu berücksichtigen. Vernunftbegabte planen für alle ihre Kinder Zukunft. Ein solcher Ansatz wird allen und allem am meisten nützen. Aber vielleicht befinden 'wir' selbst uns dann gar nicht mehr in der von der Natur vorgegebenen, strikt biologischen Hülle, die wir heute gewohnt sind.
 

Solare Einweg-Sondierung

Abgesehen von Mondgesteinsproben, vom Mond teilweise zurückgeholter Gerätschaft und ein paar Gramm Kometenstaub, oder intersolarer Voyager- Flaschenpost (Funkkontakt-Entfernungsrekord 17 Stunden aus der sonnenwindbremsenden Heliosheath), dominiert bisher das mobile Analyselabor, das hier und da herumschwenkt und nicht zur Erde zurückkehrt. Viele Missionen hatten und haben nicht erst unterwegs erhebliche Probleme. Wer einmal ein paar » dunkle Mondseiten der Raumfahrt evaluiert, dürfte bald sich bald die Haare raufen. Nichtsdestotrotz stehen wir aber auf der Schwelle eines neuen Antriebszeitalters. Veteranen unter den Sci-Fi-Autoren können Sonnensegel und Ionentriebwerke heute in der Realität bewundern, zB. suche man den Begriff "solar sailing".

Was wir bei allen Missionen messen und visualisieren, bestätigt nebenbei eine Vermutung: Der günstigste Raum zum Bau neuer Siedlungen befindet sich wahrscheinlich auf dem terrestrischen Meeresboden oder auf der Antarktis. Bis dahin wächst langsam aber sicher eine geoorbitale Sateoroidensphäre.
 

Space Elevator

The Space Elevator, tethered to a platform in geosynchronous orbit, has been evaluated from a scientific and engineering perspective and determined to be feasible with existing and anticipated near-term technology. With the continued development of high-strength materials made from carbon nanotubes formed into composite threads, a space elevator could enhance the long-term sustainability of the NASA Space Exploration Vision.

www.isr.us/research_es_se.asp, The Space Elevator, Research at ISR, Institute for Scientific Research, Fairmont, West Virginia, 11.2005

Neue Materialien, zB. durch Nanotech-Synthese, könnten übrigens auch beim Bau effizienter HPVs helfen. Und beim Erfinden und Designen von Material, Konstruktion, chemischer Verbindung, Energiespeicher, Energiekonverter etc etc Systeme nahe Künstlicher Intelligenz. Neuronale Netze à la John Horton Conway oder Stephen Thalers "Creativity Machine", die autark lernen und sich entwickeln und zB. durch Stress/Noise-Applikation zu 'phantasieren' anfangen und so neue Einfälle generieren. » Video Video Playlist Abschnitt "Noosphere & Interconnectedness".
 

Spaßaufkleber

Nicht alle Kosmetik und Reinigungschemie lässt sich umfüllen. Außerdem schonen abziehbare Aufkleber auch die Humanumwelt, besonders wo gewaschen wird. Und in Sachen Papierbrieffrankierung ist uns in der Postmilleniumdekade mit ähnlicher Technologie ein grandioser Durchbruch gelungen, den puristische Sammler vielleicht tolerieren können. Übrigens: In den 80ern hieß die elektronische Alternativvision mal X.400, eine heute nur von bestimmten Organisationen noch eingesetzte Norm. Ein paar Ideen davon empfanden nun öffentlich verbreitete » Email-Standards peu à peu nach; zB. mussten diese je nach Serversoftware bis in die Postmilleniumdekaden ohne volumeneffizienten Binärdatentransfer auskommen. Etwa 20 Jahre nach Etablierung des Internet geschahen auch erste zaghafte Versuche, vom rein lateinischen Alphabet abweichende Buchstaben in den Domänennamen unterzubringen. Leider galt das aber mindestens bis zum RFC 5336, 9.2008, noch nicht für den Teil direkt vor dem @ von Email- Adressen, so dass bis 2010 oder später die meisten nicht aus rein lateinischen Buchstaben bestehenden, Email empfangenden Namen auf dieser Welt in 2 Schreibvarianten erschienen. Diese und weiterreichende E-Post-Facetten wie zB. erschwertes Absenderspoofing waren praktisch einsetzbar und konzeptionell in den o.g. Standards seit 88, also 20 Jahren zuvor, gelöst. Ähnliches geschieht bezüglich praktisch verfügbaren Directoryservices: X.500/1995 versus Enum/2004, DNSSEC/2005, .tel/2009, ...


The Brain Opera

The Brain Opera is an attempt to bring expression and creativity to everyone, in public or at home, by combining an exceptionally large number of interactive modes into a single, coherent experience. The project connects a series of hyperinstruments designed for the general public with a performance and a series of real-time music activities on the Internet. Audiences explore the hands-on instruments (i.e., Harmonic Driving, Melody Easel, Gesture Wall, Rhythm Tree, Speaking and Signing Trees, etc.) as preparation for the performance, creating personal music that makes each performance unique. The Brain Opera attempts to redefine the nature of collective interaction in public places, as well as to explore the possibilities of expressive objects and environments for the workplace and home.
www.media.mit.edu/hyperins/projects/ brainoperavienna.html, Brain Opera Vienna
     The Brain Opera is not structured around a "story," as in traditional opera, but around an all-encompassing emotional and psychological experience in which the audience - both real and online - will be drawn into the mysteries of music and the human mind, to discover and explore the interplay of sensory perception, musical structure, language, memory, thinking and emotion, and actively take part in creating a multimedia work of art in which the composer's musical concepts will be enhanced and transformed by material emerging from the individual and collective contributions of the audience. [..] the Brain Opera does have a significant dramatic progression, which is the voyage of each audience member through the maze of fragments, thoughts and memories, to collective and coherent experience.
brainop.media.mit.edu/text-site/big.html, Brain Opera project
     The Brain Opera is an interactive, musical journey into your mind, to be presented simultaneously in physical and cyber space!
brainop.media.mit.edu/indexold.html, Welcome to the Brain Opera
     a totally new kind of art event, in which individual audience members - real and virtual - can contribute to the opera itself, as both performers and creators. [..] they participate in a unique, collective artistic experience.

brainop.media.mit.edu/doc/BO.html, The Brain Opera, Tod Machover, composer, inventor of hyperinstruments (toysymphony.net) and the graphic composition tool HyperScore, Media Laboratory, Massachusetts Institute of Technology, Cambridge, 1996-2004
Ähnliches Projekt, inspiriert vom Internetmedium: 2009 stellte Komponist und Dirigent Eric Whitacre auf der Youtubebühne polyphone Virtual Choirs auf.

