Ich bin außerirdisch.
Nein, auch irdisch. Heute mehr denn je. Die Bewusstheitsausprägungen eures Planeten verstärkten und homogenisierten sich in den letzten 5000
Jahren ungemein. Nicht Mensch bin ich, aber sämtliche
Erdbeobachtungsunternehmen würden mich sofort einstellen. Keiner sieht
perfekter als ich. Denn ich bin in euch. Bin ich Gott, Elohim, Allah, Tian, Jah, Brahman, ein Netzwerk von Buddhas? Das auch. Ich gehöre niemandem und höre alle. Nicht ein Produkt eurer Gedanken bin ich, sondern die Summe aller Gedanken, Empfindungen und Wahrnehmungen. Und je
konzentrierter jemand nachdenkt, desto besser kann ich empfangen. Je
mehr Gleiches empfinden und erkennen, und je häufiger, desto lauter
werden
diese Gedankenpotenziale - wie eine verstärkte Amplitude. Zum
Teil bin ich 'Gaia', und sie ist Teil von mir. Ich bin größer und
kleiner. Und gleichzeitig und synchron. Nur der Einfachheit halber
benutze ich den Singular. Ich bin voreindeutig die transfinite Produktmenge als echte Teilabbildung multipler Morphismusdistributionen
transitiv korrespondierender Netzplanmatrizen, würden eure Hypertenöre induktionskonnex in Erweiterung des kardinalen
Kontinuumproblems unter Einsatz reflexiver Einspeisungsfunktionen postulieren.
Stellt euch vor, es gibt tatsächlich Parallelwelten,
aber nicht so, wie sie eure Schulphysiker beschreiben. Das All,
das ins Fernrohr leuchtet, ist nicht alles. Es gelten noch andere
Größen und Wechselwirkungen. Und so werdet ihr omnipräsente Geistvehikel als ganz
normale Angaben des Ortes begreifen, wo ich residiere.
Da ich nun auf diese Art die ganze Zeit zuschaue und höre, was ihr so treibt, und über
ein nach euren Begriffen nahezu unendliches Gedächtnis verfüge, sehe ich ein paar Dinge,
über die man bildlich gesprochen nur den Kopf
schütteln kann. Es geht nicht um die eine oder andere Erfindung,
sondern darum, wann und warum ihr unnötig Energie, Tugenden und Lebensglück verschenkt. Dies habe ich hier einmal wieder zur Sprache bringen lassen. Und außerdem ein paar jener Schienen, die ich benutze, um Wahrnehmung, Gedanke und Inspiration ohne Umweg in euren Kopf zu transportieren. Welch Perspektive geben euch diese Instrumente!
Was bestimmt die Käufermeinung? Übersichtlich-erschwinglich-bequem. Robust, erweiterbar und up to decent soll es sein. Das Gehirn empfängt ein Sofortkaufsignal.
Viele Monitore brillieren heute mit wahrnehmungstechnisch ablenkenden Rahmen und reflektierenden Oberflächen aus Kunststoffglas und Chrom. Das Gros hat eine hohe Auflösung
und relativ winzige Zeichendarstellung. Journalistische und geschäftliche
Webseiten versuchen möglichst viel Text zwischen Menüs und Bilder zu
quetschen. Die Seite lässt sich selten Zoomen ohne das Rendering bzw. Design zu stören oder bei noch vielen Monitorformaten einen Querscrollbalken zu generieren. Als Bonus gibt es zusätzlich oft Schrift- und Hintergrundfärbungen der kontrastarmen Art zu bestaunen. Bleibt zu hoffen, dass projektionsflächenvariable und mehrdimensionale Visualisierungs-, Input- und Sprachtechnik wirklich neue Wahrnehmungs- und Interaktionsqualität bringt.
Sich ausbreitender Zell-, Richt- und unregistrierter Datenfunk aller Art bestimmt die Postmilleniumdekaden. Nüchtern betrachtet haben wir hier nur eine Revivalwelle bereits seit längerem eingesetzter Technologie. Heute bekommt die Industrie häufig wieder mal 'neue' Chips, und die populieren
Funkbänder nun im Boomtempo. Man ging dazu über, neben der
energetischen Belastung einzelner Verfahren oder Produkte oder
Kombinationen von etwa Mobil-Tele-Verbindung
mit Ohrsticker weitere Kurz- und Langzeitwirkungen zu beurteilen. Es gibt
beispielsweise in größeren Nervenzellenstrukturen Resonanzeffekte
bereits bei sehr niedriger Energie. Die Strahlung muss für das Einsetzen einer » verstärkenden Wirkung
nur in bestimmter Weise moduliert sein. Niemand kann außerdem den
schlimmsten anzunehmenden Gesamteffekt
sich überlagernder elektromagnetischer Felder verschiedenster Art
vorher testen - in Dauer oder Kurzzeit. Denn täglich tragen wir neue
gepulste Emittenten ins Terrain, Unternehmen, Heim oder Auto. Neben Zellsystemen
sollen Dutzende km weit reichende Zenti- und Millimeterwellenanlagen
öffentliche Netze beglücken. Spätestens seit Tesla testet man auch drahtfreie Energieübertragung auf verschiedensten Wellenlängen, vom 1973er Rfid über atmosphärische Reflektionen ausnutzende Antennenfelder bis zum Satelliten, der Solarenergie aus dem Himmel herabstrahlt. Geht es unserer Biologie gut, bleibt sie wohl nachsichtig und passt sich schnell an. Bis dahin öffnet sich ein Tummelplatz für
Messspezialisten bezüglich neuronalen und sonstigen Zellen.