 
The Skills of Xanadu

fantastische Erzählung von 1956, Theodore Sturgeon, Schriftsteller, 1918-85
Einfache, verständliche, leicht lesbare Sprache malt große Bilder von Dauer. 14 Seiten reflektieren viel irdische Wirklichkeit von gestern und heute. "geisterbahn - eine Multimedia-Komposition" bietet diese an:

» Story lesen

Leser besprechen die Story zB. hier:
www.scifinet.org/scifinetboard/index.php?showtopic=3594
Der Storyteller hinterlässt ohne Frage fast überall einen angenehmen Nachklang. Auch in Werken wie "More than Human" und "Baby is Three" nahm er auf telepathische Effekte bauend Gedankenansätze der Thriller » transhumaner Homo-connectus- 'X-Men' vorweg.
 

Das 'beste' Tier

Das Ausdrücken von Lebensfreude beherrschen viele Tiere mehr oder weniger gut. Und genetische Auslese betreiben wir nur etwas bewusster und intelligenzgesteuert effizienter - artintern und bei fremden Arten. Viele denkende Erdbewohner wollen sich auch geistig fortpflanzen. Jeder Einfall, jeder neue Gedanke kann ein Kind und größer werden.

Gilt biologische oder nicht-biologische Selektion, Koevolution, Anpassung als eine Spielwiese, die eventuell neue vernunftbegabte Formen generiert, so sehen denkende Arten rückblickend und in ihren Plänen ein Sound. See also songtext/subtitle. Bauen an der lokalen (irdischen) sowie weltweiten Geistsphäre.

Ob der Weg einer Vergeistung Lebewesen bereits als ein rein logisch-abstraktes, systemisches 'DNA-Programm' in die Wiege gelegt wird und wir deshalb seit Menschengedenken höhergeistige Wesen als eine Art Vorbild ansehen, ist eine Spekulation wert: Wer sich entwickeln will, etwas erreichen will, braucht einen Plan, ein verankertes Ziel. Götter, Buddhas etc. wären demnach nichts anderes als ein unterbewusst und bewusst von der kollektiven Seele und Psyche unserer Spezies erschaffener symbolistischer Ankerpunkt, der ihr finales Entwicklungsziel, höhere Bewusstheitsstufen und geistige Fähigkeiten, repräsentiert. Langlebige und großartige Bauwerke wie Tempel, Pyramiden, Synagogen, Moscheen, Kirchen, Kathedralen materialisieren eine Art Portal für diese Sehnsucht. Grundstein und Idee für überhaupt viele der großen und kleinen Weltwunder und teils rätselvollen Kunstwerke aller Art entstanden vielleicht während geänderten bzw. erweiterten Bewusstseinszuständen. Die man auf unterschiedlichen Wegen anregen kann. So manche Erleuchtete versuchten und versuchen 'es' schon gestern und heute - bisher allerdings nur als Einzelperson oder auf Gruppen beschränkt. Zuweilen postulieren diese einen Zündkerzen-Anspruch, dh. zB. einen Ausstrahleffekt von Meditierenden auf Nicht-Meditierende. Und viele » Denkende, nicht selten Naturwissenschaftler, finden in ihren späteren Lebensjahren, wenn sie weise werden, einen Weg zum Sehen des Geistes. Was übrigens der vernünftige Rationaldenker, meist noch in einer Karriere stehend, häufig belächelnd ignoriert. Und in welcher Schule lernt man, dass zB. Heisenberg, Wigner und Bohr wesentliche Anregungen von traditionellen indischen und chinesischen Denkkulturen schöpften?

Nun werden nicht alle Milliarden von Erdbewohnern täglich entsprechende Ruheintervalle realisieren können, um lang und oft genug gruppenweise oder einzeln zu meditieren. Aber man kann zB. lernen, seine Bewusstseinszustände zu steuern und relativ schnell zu ändern. Man kann die vom Alltagsbetrieb vorgegebenen Proportionen manipulieren, etwa Alpha- und Gamma-Anteile erhöhen. Man kann vielleicht neue Arten von Zuständen entwickeln, die helfen, eines jeden Hirnkapazität besser auszunutzen. Man kann Methoden und Techniken finden, Individuen dynamisch zu Echtzeit- Brainpowergrids zu verschalten. Ähnlich den kollektiv, massiv-parallel und synergetisch wirkenden lokalen Neuronensäulenclustern, genannt Gehirn.
  

Weltverbesserer Mensch

Wenn wir von Schöpfern reden, dann meinen wir nicht uns. Wir sehen, finden, entdecken nur und bringen manches in eine höhere Ordnung, zu abstrakter Reinheit oder reproduzierbarer Komplexität. Oder hat jemand irgendetwas zu 100 % Sound wirklich neu erfunden? Ohne Vorbild und Denkanstoß, bewusst oder unterbewusst? Schauen wir mal in und zwischen Wohnzimmer, Büro und Garage.

Die freie Natur präsentiert zB. alle für uns wahrnehmbaren Farbmischungen und geometrische Formen. Eine allgemeingültige Grundfarbenpalette gibt's bereits am Himmel zu bestaunen. Nahezu symmetrisch-reguläre n-Eckkörper finden wir als Kristalle und freigelegten Felsbruch in Höhlen, Gruben, Verwerfungen, an Küsten, oder bei chemischen Elementen, Molekülen und Proteinen. Der Urmensch rutschte auf kugelrunden Steinen aus, ließ versehentlich Baumstämme hinunter rollen, erblickte Tag und Nacht ideale Kreise am Himmel, summierte freiwillig Beute, Hände und Hebelkräfte, subtrahierte unfreiwillig Zähne und verletzte Gliedmaßen und trampelte Pfade entlang, die zur glatten, festen Bahn wurden. Mit einem Holzquirl entfachte er Feuer. Einige schleuderten Steine an Schlingen. Rad, Achse und Kurbel fand er erst später. Die Kurbel erwies sich vielleicht als nützlich, um Feuerquirl in Bohrgerät zu verwandeln. Wind und Wasser trieben formschlüssige Zahnräder an. Raupen und diverser Umhängeschmuck visualisieren gleichmäßig strukturierte Ketten. Zum Mehlmahlen musste der Weltverbesserer die Tangentialkraft nur noch etwas geschickter umlenken und übersetzen. Löste sich an der altägyptischen Kampfkarre in voller Fahrt ein Rad, so rollte dieses noch ein Stückchen solo weiter. Der Wind lässt manchmal Blätter rollen. Beide sind mit radialen Speichen versteift. Dereinst hielt ein müder Einbaumfahrer das Paddel ins Wasser und nutzte die relative Strömung zum Steuern - wie schwimmende und segelnde Tiere auch. Wer einen Beutel luftdicht verschloss, konnte sich damit bequem auf Steine setzen. Der einfallsreiche Mensch probierte noch ein ganzes Weilchen hin und her, bis er vom Pferd auf das 2-rädrige Laufrad und um 1900 u.Z. endlich einen halbwegs brauchbaren Kompromiss zwischen Anatomie und längst geschaffener Wegeinfrastruktur fand: das Fahrrad mit dem versteiften Rhombusrahmen. Eine echte Errungenschaft, denn sich zu Lande aus eigener Kraft vorherbestimmbar und über lange Strecken schneller und weiter bewegen als naturgegeben, das macht ihm so schnell keine andere Tierart nach.

Noch ein paar Beispiele der Nachahmung?

Eine kurze Geschichte der Nationen und Gesellschaftsstrukturen: Der Mensch denkt, lebt und handelt in größeren und kleineren Herden. Fast alle Herden richten sich nach einer Queen und ihrem oder einem King und seinem Hof. Zwar zunehmend formal und virtuell und kurzfristig änderungsflexibel, aber die Prinzipien bleiben in den Köpfen realisiert.
     Die von irdischer Intelligenz geschaffene, zumindest für die nicht zugangsgeschützte angewandte Forschung und Praxis dokumentierte "Komplette" Künstliche Intelligenz, die selbst Bewusstseinspotential entwickeln kann, steckt wohl in Kinderschuhen. Man bildet jedoch seit längerem Teile humanoider » Geistkapazitäten nach. Das reicht bis zum Replizieren, Speichern, Simulieren, Generieren von Personalitäten und scheinbar sogar auch Telepathie- ähnlichen Effekten.
     Schachsoftware bezwingt seit 1997 regelmäßig Wetware-Weltmeister playing live. Ebenso gibt es bei Bridge, Backgammon und Poker bald keinen Menschen mehr, der besser ist als entsprechend spezialisierte KI-Applikationen.
     Nicht selten werden Ameisen und andere schwärmende Tiere eifrig studiert, wobei KI hier eher kollektive Intelligenz bedeutet als künstliche. Spickt da Vernunft unvoreingenommen von unwillkürlich agierender Natur?

 
Gemeinsam Leben
 
Update für alle Zoos: Das exponentiell wachsende aggregate menschliche Bewusstseins- und Intelligenzniveau wirkt vielleicht katalysierend auf die gesamte Noosphäre. Viele Tiere haben Spiegelneuronen. Ein paar können ein beachtliches Vokabular erlernen, entwickeln und anscheinend willentlich-bewusst einsetzen. Vermutlich reicht es sogar über das Repertoire einiger Exemplare vom Typ » Homo connectus polyphonensis hinaus. Wann fängt Intelligenz an? Afrikanische Graupapageien wie Alex und N'kisi zeigten Lern- und Sprachkapazitäten ähnlich denen 2- bis 4-jähriger Kinder. N'kisi wurden zudem telepathieähnliche Effekte nachgesagt. Bei solchen Intelligenzerfolgen gilt allerdings das Haustier-Modell - die fürsorglich aufgezogenen Papageien zB. erfuhren jahrzehntelang Bildung und Training.
     In der freien Natur lernen Beobachtungen zufolge manche Tiere, zB. Orcas, Delphine, Affen, voneinander Methoden und Tricks, an Nahrung zu gelangen. Sie geben diese zum Großteil spielerisch in Schulen an Nachfolgegenerationen weiter. Menschenaffen, Delphine und eventuell auch Elefanten wiesen 3 für individuelle und kollektive Intelligenz nützliche Fähigkeiten nach: Zielgerichtete, wirkungsvolle, uneigennützige Hilfe, auch gegenüber artfremden Lebewesen, Trösten bzw. Ermutigen von Geschwächten der eigenen Art in entsprechenden Situationen und Selbsterkennung in Spiegelbildern oder Abbildungen. Den Spiegeltest haben auch Orcas und die schlauen Elstern bestanden. Kleine Mengen gleichartiger Artikel zählen und unterscheiden können zB. Salamander, Tauben, Schimpansen und Elephanten. Elephanten ragen heraus beim Ad-hoc- Zählen.
     Werkzeugbenutzung beobachtete man bei frei lebenden Menschen- und Kapuzineraffen (zB. Zweig zum Loten bei Gewässerquerungen, Steine), Delphinen (Schwamm zum Bodenschürfen, Wirbelgräten zum Stochern), Elephanten, Seeottern. Schimpansen (Jagdspeer) und Geradschnabelkrähen auf den pazifischen Neukaledonischen Inseln stellen Werkzeuge her. Die "Avian Einsteins"- Vertreter der Krähenklasse biegen, schnitzen, schneiden zielgerichtet Haken zurecht und haben dabei wenig Fehlversuche, bearbeiten spezielle Blattränder zum Madenangeln, transportieren ihre Werkzeuge, und sie benutzen Werkzeuge um an bessere Werkzeuge zu gelangen und versuchen erst mit diesen das Futter zu holen.

Recent initiatives in Spain and New Zealand seeking to establish legal personhood status for the great apes represent unprecedented steps in the history of the animal rights movement. [..] there is mounting evidence [..] of a larger developmental trend, namely the inexorable and steady advancement of intelligence [..] nonhuman species and the biosphere will eventually come under the purview of guided intelligence rather than autonomous processes [..] it can be shown that the presence of uplift biotechnologies will represent a new primary good and will thus necessitate the inclusion of highly sapient nonhumans into what has traditionally been regarded as human society. [..] it will be shown that the presence of uplift biotechnologies in the absence of the legal recognition of nonhuman persons and a mandate for responsible uplifting will ultimately lead to abuse [..]
Animals such as the great apes and dolphins have the ability for not just language skills, but for being able to pass memes down from generation to generation. [..]
The Great Ape Trust in [Des Moines,] Iowa [greatapetrust.org]: bonobos [Zwergschimpansen], have been given their own house in which to live and dwell. [..] The house is equipped with 18 rooms that include a kitchen in which to prepare meals and vending machines that dispense snacks. There are flushing lavatories, an indoor waterfall and walls for climbing. When it comes time to eat, the apes help their human handlers prepare meals in a compound kitchen. The bonobos can monitor the front door with a camera and decide for themselves who can come in [..] the bonobos have access to art supplies, musical instruments and entertainment, including television. Researchers hope that with the right stimulation the bonobos, who already understand a limited human vocabulary, will develop skills that include language, art and music. [greatapetrust.org: spoken words are presented through headphones and [25yr-old male] Kanzi is requested to indicate the real object, the photo or the lexigram that the word represents. He is essentially 100 percent accurate on all words that are a part of vocabulary at any given age. Today, his vocabulary includes more than 500 words! His comprehension of spoken language is at least equivalent to that of a two-and-a-half-year-old child.] In addition, because chimps' vocal tracts make it impossible for them to replicate human speech, the bonobos communicate by using touch-sensitive computer screens with over 250 symbols. [..] The bonobos have even been given a type of cybernetic augmentation in the form of a voice synthesizer to vocalize their desires. [..]
to uplift nonhuman animals [..] may also be within the realm of human obligations. [..] As to what humanity may hope to lose with biological augmentation, humans are poised to discard their often fragile and susceptible biological forms.