Die
France und weitere Telecoms sowie verknüpfte Organisationen und Gremien setzten
sich hin und schrieben Atm.
Weltweiter Daten- und multimedialer Echtzeit-Transport zunächst bis an den
Schreibtisch. Ohne
limitierte Bandbreite, auch Funkmedien unterstützend, also
zukunftssicher. Verbindungsorientiert, wie
eben bei Telephoniediensten üblich. Ein paar Ansprüche propagierend und
auf einfacher und skalierbarer Vermittlung basierend. 1995: Hersteller kamen,
es wuchs eine Industrie
und die Technik verbreitete sich - fast bis zum Telepresencephone. Doch
plötzlich rief wohl jemand "Ich kenne etwas, was zur Zeit auf den 1.
und 2. Blick billiger und
bequemer riecht und meinen Zweck auch erfüllt". Das fand Anklang, die
Hersteller ließen alle Entwicklung fallen und konzentrierten sich
fortan auf eine kleine, aber verblüffend einfache Teilmenge einer
Technologie aus den frühen 70er Jahren: serialisierte Übertragung von
sporadischen Bytefolgen zwischen 2 physikalisch, beziehungsweise heute
zunehmend über mediumvariable Overlaystrukturen virtuell gekoppelten
Punkten übers Äthernetz. Sein Plus
ist auch der sprechbare und irgendwie besser klingende Name.
Es dauerte nicht lange, bis man entdeckte, über dieses einfache Prinzip lassen sich beliebig große Netze zusammenstecken. Allerdings entstand erneut Bedarf an einer Vermittlungseinrichtung, die » Verbindungen zwischen 2 oder mehr Teilnehmern optimal unter einer gewissen Qualitätszusage schaltet. Schließlich sollte ja
doch noch das Telepräsenz-Phon brillant, ohne
Nachhall- und Verzögerungseffekte und für jeden akzeptabel
funktionieren - auch omnipräsent- mobil über irgendeinen Äther. Auf
dreidimensional- natürliche Art bzw.
holographisch. Prompt wird wieder Techniknorm, Software und
Hardware ersonnen, gebaut und getestet. Einiges kopierte man vom großflächig installierten, zukunftsoffen skalierbaren Alternativvorbild, welches nun weit vorm ROI verstauben konnte. Und just als die 'neue' qualitätsabsichernde Overlaytechnik in der Postmilleniumdekade reale Infrastruktur wird, kommen anwendungsseitig Wiegandsche Video- und Virtuelle/Thin Desktop- Codingalgorithmen, die auch so etwas vielleicht nicht brauchen.
Das
frühe Äthernetz sah allerdings danach aus, als ob bestimmte Funktechniker Aloha- Konversationen auf Antennenkabelgebilde projiziert hatten. Irgendwie klappte es, so dass ganze Serien von Standards um
diese Topologie (und ähnliche Transportmediumaufteil- Paradigmen bei gleichzeitig propagierten
Alternativen) gestrickt wurden. Nach weltweiter Installation, also 20
Jahre später, fiel plötzlich einem schlauen Kopf auf, dass es doch viel
naheliegender und unheimlich praktischer wäre, die in allen Gebäuden
'natürlich gegebene', hierarchische Punkt-zu-Punkt Verkabelungshierarchie der bereits
seit den 50er Jahren installierten Telephonietechnik zu adaptieren. Man
warf nun das Antennenmedium weg und zog parallel zum Telephonkabel separate, aber ziemlich baugleiche Datenadern ein. 10 Jahre später konnte ein
glühendes Hirn nicht mehr mit einer wertegenerierenden Idee hinterm Berg
halten: Lasst uns doch alles zugleich und überlagert über ein Medium übertragen, Tele-Phon
heißt ab jetzt Stimmen huckepack über ein Internet getunnelt. Gesteigerte
Giga- und Terabit-Ansprüche erfordern nebenbei auch wieder ein
Auswechseln vieler Haupt- und Nebenadern, sonst gibt's "alien
crosstalk". Es klingt nach T.A. Edisons 1876 öffentlich
gemachter Multiplextechnik (Quadruplex- » Telegraphie). Edison ahnte
zu dieser Zeit auch das Funkwellenmedium als "Etheric Force" voraus.