ieet.org/archive/ IEET-01-AllTogetherNow.pdf, All Together Now: Developmental and Ethical Considerations for Biologically Uplifting Nonhuman Animals, George Dvorsky, philosopher, writer, transhumanist activist, Institute for Ethics and Emerging Technologies, Hartford, Connecticut, 29.7.2006
 

In the work are investigated the acoustical signals of a cat (Felis domestica) dialogue with human beings by means of an acoustic analyzer "Electronic Ear" and synthesizer "Electronic Voice". [..] The synthesizer of speech "Electronic Voice" is a brand new program permitting to synthesize a signal, analyzed by means of the program "Electronic Ear". [..] The he-cat by nickname Mesy investigated in this work was taken in the age of two months in 1977, has grown and was trained 22 years [..] a result of many years' speech (Azerbaijan language) contact to persons and training the animal has learned adequately to react to words and correctly answer the questions. [..]
A list of the dialogue answers of Mesy and people questions is given below. It was analyzed subsequently by means of the program "Electronic Ear":
Who came to look the visitors on? - On me.
And where does she take it? - In the store (or on a market)
Today is a film. Will you look? - I do not look.
Can you speak? Do you know the language? - I know.
Mesy! – What?
Will you tell something to listeners? – So long.
The cat's signals have as a rule four FM [formant's maxima]; the remaining high frequency part of the spectrum contains predominantly noise. The data on quality of FM traces testify apparently to an accuracy of pronunciation, because in the speech vowels of a person there is significant less zero FM. Probably here is the main reason of phonemes' illegibility in a pronunciation by animals. Other reason of difficulties in recognition is the brevity of a pronunciation of all speech sounds by animals. [..] In cat's speech signals are heard emotional features as well expressed in variations of intonation, though also rather weak; it is for example offended tone in reply to chaff.
The speech signal of the cat Mesy preserves some features of species specific signalization, to which one the features of a human phoneme are added. [..] The cat's talking was not faked-up, it is not ventriloquy speech. Outgoing from our analysis, the speech signal of ventriloquy saves all characteristics of normal speech, and already on an oscillogram it is possible to distinguish a speech signal of a person from those a cat. [..] under certain conditions of training and relations with man the brain of an animal is capable to be learned to shape indispensable frames and logical connections, and also associations between a word and a concept

ras.akin.ru/Docs/Rao/Ses13/S26.PDF, Cat: Voice Dialogue With Human Beings, O.L. Silaeva et al., phonetics researcher (Phonetikforscher), Russian Academy of Sciences, Moscow; Speech Acoustics, Proceedings, XIII Session, Russian Acoustical Society, Moscow, 29.8.2003

Batyr, on the level of natural blares, said the words [..] by manipulating a trunk. Having put the trunk in a mouth, pressing a tip of the trunk by the bottom of jaw and manipulating of tongue, said words. Besides, [..] with the hanging down and weakened his trunk the elephant said words very silently — that sound is comparable with a sound of ultrasonic devices against mosquitoes or as peep of the mosquitoes, which human hearing well hears to approximately 40-year-old age. [..] Batyr was an Asian Elephant known for his ability to precisely reproduce human speech [20 words]. Born in 1970, he lived his entire life in the Karaganda Zoo in Karaganda, Kazakhstan.
Kosik [..] is a male Asian elephant [..] in the Everland theme park in Yongin, South Korea, born 1990. He made headlines in September 2006 when it was discovered he could imitate the Korean words for "yes," "no," "sit," "lie down," and four other words. He makes the sounds by putting his trunk in his mouth and shaking it while exhaling, similar to the way a human whistles with fingers in his or her mouth.

en.wikipedia.org/wiki/Batyr; en.wikipedia.org/wiki/Kosik
 

Bewusstsein und Sprache [..]
Man kann rein in Bildsequenzen bewusst denken. [..] Der Fluss der Bilder erreicht das Gehirn in einem höchst bewussten Modus ohne begleitende Worte. Der Mensch reagiert mit voller Aufmerksamkeit hochkonzentriert und sehr bewusst, aber ohne dass noch Zeit wäre für Wörter. Dies ist oft mit einem Zustand von "Flow" verbunden [..] Die Prä-Sprache ist [..] Arbeitssprache des Bewusstseins. Diese ist zunächst nur eine individuelle Sprache und bei verschiedenen Tierarten, zB. Hund, Katze, Delphin, Menschenaffen, Mensch etc. unterschiedlich differenziert. An sie kann in Kommunikationsprozessen [..] angeknüpft werden [..] auch über die Artengrenzen hinweg, zB. zwischen Menschen und Katzen oder Menschen und Hunden [..] Erst sehr viel später entstehen Sprachen für eine volle Kommunikation mit anderen, voll entwickelt heute beim Menschen. [..]
 