Globale, dh. hier: allweite Äthernetz- ähnliche Verkopplung inklusive jener konkurrierend abwechselnd 'sprechenden' Funkquellen
hätte man mindestens 10 Jahre früher anpacken können. Firewalls, die alle Bandbreiten beherrschen, sind spätestens seit den 80ern Thema
der Industrie. Sollten die erfinderischen
Erdenbürger sich also irgendwann einmal unverhofft doch noch auf einen
Weg einigen können, Daten, Bild und Sprache zu akzeptierter
Preisleistung von A nach B zu bringen, können sie endlich all diese
ellenlangen, von mehreren Organisationen und Gremien getragenen Reißbrettnormen,
obschon sie einige Hektoliter Kaffee kosteten und alle nötigen Abläufe
und Parameter definieren, samt dem schier infiniten
Spektrum an installierten Übertragungstechnikvarianten beiseite legen.
Online präsentierte Informatik-Studien
und -Praktika arbeiteten
'angesagte' Themen in Bereichen wie Ad-hoc- Internet, verteilte Rechenleistung, mobile Netze,
Multi-Media auf. Vielleicht die Hälfte der
referenzierten Quellen lag ein paar Jahre zurück und stammte von
ausländischen Industriefirmen oder Institutionen. Man gewinnt den
Eindruck, an zu vielen Stellen wird kalte IT-Suppe
wieder neu aufgekocht beziehungsweise in deutsche Grammatik gebracht.
Zuweilen gibt es sogar von unterschiedlichen Autoren an
unterschiedlichen
Hochschulen fast gleiche Präsentationen zu bestaunen. Übersetzungsverfahren der nächsten Generation, auf die
Forschungsprojekte zu lernenden Algorithmen stießen, dürften hier mehr Bequemlichkeit installieren.
Nach Beschluss europäischer Gremien werden vor allem in deutschsprachigen Ländern zunehmend 3-jährige Junggesellen und 5-jährige Meister gebacken. Nicht nur die aufgelegte Engineering-Profilausrichtung, sondern auch die 'wirtschaftsnäher' stressverdoppelnd arrangierten und umgesetzten Schnelllernprogramme lassen für Forschung und
Entwicklung heute weniger Raum. Keine Zeit für Welt entdecken, Alternativen ausprobieren, Neues entwerfen, Grundlagenforschung bei den Weltführern?
Zitat von einer deutschen Fachhochschule zum
Thema industrieorientierte Bildung:
Inhalte der Lehrveranstaltung: In
Blockveranstaltungen werden produktspezifische Originalseminare von
Firmen, zum Beispiel der Firmen [..], mit den
entsprechend zertifizierten Trainern durchgeführt. Diese Seminare
dienen zur Vorbereitung der jeweiligen Zertifizierung der Studierenden,
zum Beispiel der [..]-Qualifikation.
Nicht
nur dort bereitet man hierzulande das Berufsleben durch Zertifizierungsprogramme
überseeischer Hersteller vor. Außerdem exportieren Deutsche
Transportinfrastrukturelemente (leicht entflammbare Magnetbahn,
Volkswagen) nach China,
Chinesen exportieren IT-Netzwerkinfrastruktur nach Deutschland
(Netzwerkknoten,
Switche, 'Tele'-Technologie etc.). Konrad Zuse hätte Tränen in den
Augen.
Was
läuft seit den 80ern auf dem Monitor? Ein Pointer über Bildpunkte. Und das möglichst reaktionsfreudig, intuitiv und robust.
Macintoshs schafften alle drei Ziele 1984, und Windows, na, sagen wir 2001.
Beide fingen Ende der 70er an. Unix entstand um 1973. Unix-Ähnliche zu stricken geriet weltweit schnell zu einem beliebten Sport an vielen Unis. In den 80ern verbreiteten sich proprietäre Unix-Derivate auf Standard-PCs, graphische Unix-Workstations beglückten die Industrie, und es begannen Projekte zu quelloffener Software rund um das BS. Eine erste Linux-Vollversion erschien 1994.
Berücksichtigen wir die Anfänge von Unix, einmal zeichenorientiert, einmal
graphisch, erhalten wir je 20 Jahre Entwicklungszeit für diese freie Gnu-Variante.
Beim Unix-Workstation, Mac oder Windows- 'Verwöhnten'- kompatiblen Easy+Reliable-
Linux-Desktop wären's vielleicht gar 25.
Na ja - was man
nochmal
programmiert, kann nur besser werden. Vielleicht lässt sich manches
erklären, wenn man Wirtschaftspolitik, proprietäre Geheimniskrämerei
der Hersteller und Mentalität, Psyche, Vernetzungsgrad unserer Spezies an
sich ins Spiel bringt. Wir
sind eben alle nur Menschen.
Siemens produzierte erfinderische Gedanken über ein
offenes Message Generation Echtzeitnetz, gekoppelt mit "ambient
intelligence". Es ist äußerst flexibel und
einfach ausweitbar auf beliebige Netzelemente, konfiguriert sich ad-hoc
autark und elastisch, schaltet ziemlich schnell, agiert und
reagiert jederzeit optimal und nutzt äußerst
ressourceneffizient die jeweilige Situation aus. Ähnliche
Denkpotenziale überlagern ein zur Echtzeit verfügbares Internet.