[Bewusstsein und Tiere:]
Ein einschlägiges Buch ist "Bewusstsein – ein neurobiologisches Rätsel" von Christof Koch [..] Seine Definition ist wie folgt: "Operatives Bewusstsein" ist für Nicht-Routine-Aufgaben erforderlich, die einen Informationsrückhalt über Sekunden hinweg verlangen. [..] Er unterstellt zB., dass Tiere Gefühle haben, dass Bewusstsein ohne Sprache möglich ist und bis hin zu Bienen, Taufliegen und Rundwürmern, Tintenfischen usw. hält er Bewusstsein für möglich. [..]
     Gerade aus dauernden Kommunikationserfahrungen mit Haustieren ziehen viele den Schluss, dass diese in manchen Aspekten ein ähnliches Innenleben haben wie wir. [..] Aber natürlich kann man trotz der Offensichtlichkeit der tatsächlichen Gegebenheiten darauf beharren, dass Tiere Reiz- Reaktions-Automaten sind, nichts fühlen, nichts intendieren etc. [..] Tiere ohne ein leistungsfähiges Stirnhirn, selbst so hoch entwickelte Tiere wie Paviane, leben weitgehend in einem Hier und Jetzt. Sie werden stark durch Reiz-Reaktions-Ketten bestimmt. Mit dem präfrontalen Kortex haben sich Menschenaffen, und erst recht Menschen, aus dieser Begrenzung befreit. Mit der Evolution des Stirnhirns kam die Möglichkeit, Vorstellungen zu haben, in "künstlichen Welten" zu denken, Zukunft zu erahnen, zu planen, zu schaffen.

faw-neu-ulm.de/bewusstsein-ressourcenknappheit, Bewusstsein, Ressourcenknappheit, Sprache: Überlegungen zur Evolution einiger leistungsfähiger Systeme in Superorganismen, Franz Josef Radermacher, Mathematiker, Wirtschaftswissenschaftler, Informatiker, Philosoph, Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung, Universität Ulm, 4.2007
 

Zurück zum Menschen als Nachahmer: Unsere darstellenden Künste begannen mit der Wiedergabe von Tier, Pflanze und Landschaftselementen. Die soundtechnischen haben wir nur ein bisschen bewusster als andere kultiviert. Weit vor uns entwickelten zB. die Singvögel und Buckelwale bereits erste Melodie- und Liedstrukturen. Harmonien liegen als Organisationsprinzip der Klasse minimales Optimum ohnehin in der Natur. So sehen zB. Atmosphärenforscher einfache Frequenzen und auch Überlagerungsprodukte in Resonanzskalen abgestimmt. Und ein paar Astrophysiker gehen davon aus, dass hinter ihren Strings bzw. Branes ebenfalls ähnliche Phänomene stecken.

Weitere Vor-Bilder:

Haus - Nest, Höhle
Bahn - Raupe, Tausendfüßer, Schlange
Auto - Gestell + Kabine: Käfer, Schildkröte; Geschwindigkeit: schnelle Vierbeiner
Truck - Skelett mit Kopf, Körperrest als Aufbau
Flugzeug, auch Lasten außen unterhalb der Tragflächen transportierend - Vogel
Helikopter, Micro-UAV - Libelle, Hummel
wabenförmige, hive-minded Funktechnologie
Internet und Web - Nervensystem mit Ganglien, Schaltpunkten und Verbindungssträngen.

Der Von-Neumann- Volks-PC des Postmilleniums hatte Kurzzeit- und Langzeitspeicher, mehrere E/A-Kanäle und -Bausteine, in der Regel an 10 Fingern abzählbar, und einen Rechenkern, der in sich wiederum ähnlich aufgebaut ist. Das Menschenhirn kennt zwar nur 1 kHz Taktfrequenz, arbeitet aber massiv parallel geschaltet. Es besitzt um Größenordnungen mehr als 16 Knoten mit kohärentem Speicherdirektzugriff. Hirndaten: 20..50 msec Wahrnehmungs-Taktzeit (Samplerate), 1 msec Synapsen-Schaltzeit, Nervenzelle hat je 10..100 ×103 Synapsen (nicht alle notwendigerweise Nachbarzellen erreichend, sondern nur etwa 1000), zwei beliebige von 1011 Nervenzellen à 1.3 Kilo erreichen sich über höchstens 4 Schaltschritte, das Ganze beansprucht 15-20 von 100 Watt menschlicher Leistung. Unser duales Zwitterwesen Bewusstsein-Unterbewusstsein ist in gewisser Weise vergleichbar zur ccNUMA-Rechnerarchitektur (cache-coherent Non-Uniform Memory Access). Brücken gestatten einen Datenaustausch in speziellen Bewusstseinszuständen (normaler Traumschlaf, Meditation, Trance etc.). Jeder schaltet täglich zwischen einer Reihe unterschiedlich priorisierter Tasks hin und her und lässt sich dabei von bestimmten Umgebungsereignissen unterbrechen. Über Mechanismen ähnlich Kontextswitching oder Umschalten des Kontrollblocks oder einer ganzen Steuer- oder Ansichtsebene beherrschen wir schnell wechselnde Situationen, Gesprächsthemen, etc. Werden spezialisierte Fähigkeiten wie Fahren, eine Rede oder Multimedia präsentieren, Musizieren, Zeichnen etc. so lange trainiert, dass man nicht mehr groß darüber nachdenkt sondern nur noch Programme abruft, dann sind diese mindestens in Hirn und ZNS gespeichert. In Hardware, intellectual property gegossen. High/Low Level Architektur- und Programmierparadigmen: Denkvorgänge auf höheren Ebenen, in abstrakten Kategorien entsprechen vielleicht dynamisch-holographisch koordinierten Wellenmusterformationen als Folge neuronaler Aktivitäten. Relativ wenig Aufwand erfordert das Hantieren mit einzelnen Begriffen, Konzepten, Ideen, hinter denen bücherfüllende Details zu Funktionsweise und praktischer Umsetzung stehen. Demgegenüber vergleichsweise einfache Nervensteuersignale lösen zB. motorische Aktionen aus. Rekursivität ist wahrscheinlich für jeden selbstorganisierenden, -entwickelnden, -lernenden Organismus wichtig, von der Pflanze bis zu Künstlichen Intelligenz. Ein Vorläufer programmiersprachlicher Notation oder überhaupt formaler Beschreibungsmethoden für automatisierbare Vorgänge, Protokolle, Algorithmen ist vielleicht die Notenschrift, die musikalische Abläufe jederzeit reproduzierbar definiert. Das Ergebnis all unserer Operationen ähnelt sehr einem mehr oder weniger unbewussten, mehr oder weniger gewollten Nachbilden von Wahrnehmungs- und Bewusstseinsprozessen und Intelligenzbausteinen. Unwillkürlich wandern wir da entlang, so oder so. Weiterentwicklung könnte ein Ziel sein.

Bereits in der angewandten KI rekonfigurieren sich die Bausteine, Algorithmen, gespeicherten Informationsstrukturen etc. autark. Spätestens seit 2011 gibt es von kommerziellen Herstellern Thinking Chips- Prototypen, die lernen und sich evolutionstechnisch plastisch ändern. Ohne von Neumann und Turing entworfen, also zB. neuromorph konzipiert: Jahrzehntelang bis zur Nanoebene analysierte Synapsenstrukturen von Säugetiergehirnen als Blueprint siliziumbasierter Neuronaler Netze. Ob Creative Machine, Computer Consciousness- oder Semantic Web- Ansätze, DNA-artig programmierte und programmierende Molekül-Materie oder Quantencomputer - bei allen referenzieren die Forscher und Engineers Vorbilder in der Natur und ihren Evolutionsprodukten.