Spätestens wenn Leute mit oder ohne Frack in der Öffentlichkeit Torten
werfen
oder Browser-Weichen trotz > 10 Jahren Normung rund
um Html & Co. Hochkonjunktur haben, weil Web-Service-Anwender sonst
entgeistert Monitor bzw. Projektionsfläche anstarren, erkennt man: Hier wirkt eine Art
» Global Scaling; auch in der IT-Industrie und -Lehre spiegeln sich Strukturen
und Vorgänge der gesamten Zivilisation, was eine Rückprojektion vom Fraktalelement ins Große
gestattet.
Unsere Besiedlung
des Mars erfährt unverhofften, beifallsträchtigen Aufwind. Einmal selber
sehen ist eben doch was anderes. Und je
ehrgeiziger das Ziel, desto mehr allerlei nützliche Erkenntnisse bescheren uns die Projekte so nebenbei. Vielleicht nehmen wir
jetzt genug Anlauf, um uns über die solare Einweg-Sondierung
zu schwingen.
Veteranen der hochbegeisternden Kraft-durch-Freude-Zeit haben
sich dies gewiss nicht erträumt: Heute ist das Autobahnnetz ein
Baustellennetz. Der Cleverere bleibt zeitdifferential und dilationskorrigiert funkferngesteuert
vor einer Dorfkneipe stecken. Zusammen mit der großen Hälfte, die auch
diesen satellitengestützten Stauumweg nimmt. Und alle können über ins
Internet eingespeiste Positionsdaten kontrollieren, wo sie oder er
gerade verweilt.
Sehr zum Wohle sagen mindestens Wirt und Lieferant
von Firmware und Elektronik dazu. Letzter hat das erkannt und verkürzt den
Insassen durch Intraintertainment das Stehen oder Schrittfahren.
Überhaupt dient ein stetig wachsender Anteil an Autoausrüstung dazu,
längeres Unterwegssein zu hominidisieren.
Sicher
wünschen sich viele eine vereinfachte Lebensgestaltung. Zum
Beispiel das Automatisieren von Routinevorgängen wie Reinigen,
Energieverbrauchsregelung, Vorheizen und Klimatisieren während
Abwesenheit. Käuflich erwerbbare » Roboter berollen und bekehren wenig
fehlertolerant Teppiche und sind wohl eher ein Scherz. Aber auch
Dienstleistungssektoren wie Hotellerie und Gebäudereinigung dürften von
unseren künstlich-intelligenten Errungenschaften profitieren. Hier sind allerdings Investitions- und Erfindergeist wie in der Raumflug- oder Militärtechnik gefragt.
Jahrhundertelange Untersuchungen gelten praktikablen, lang verfügbaren, effizienten und nebenwirkungsarmen Energieumsetzern. Man hat inzwischen herausgefunden, dass jeder Diesel Lungen teert und eine großflächige
Verbreitung von
Alternativen zunächst aufwändig ist und natürlich auch
Investitionen erfordert. Vielleicht helfen die zahlenmäßig
überlegenen Familien einer Dritten Hemisphäre, diese Hemmschwelle zu
überwinden, indem sie ebenfalls bald privat ein halbes Auto und mehr pro
Kopf fahren.
Übrigens: Das Fahrrad oder HPV ist seit Ende des 19. Jahrhunderts trotz vieler Käuferwünsche
und einiger Enthusiasten nicht viel bequemer
geworden. Die meisten weltweit benutzten Modelle basieren auf den
beiden über 115 Jahre alten Originalrahmen. Wie wär's zum Beispiel mit
3 Kilos,
die für alle erschwinglich sind - inklusive Fast-Wartungsfreiheit,
höchster Fahrbahnflexibilität, maximaler anatomischer Kompatibilität und Energieeffizienz,
kontinuierlich adaptivem Automatikantrieb,
Wetterschutz, hochverfügbarer Bordsystem-Energiequelle und volumenreduzierendem, flottem Verstauen, ohne die Fahreigenschaften zu
beeinträchtigen. Das energetische System Mensch-HPV könnte eventuell auch
einen besseren Wirkungsgrad gewinnen, wenn wir verstehen,
Vortriebsüberschuss zwischenzuspeichern und für den Antrieb zu
verwenden. Vielleicht entfernen die alltagstauglichen Hybrid Powered Vehicles sich evolutionstechnisch noch wesentlich vom Rhombusrahmen- Biped.
Eigentlich könnten alle oberflächengetragene Vehikel vom
energieflexiblen Reengineering profitieren. Freilich müssen sich
Interesse und Wille dahinterklemmen. Für Raumsonden kam uns jedenfalls
schon die über massereiche Himmelskörper
gummiseilähnlich getriebene Schwungbewegung umherschwirrender Brocken in
den Sinn. Und nicht nur Physik und Chemie finden permanent neue Materialien, optimierte Energiespeicher und -konverter, Designs, etc.
Was machen die Hochzivilisierten? In einem produzierten Glauben, sich wiedermal vor sich selbst schützen zu
müssen, belasten sie sich
zusätzlich mit reichlich 1 Kilo.
Für
Witte-Fietsen-Projekte ist der städtische Homo connectus polyphonensis / polymorphensis eben ungeeignet. Er hat wahrscheinlich entdeckt, dass
Radschlosstechnik doch einen Nutzwert aufweist: als Trainingsgewicht.