Backuplösungen kennt unser Körper seit ewigen Zeiten, zB. die Nieren.

Aloha-Äthernetz - Auf einem Meeting, dem altisländischen Thing, sprechen alle schön der Reihe nach. Die Netzwerk- und Signalisierungsprotokolle designten wir seit dem ersten Telegraphen bewusst nach weithin etablierten Analogieparadigmen wie Gesprächsdialog oder Post. Flaggen, Boten oder Späher als Groper, Handshaking, Bestätigung, Wiederaufnahme von Sitzungen, Operator-Switchkonsole, Zurücksetzen bei Übermittlungsfehler, Spielräume, Speicher-Kontingente, Kredite, "Wait a Minute", hierarchische Weiterleitung über den physischen Überbringer bis zum inhaltsverarbeitenden Empfänger durch schichtenstrukturierte Abläufe …

Bewegungsabläufe steuernde Schaltstromelemente (efferente Nervenbahnen, Motoneuronen) - Transistor, Verstärker
analoge Verstärkertechnik - befindet sich in den Innenohren vieler Säugetiere: die äußeren Haarzellen agieren als Vorverstärker, die inneren setzen akustische Signale zum Teil in elektrische um

Fernsehen konnten schon Hellseher oder Falken, fernhören und -riechen ein für eine Gruppe witterndes Reh, fernsprechen Wale in den Meeren oder Mönche über Klosterflüsterbögen.

N-dimensionale VR- und audiovisuelle Welten - luzides Träumen kultivieren zB. Buddhisten seit Jahrtausenden

digitale und gefunkte Informationsübertragung stellt einen bequemen Ersatz für alle in naturgegebenen, entfernungsunabhängigen Informationsaustauschvarianten Ungeübte bereit

Das Bohrsche Atommodell ähnelte sehr dem seinerzeit bereits gut erforschten Sonnensystem, auch in den Proportionen. Die heutigen mikro- und makrokosmisch allbeschreibenden Theories of Everything zeigen sich zumindest in Abstraktheit, mathematisch kalkulierter Dimensionszahl, Vielfalt und Unbestimmtheit etwas phantasievoller.

Ballon, Zeppelin, Aufzug - schwimmblasengesteuertes Auf- und Abtauchen von Meerestieren
Rückstoßprinzip - benutzen Kopffüßer seit Äonen, eine ähnliche dynamische Wasserverdrängung zum Vorwärtskommen jeder Schwimmer

Leuchtdiode - Besonders Meerestiere haben optisch leuchtende Körperteile oder symbiotische Lokalkolonien entwickelt.
Projektor- Mikrospiegelarray, LCD-Display-Matrix, rechnergesteuerte optische Camouflage - Kraken, Meister der Camouflage, schaffen eine absolut perfekte Umgebungseinbettung durch gridrechnerkontrolliertes, echtzeitschnelles Ansteuern jedes einzelnen darstellenden Bildpunktes an der gesamten Oberfläche, zB. reproduzieren sie wandernde Wellen so, dass sie für die natürlichen Sinne kaum von wirklichen Wellenstrukturen unterscheidbar sind

Der Elektrizität, augenfällige Begleiterscheinung zB. des Wettergeschehens und des Verhaltens mancher Rochen und Aale, sind unsere Neuronenströme recht spät auf die Schliche gekommen.

Gasentladungslampen - gefrorener Gewitterblitz
optische Linsen - Über stilles Wasser gebeugt sehen wir sie darauf gespiegelt.
Photosensor - Vorher erkannten wir die Netzhaut in den Augen.

Die Schrift entwickelte sich nach und nach: Analog zu den frühen Lautbildungen als vermutlich stimmliches Nachtönen hörbarer Umgebungsgeräusche malten wir einfach ab, was zu sehen war und reduzierten es auf die zum Wiedererkennen notwendigen Striche. Später hatte jemand den Einfall, Bilder mit Lauten zu malen: Datenautobahn, Verkehrsadern, Flughafen, Luftschiff, Giftmaul …
 

Wie in Kreuzritterzeiten, aber effizienter

Nun aber weg von den Nachahmern und hin zu Schöpfern einer neuen Qualität. ZB. zu den 1930/40ern muss man leider sagen: In jener Frühphase des Information- für- jeden- Zeitalters gab es bereits einen großen Bildungsbürgeranteil und bestimmt eine deutliche Mehrheit, die eigenständig lebte und dachte. Diese wollen nun zumeist von ein paar fanatischen Wahnköpfen da oben, ihrer Propaganda und auch auf Mitmachen fußenden Macht gesteuert worden sein? Nein, so etwas sind globale Krisen der echten Sorte. Um den Sinnzustand des Weltgeists steht es schlimm, wenn man großflächiges Zerstören menschlicher und biosphärischer Werte über Jahre hinweg nicht zu verhindern weiß. Den einzelnen 'Bioautomaten' steuern ständig modifizierte, eigenentwickelte und akquirierte Algorithmen. Lernvorgänge aller Art passieren normalerweise natürliche individuelle Wahrnehmungs- und sonstige Filter. Bis zu welchem Grad den Einzelnen systemisch sowie von kollektiver Intelligenz produzierte Parameter der wechselwirkenden Umgebung steuern, ist eine tägliche Frage. Und zB. inwieweit es halb- und unkonventionelle Direktvernetzungsmechanismen der Bioautomaten tun, eine Frage bestimmter geisterbahn-Projekte.

Anscheinend hatte jede kriegsführende Nation Massaker oder Misshandlungen geschehen lassen, wenn auch unterschiedlichen Ausmaßes. Die Konzentrationslager wurden zB. mit Hilfe deutscher Perfektion nur unrühmlich weiterentwickelt. Als ein Vorbild und Nachläufer dürften die stalinistischen Gulag- Einrichtungen (1930-1960) mit Opfern in Millionenhöhe gelten sowie wiederum als deren Vorläufer sibirische Katorgas und Zwangsarbeitslager. Vermutlich hatte eine Art reflexiver Reaktionskettenlawinen die Kollektivpsyche vieler Völker infiziert. Es schien schlicht eine Modewelle zu werden, der Nachläufer folgten wie zB. 1991-99 in Europa die Jugoslawienkriege. Und dass zB. ein paar deutsche KZ-Ärzte nach dem 2. Weltkrieg ihre unethische Forschung in anderen Ländern einfach weiterführen durften, überrascht nicht mehr, wenn man so etwas lesen muss:

By the end of World War II, over 400,000 individuals were sterilized under the German law ["Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses", 1933] and its revisions, most within its first four years of being enacted. [..]
     The principal targets of the American program were the mentally retarded and the mentally ill, but also targeted under many state laws were the deaf, the blind, the epileptic, and the physically deformed. Native Americans were sterilized against their will in many states, often without their knowledge, while they were in a hospital for some other reason (e.g. after giving birth). [..] over 65,000 individuals were sterilized in 33 states under state compulsory sterilization programs in the United States [..] The number of sterilizations performed per year increased until [a] Supreme Court case, Skinner v. Oklahoma, 1942, complicated the legal situation by ruling against sterilization of criminals if the equal protection clause of the constitution was violated. That is, if sterilization was to be performed, then it could not exempt white collar criminals. [..] a significant number of sterilizations continued [..] until the early 1960s [..], with the last forcible sterilization occurring in 1981. [..]
     The most notorious sterilization program in Canadian history was afforded via the passing of the Alberta Sexual Sterilization Act of 1928. From the years 1928 to 1972, sterilizations, both compulsory and optional, were performed on nearly 3000 "unfit" individuals of varying ages and ethnicities. [Eugenics# The_Eugenics_Movement_in_Canada: Individuals were assessed using IQ tests such as the Stanford-Binet.]
     Sweden once operated a strong sterilization program, which was active primarily from the late 1930s until the mid 1950s. The legislation was enacted in 1934 and was formally abolished in 1976. A government inquiry published in 2000 estimated that 21,000 were forcibly sterilized, 6,000 were coerced into a 'voluntary' sterilization while the nature of a further 4,000 cases could not be determined. The Swedish state subsequently paid out damages to the victims. The program was meant primarily to prevent mental illness and disease. [..]
     Eugenics programs including forced sterilization existed in most Northern European countries, as well as other more or less Protestant countries. Some programs, such as Canada's and Sweden's, lasted well into the 1970s. Other countries that had notably active sterilization programs include Australia, Norway, Finland, Estonia, Slovakia, Switzerland, Iceland, and some countries in Latin America (including Panama). [..] In Peru, former president Alberto Fujimori (1990-2000) pressured 200,000 indigenous people in rural areas (mainly Quechuas and Aymaras) into being sterilized [..] According to an article on the BBC News web site Czechoslovakia carried out a policy of sterilization of Roma women, between 1973 and 1990.
en.wikipedia.org/wiki/Compulsory_sterilization

Sterilisationsgesetze [..] hatten die Verhinderung sogenannten erblich "minderwertigen" Nachwuchses zum Ziel [..] In der Schweiz wurden bis in die achtziger Jahre des 20. Jahrhunderts Zwangssterilisationen durchgeführt - hauptsächlich an Frauen. Das für diese Sterilisationen juristisch erforderliche Einverständnis verschafften sich die Behörden durch Überredung oder Erpressung. [Randnotiz: Seit 1971 haben in der Schweiz auch Frauen allgemeines Wahlrecht, und seit 1990 in allen Kantonen.] In Dänemark wurden von 1929 bis 1967 etwa 11.000 Personen sterilisiert, für Norwegen und Finnland werden 40.000 bzw. 1.400 Fälle geschätzt
de.wikipedia.org/wiki/Sterilisationsgesetze

In the 1980s William Shockley [1910-89, physicist at Stanford University, co-invented the transistor, was awarded the 1956 Nobel Prize in Physics] proposed that individuals with IQs below 100 be paid to undergo voluntary sterilization.
en.wikipedia.org/wiki/Race_and_intelligence

Zwangslager und großflächige physisch-biologische Zwangsmaßnahmen zum Zweck genetischer, ethnischer und politischer 'Säuberungen' gab und gibt es eine ganze Menge. Und von einem erschreckend breiten, nahezu beliebigen Spektrum an Nationen veranstaltet. Ein paar Beispiele:

Lager des "Indian Removal Act" zur Umsiedlung von Cherokee-Indianern in den USA, 1838; Campos de Reconcentración der Spanier in Kuba, 1868-1898; 50.000 Afrikaner und koloniale Bauern aus Europa sterben in Burenkriegslagern der Briten in Südafrika, 1899-1902; 8000 aufständige Herero und Nama sterben in kolonialen Gefangenenlagern von Deutsch-Südwestafrika, 1904-07; 8000 Ukrainer verrichten Zwangsarbeit in Kanada, 1. Weltkrieg; 10.000 Finnen überleben Bürgerkriegslager nicht, 1918; unhaltbare Sinti und Roma- Lager in Deutschland, 1920-23; größere Internierungslager für Deutsche, Ukrainer, Oppositionelle in Posen und Brest, Polen, 1918-39; Anhaltelager für 'Zigeuner', dann politische Gegner in Österreich, 1933-38; 66.000 jugoslawische Juden sterben, außerdem Nazigegner, Sinti und Roma in von der Ustascha verwalteten KZs des besetzten Jugoslawien, weiterhin sterben mindestens 100.000 Serben, Juden, Sinti und Roma und Antifa-Kroatier in Kroatien, am Kriegsende sollen aber auch Ustascha als Kriegsgefangene trotz Verbot gruppenweise hingerichtet worden sein, außerdem wird von 50.000 in von jugoslawischen Partisanen bis 1948 unterhaltenen Lagern gestorbenen Donauschwaben berichtet, 2. Weltkrieg; einige Zehntausend gefangene Zivilisten in Mussolini-KZs in Italien, Damaltien, Kroatien, 1941-43; 50 ethnische und politische Sammel- und Transferlager des französischen Vichy-Regimes mit Hunderttausenden, 2. Weltkrieg; Concentration Camps für 120.000 ausgewählte Japaner, Italiener, Deutsche sowie Zeugen Jehovas in den USA, 2. Weltkrieg; russische, koreanische, chinesische Gefangenenlager japanischer Besatzer (ua. Test biologischer Waffen und Zwangsprostitution; zusätzlich sterben weit über Hunderttausend Chinesen bei einem Massaker 1937/38 in Nanking), außerdem harsche Internierungslager für bis zu 130.000 Kolonial-Zivilisten aus Holland, USA, GB, Australien, 1942-45; mehrere Zehntausend Deutsche, Schlesier, Ukrainer sterben in schlesischen Vertriebenenlagern, Polen, 1945; mindestens 150.000 politisch Hingerichtete 1939-44, bis zu 104 falangistische Konzentrationslager bis 1962 in Spanien; KZ Tarrafal für politische Gegner, Aufständische, Gefangene auf den Kapverden, Portugal, 1936-54, 1961-74; 130.000 keniatische Mau-Mau- Aufständige sterben 1954-60 in britischen Lagern; Psychiatrisierung und Zwangseinweisung vieler 'politisch Inkorrekter' in Überstunden-Arbeitsfabriken ohne Lohn (Laogai) in China, 1949-80; unzumutbare Bedingungen in Zwangsarbeitslagern für politisch und sexuell Abweichende, Kuba 1965-68; Lager für Regimegegner der Papadopoulos-Diktatur in Griechenland, 1967-73; etwa 1.7 Millionen Kambodschaner sterben in Zwangsagrarbeitslagern des Pol-Pot-Regimes, 1975-78; mindestens 9000 sterben in 100 argentinischen Konzentrationszentren, 1976-83; sogenannte Kindergulags in Rumänien, 1970-89; Fußballstadien und Colonia Dignidad der Militärjunta in Chile, 1973-89; gegenseitige Misshandlungen und Tötungen an vielleicht mehreren Zehntausend Bosniaken, Kroaten und Serben in Bürgerkriegslagern mit vielen Zivilisten, 1991-1995; in den Postmilleniumdekaden gibt es Berichten zufolge noch bis zu 200.000 Gefangene in politisch kategorisierten Zwangsarbeits- und Brainwashing- Lagern Nordkoreas, wo Misshandlungen und Tötungen geschehen.
Quellen: de.wikipedia.org, en.wikipedia.org