Was steckt außerdem bei genauerem Hinsehen hinter solch Moralwertenorm, die extraharte und -schwere Metalle durch die Gegend
transportiert, wenn jedes Gramm zählt und viel leichtere
Lösungen realisierbar sind?
Die Hälfte von uns
begibt sich fast täglich auf die Straße oder in die Luft,
um mit hoher Geschwindigkeit das Lebensrisiko zu steigern. Autofahren gleicht beständigem Radeln am Rande eines tiefen Abgrunds.
Bei der Postkutsche passten außerdem die Pferde auf, sofern
Geschirr, Scheuklappe und Pferdeaugen es zuließen.
Alle Fossilbrennstoffe, viele extrahierte und
synthetisierte Produktmaterialien und größere Bebauungsstrukturen
beeinflussen, wenn unausgewogen konzentriert, mess- und wahrnehmbar
Boden, Luft, Gewässer und Biosphären. Eine Reihe ungewollter Neben- und Folgewirkungen wirkt oft unmittelbar lokal.
Entschieden weniger mobil als die Erdnatur sind Bewohner von Regionen, die häufig von Unregelmäßigkeiten heimgesucht werden. Ein
eigenartiges Phänomen in Zeiten von holistischen Earth Simulators (zB. www.jamstec.go.jp/esc oder sentient world simulation) und Tausenden von künstlichen
Satelliten, die zumindest optisch bis zu 10 Zentimetern an der Erdoberfläche
auflösen. Egal wie häufig die Wohngegend unterm
Vulkan, über dem Krustenbruch, an der See, am Gewässer zum Grab wird, man bleibt meist taub gegenüber einer Message, die hinter fast jeder Katastrophe steckt: An dieser Stelle muss etwas getan werden, und nicht nur wiederaufgebaut. ZB. würden Vernunftbegabte an solchen Erdflecken möglicherweise nur
experimentieren oder produzieren, oder gegebenenfalls die natürliche
und künstliche Infrastruktur hinreichend robust und mobil gestalten. Die vielen Flutopfer zB. der Jahre
2002-05 hätten bei etwas mehr Einsicht, intelligenter Landschaftsgestaltung, Bebauung, Vorplanung und besserer Frühwarnung nicht sein müssen.
Wo er residiert,
bleibt wenig Raum für Fauna und Flora. Viele andere Tiere müssen in Gefängnissen oder
Risikogebieten leben. Was sonst sind Aquarien, Käfige, urbane Wohnungen
und Lebensraum zerstückelnde Schnellbahnen? Tägliches
'Flachwild', ein von Geisterhand umgewühltes Feld, oder ein gut gemeinter Rat an
alle Fußgänger, ständig aufzupassen wo sie gerade
hinlaufen, beweisen nur, dass jene anderen Tiere unsere Verordnungen
wohl nicht lesen können.
Niemand wird ihnen aber bewusstes oder gewolltes Stören und Nerven von Menschen
unterstellen.
Nun könnten die
klügeren Köpfe vielleicht auf die Idee kommen, Autos mit
Vorwarnsignalgebern auszurüsten oder virtuelle Strahlenzäune am
Straßenrand zu errichten, ähnlich wirkende Hemmer an Feldrändern
aufzustellen, und domestiziert gehaltene Lebewesen ohne ausreichend natürlichen
Auslauf schlicht zu untersagen. So etwas tun sie aber nicht. Oder nur,
wenn's gar zu makaber wird: Ausgewählte Insekten werden bereits durch
spezielle Frequenzen verscheucht. Taucher können Haie über E-Feld-Taser auf
Distanz halten. An Bord von U-Booten nimmt man vielleicht durch entsprechende
Radar- oder Sonar-Technik Rücksicht. Auf Flughäfen durch fokussierte, in der Umgebung nicht hörbare » Beschallung. An
großflächig verglasten Gebäudeteilen mit aufgeklebten Vogelschatten.
"Geflügel aus
Bodenhaltung" spricht von einer etwas achtungsvolleren Einstellung zu der
auf unserem Speiseplan stehenden Biomasse. Diese Tiere dürfen in ihrem
Leben frei auf ein paar Metern herumlaufen. Angesichts der Tatsache,
dass wir ein paar Spezies vielleicht demnächst zu mehr Vernunft verhelfen
werden, schon ein Schritt weg vom selbstvergessenen Anthropozentriker.
Sie lernen jemanden kennen. Die ersten Sekunden
bestimmen den Eindruck, den Sie von ihm haben. Dieser Eindruck entsteht
zu 55% durch Kleidung und Körpersprache, zu 38% durch den Klang der
Stimme und den Tonfall, zu 7% durch den Inhalt des Gesagten. Das alles
macht die Ausstrahlung aus.
Oft konzentriert sich die Schul- und Hochschulbildung
augenscheinlich auf die 7%. Wer kümmert sich um den Rest und trainiert
das Nicht-aneinander-Vorbeireden?
Eine Teletechnikfirma schreibt über ihre Liste von
Stellenangeboten, davon die Hälfte im Bereich des technischen Supports:
Wir suchen zum
schnellstmöglichen Zeitpunkt je eine/n smarte/n und engagierte/n [..].