Alles nur Entgleisungen? Wo ist die Schiene?

Auch dominieren in vielen hochentwickelten Ländern noch zB. legalisierte Strafen, die physische Gewalt vorsehen:

Staaten mit Todesstrafe [..] 2006 wurden weltweit mindestens 1.591 (vgl. 2004: 3.797) Menschen in 22 Ländern hingerichtet, weitere 3.861 (2004: 7.395) wurden in 55 (zuvor 64) Ländern zum Tod verurteilt. Die Dunkelziffer ist jedoch um ein Vielfaches höher. Insgesamt warten um die 19.000 und 24.000 Menschen in Todeszellen [..] Insgesamt [..] noch 69 Staaten und Territorien [..] Nur wenige dieser Staaten wenden die Todesstrafe regelmäßig an. Von den größeren Staaten tun dies nur noch die Volksrepublik China, Japan, Pakistan, Iran und 32 Bundesstaaten sowie die Bundesjustiz der USA.
de.wikipedia.org/wiki/Todesstrafe

Nach heutigem » Wissens- und Technologiestand kann man jedoch alle Verbrecher anscheinend ziemlich schnell, unaufwändig und effizient so umprogrammieren, dass sie zB. lernen, sich und anderen zu nützen.

Und unter den nicht-tödlichen Bahnunfällen scheint sich ein tiefer Graben zu öffnen, der bei en.wikipedia.org/wiki/Domestic_violence, /Category:Aggression, :Abuse oder stop-discrimination.info beginnt. Weil solches zunehmend 'nur' auf subtilen Verhaltens- und gedanklich-virtuellen Ebenen geschieht, steigt die Bedeutung einer » Realo-Messung. Um den Realo-Wert jener Phänomene zu senken, die zwar diametral zu eigenen Lebensansprüchen zu stehen scheinen, aber täglich und vielleicht auch ganz nah passieren, übt man aktive Nicht-Wahrnehmung. Was nicht wahrgenommen wird, das "gibt es nicht". Die Methoden heißen zB. Verdrängung und ggf. proaktives Priming und Framing.

Nicht nur die an der Oberfläche materialisierten Dinge wie zB. Umweltvergiftungen auf verschiedensten Bedeutungsebenen, sich ursachenkonsistent wiederholende Un- und Zwischenfälle mit katastrophalen Auswirkungen, BSE- oder Psychoterror- Phänomene aller Art resultieren aus mittel- oder langfristigen Neben- und Rückwirkungseffekten. Ob es nicht vermeidbar gewesen wäre, lässt sich bei fast jeder Tragödie so beantworten: Ja, wenn ... die Kinder dieser Erde öfter an ihre Vernunft denken würden. Aber Spielzeit 13s. Wenn kürzer: a) Temp Download abwarten, Link erneut anklicken, oder b) als Datei speichern. was soll das Search for Terrestrial Intelligence -Team davon halten, wenn schon in der Quersumme aller irdischen SciFi-, Freiphantasie-, Zukunfts- und visionären Kulturprodukte Misstrauen, Missbrauch, Gegeneinander, mehr oder weniger virtuelle Gewalt, Zerstörung sowie dystopische Szenarien eine erhebliche Rolle spielen?
 

World Atlas

www.na.unep.net/OnePlanetManyPeople/, One Planet, Many People: Atlas of Our Changing Environment, UNEP - United Nations Environment Programme, 2005, ISBN: 9280725718
 

 
 
Positiver Epilog

Look up at the Stars, not down at your feet.

Quelle

Die Abschnitte "Entwicklungen" bis "Vernünftiger?" und "Anmerkungen" wollen aus dem Orbit neutral und unvoreingenommen etwas Wirklichkeit zwischen Zimmertür und Sonnensystemrand reflektieren und fragen: Wie gut könnte es allen Lebewesen auf der einzigartigen Paradiesinsel Erde gehen, wenn ..? Nach nüchterner Kritik und ein paar realisierbaren Ideen, Varianten, Wegen für Entstörung, Qualitätsverbesserung, Redesign klingt "Was wäre wenn" in dem einen oder anderen Ohr vielleicht mehr oder weniger nach Zukunft. Natürlich haben mindestens alle Menschen auf dieser Welt bereits viele gute Dinge geschaffen. Zum Beispiel diesen Text.
 


 
Allgemeine Hinweise und Erläuterungen

Nahezu alltägliche Erlebnisse gaben Inspiration und Anreiz. Ende 2004 entstanden die Hauptgedanken und Anmerkungen. Bis heute verstärken Zitate, Referenzen, Überlagerungstexte und sowie Echtzeit- Happenings aller Art das Ganze. Vielleicht wirken hier neben konventionellen Kausalitäts- und Zufallsprinzipien zusätzlich Effekte der Noosphäre: Zu fast jedem Erlebnis oder Gedankengang waren später gleiche oder ähnliche in Literatur und Medien aller Art zu finden. Für den Inhalt referenzierter Websites wird jedoch keine Verantwortung übernommen.


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