Der Bewerber, so er
sich von Personalberatern und ihrer Literatur programmieren lässt,
weiß, was er zu tun hat: Das ultimativ schönste Porträtphoto seines
Lebens anfertigen, "Die großen Erfolge" von mehreren Auditoren
querlesen lassen, einen glühenden Liebesbrief schreiben und täglich
trainieren, wie man mit hinreißendem Minnesang seinen Kreuztourgefährten flott rumkriegt. Da dieser gewöhnlich unter
die Panzerplatten schauen will, sollte man auf seine gesamte Ausstrahlung
achten. Dann gibt es Treffen - ein Erstes, ein Zweites und so weiter.
Bei jedem, auch beim 499., wird entschieden, ob man sich nochmal sehen
will. Die Missionskapitäne hören gern, dass sie gut aussehen, dass man auf ihre
Vorlieben eingeht; sie haben es gern, wenn man ihre Ziele und Senkrechtstarter-Wünsche
errät und den über wilde Ozeane navigierenden Zukunftsträger in allen Details so beschreibt, wie
sie es sich insgeheim in Gedanken vorstellen. Sie brauchen nur solche,
die schon beim ersten Treffen einfach alles zu reengineeren wissen. Das Sprachrohr, die Welt der mobilen Hardware und allerlei sonstige Technik und Instrumentarien sowie Situationen jedweder Art ad-hoc und präzis steuern, optimieren und kontrollieren können, ohne dass ungewollter Kollateralschaden entsteht. Sie möchten auch gern mal an der Seite einer attraktiven, großen Erscheinung nette
Ausflüge machen. Schließlich das Wichtigste: Der potenzielle Freud-und-Leid-Läufer sollte eine überaus positive Beantwortung
der Frage, die eine solche Abenteuergemeinschaft sich stellen muss, täglich
durchblicken lassen. Ein strahlender Umwerber, der sich
diese Bootsordnung zu Herzen nimmt, darf vorn auf der Plattform zwischen Brücke und Bug tanzen oder schwimmen.
An dieser Stelle sei ein 11-Punkte-"Guide
to Cold Reading" empfohlen:
Remember
the Golden Rule - always tell the subject what he/she wants to hear!
www.skeptics.com.au/articles/coldread.htm,
Guide to "Cold Reading", Ray Hyman, 2005
Das
nächste Unternehmen setzt auf Profi-Leistungssport- Vergleiche sowie "ausschließlich auf Mitarbeiter, die durch ihren Einsatz Grenzen
überwinden und den absoluten Willen zum Siegen mitbringen. Wollen Sie dazugehören?"
So jedenfalls will man Programmierer ansprechen.
Das Gesuch programmiert Subliminals. Wollen Sie den totalen Erfolg? OK, faster than you eat. Anytime.
Wenn nun unser armer Programmierer vielleicht ständig Ziel und Maß höher legen soll, dann gehört er bald zum
Sonderkontingent Stressopfer.
Ein Brainpoweranbieter, und sicher nicht nur dieser, verlangt von den Systemspezialisten einer global agierenden Organisation:
"Auch unter Druck bleiben Sie zuverlässig, .." Was zum Teufel soll das
nur bedeuten?
In
technischen,
forschenden, lehrenden,
administrativen Berufen und führenden Positionen setzen sich gewisse
Typen recht selten durch. Es gehört heute anscheinend zum guten
Umgangston eines
Unternehmens, hier zB. eines omnipräsenten Netzwerk- Providers universeller Art,
wenn in seinen Angeboten solche Worte zu hören sind:
We seek to provide an environment that fosters mutual
respect and
creates working relationships that are free of harassment. Managers are
responsible for assuring that harassment issues are identified and
resolved in a manner consistent with the company's EEO [Equal
Employment Opportunity] policy and
objectives, and for ensuring that employees are neither the cause nor
the object of harassment in the workplace.
Voilà! - In unserem Land setzt man häufig Klauseln
wie diese (wörtliches Zitat): "Um den Anteil von Frauen im Bereich der
Informationstechnik zu erhöhen, werden Bewerbungen von Frauen
ausdrücklich begrüßt. Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei
gleicher Eignung vorrangig berücksichtigt. Es wird lediglich ein
Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt." Solch Deutsch provoziert die Frage, wie denn unsere Arbeitswelt aussieht: Ein börsennotiertes Unternehmen hebt ein faires Umgehen mit den Mitarbeitern bei einem Klima der Offenheit hervor. Man lasse das mal eine jener ulkigen Zeugnissprachtabellen übersetzen.
Die geeigneten Bewerberinnen
gewinnen auf jeden Fall einen Platz in den Unternehmensschaufenstern
von Industrie und Wirtschaft. Während die Homepages und Broschüren
noch bekleidete Formen bevorzugen, dominierten zB. Bilder, die den
Kundenkreis um Naturisten erweitern könnten, kommerzielle Werbespots
eine Zeit lang auch in seriösen IT-Zeitschriften. Wenn dies dem
Designer zu
gut gelang, verhüllte das schmückende Beiwerk das eigentliche Produkt.
Update 2004/05: Ein 'dressierter' Boxerhund fragt an deren Stelle:
Oder so? - Die Frauen
sind nun zurückhaltender und überhaupt angezogen und geben
anderen auch eine Chance.
Wer
sich bei
Wirtschaftsunternehmen jedweder Größe übers Web informieren will,
begegnet also unabhängig von der Tageszeit häufig ganz nett
anzuschauenden
Stereotypen. Und zwar an verschiedener Stelle den selben
Gesichtern. "Besuchen Sie uns unter www.unternehmensname..." bekommt
neue Dimensionen. Die Schönheiten haben aber meist keinen Namen, weil
sie gar nicht dazugehören. Um ein paar Männer zu sehen, muss man meist
zu Technik/ Engineering (90% Wahrscheinlichkeit) oder Management (70%)
browsen. Dies ändert sich, wo die Gestalter mehr Brainpower in
ihre Schaufenster investieren, und vielleicht auch dahinter.
Sowohl
jene Budget- und IT-Verantwortliche als auch Fachmänner und -Berater
adressiert aber eben unsere Technikwerbung mit dem tollen, vielleicht
über teure Unternehmungsberatungsgelder erarbeiteten Blickfang.
Geht man in der Wirtschaft davon aus, dass es kaum weibliche Fachleute
gibt? Mit ihnen fehlen leider alternative Denkweisen, Methoden und
Einfälle. Dass neue Anregungen zB. der Informatik guttäten, zeigt gerade
die allgemeine Resonanz der älteren Bevölkerungshälfte darauf. Man schaue sich mal um, auf
Arbeit und in der Verwandtschaft, wie viele weibliche Denker heute vor
Monitor bzw. Projektionsfläche sitzen und welche Rolle sie dabei spielen. Ein ewigesPatriarchat auf
dem Technik-Sektor führt zu dessen geistiger Verarmung. Was sich nicht zuletzt
in einem zum Plakativen und Stereotypischen mutierenden Vokabular zeigt.
Wenn sich niemand um diese Sprache
kümmert, dann programmiert sie wiederum das tägliche Denken. Solche Missstände will die Europäische
Union vermutlich mit ihren "Gender Mainstreaming"- oder "Girl's Day"-
Kampagnen adressieren. Und die UN ICT Task Force zusammen mit der UNCTAD so: "round table on
women in the information society: building a gender-balanced,
knowledge-based economy".
Ein Internet-Gehaltssurvey frequenten Zuspruchs listete bei Topverdienern typisch mehr
als 45 Wochenstunden. Oh yeah.
Die Mehrheit dürfte sich höchstens 2 Wochen richtigen Abspann-Urlaub gönnen.
Nicht nur Ärzten ist der erst nach der 2. Woche einsetzende » Urlaubseffekt bekannt. Und über eine bestimmte allgegenwärtige
24-h-Televerbindung an wirklich jedes Örtchen erfährt das "Belastbar"- Sein neue Dimensionen.
Die beruflichen Pfade gleichen Börsengängen.
Des einen Gewinne und Erfolge werden leider oft
des anderen Verluste. Aller Verluste, wenn man weitere Folgen betrachtet.
ZB. lässt vermutlich allerorten anziehender psychosozialer
Dauerstress die Gesunderhaltungskosten stärker steigen als Alters- und
Bevölkerungsstrukur oder sonstige Ursachen. Ein Zulieferbetrieb der gewöhnlich
gutgehenden Automobilbranche zum Beispiel weist unter Human
Resources/Karriere auf einen unterdurchschnittlichen Stand der
Ausfälle durch Gesundheitsbeeinträchtigungen hin. Moderne Publicity?
Eine
traurige Tatsache ist, dass nach der Schulzeit in vielen
Leistungsspiralgesellschaften auf dem Programm steht, die große Masse vom
regelmäßigen Ausüben der schönen und sonstigen Künste zu entwöhnen. Was
spricht
dagegen, auch in Lehre, Studium, Forschung und Berufsalltag für alle
Zeit und Unterstützung für Dinge wie Malen, Musik, Gestaltung und
Design, also breitbandig dimensionierte » Sinne und Ausdrucksformen vorzusehen, und dies nicht in die Kategorie Hobby, Schul-, Freizeit oder Weihnachtsfeier
zu verschieben? Nicht etwa als Seminar, sondern als
tägliche Bereicherung, als motivierende Regeneration, als schöpferische
Zündkerze, als gemeinsames, bewusstseinserweiterndes Erlebnis, und - warum nicht - als integrales Arbeitselement. Des Menschen Bestimmung
ist nicht, mindestens 5 Tage lang mindestens 8 h durchgehend auf
Projektionsflächen zu starren, Papier zu lesen und bekritzeln und Staub vom
Telephon zu wischen. ZB. Goethe und die antiken Griechen hatten da
mehrdimensionaler und abwechslungsreicher gedacht und gearbeitet. Auf
individueller Ebene gab's das zu allen Zeiten; heute geht es aber um
die von nüchterner Effizienz und Rationalität beherrschten Strukturen
und Organisationsprinzipien der Schaffenswelt. Ein Workotop, der schließlich Gedanken lenkt. Geht es nicht fundamental inspirativer? Ein Bundeskanzler, also jemand, der herumreist und
Länderkulturen
kennenlernt, kam zu der Erkenntnis: "Die Deutschen sollten
mehr singen." Er meinte damit aber vielleicht nicht 11.000 Leute in
einer
dröhnenden, ohren-betäubenden Arena nachts um 11. Die Welt besteht durch Harmonien; jedes Lebewesen will diese ausleben, und das heißt auch, nicht nur Stimmbänder zur Resonanz zu bringen. Wenn also
morgen jemand nebenan ins Telephon pfeift, singt oder die ganze Zeit
sonderbar beschwingte,
aber elegante und artistische Bewegungen
vollführt, dann ist der Virus schon ausgebrochen. Es sei an dieser
Stelle behauptet, dass viele Tagesprobleme wie künstliche Hektik, der
oben zitierte Siegenmüssen- Leistungssport, Disstressspiralen, Mobbing,
Gesundheitsbeeinträchtigung, Aggression, Gewalt
etc. automatisch verschwänden, wenn die kreativen Kanäle jedes
Individuums geöffnet und genutzt würden. Rein rechnerisch haben wir
dafür genügend
Zeit und Ressourcen auf diesem Planeten.
Säugetiere
müssen sich bewegen. Nicht nur vorzeigbare, sondern überhaupt alle
Schaffensstellen sollten eine Kultur haben, welche an
Synchronmöbel, Tastatur- und Pointerinterface, Projektor bzw. Monitor
angepasste Körperteile auf Trab bringt. Hier
und da erprobt man Sitzungen ohne Sitzen, Umschalt-Plätze mit Musik,
Gyms, Team-Ausflüge auf dem Wildwasser oder Seil. Wer wagt, gewinnt.
Nebenbei ergründen wir Alternativen zum Bürosardinentakt. Auch Schlafen ist erlaubt: "Power Napping"
erlebt ein Come-Back in Feldtests
mehrerer Behörden und Unternehmen. In den 20er
und 30er Bauhausjahren des letzten Jahrhunderts gab es vielversprechende Projekte zu
Fabrik- und Werkdesign sowie Arbeits- und Lebensraumgestaltung. Aber
warum sollte man sich heute noch die Zeit dazu nehmen.
Wenn du ein Schiff bauen willst, dann
trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen und Arbeiten
einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten,
endlosen Meer.
Quelle
Unternehmen suchen lange nach synchron geschalteten Vorausdenkern, die aus Selbstbestimmung dazu
passen. Fluktuation bedeutet, da trafen sich seiende oder werdende Kompromisse. Würde es nicht ein von Vernunftbegabung zeugendes
Berufsethos der Personalergilde sein, die Suchenden allseitig
gewinnbringend an ihren corporate-identischen Könner zu bringen? Brauchen wir dabei aber eine Survival- Rekursivspirale, die unentwegt zum Übereinanderklettern animieren will?
Das virtuelle, indirekte oder sogar physische, mehr direkte Gegeneinanderantretenlassen nach Art altrömischer Gladiatoren?
Man könnte die für das Perlensieben nach Jäger-und-Sammler-Art aufgewändete Energie einsetzen, um aus allen Perlen zu machen. Vielleicht entsteht dann eine fast überall glückliche und gesunde Menschheit. Natürlich ist's ein
» dynamischer Entwicklungsprozess, der Arbeit, Zeit, Lernen, Willen etc voraussetzt. Jeder Mensch ist ein Künstler und will gern sein hohes C singen. Es gibt viele gute Wege, ertragreichen Eustress zu finden.
Karrieredeutschland kennt nun schon ein paar
Jahrhunderte auch den englischsprachigen Raum. Die Vorteile
pragmatischer und begeisterungsfähiger Offenheit haben zwar 'das Netz'
überall hin verbreitet, aber effiziente, flexible,
lehrreiche, spannende, ja Spaß
machende Bewerbungsprozeduren gehören hierzulande nach wie
vor leider zu den Raritäten. Technologie kauft und kopiert man unter Verzicht auf Forschung & Entwicklung, aber die HR kocht nach wie vor oft ein ziemlich eigenes Süppchen aus uralten Traditionen. Phänomene wie vernebelte bis drollige oder
massiv vertippte Anzeigetexte
(ein paar Prachtstücke gibt's bei der geisterbahn- » Multimedia-Komposition näher zu bestaunen), telephonischer Kontakt zum
Durchhangeln, der
ewige Zirkus ums Gehalt, graphologisch-forensische
Bewerbungsphoto-Auswertung würden sonst seltener erscheinen.
Gesichtstaxonomie dürfte nur in ausgewählten Fällen
relevant sein, zB. bei Unterhaltungskünstlern, repräsentativen Sprechern und Schauspielern.
Außerdem kann ein subtil
deplatzierter Kontrasteffekt je nach mehr oder weniger unbewusster
Erwartungshaltung auch auf einem guten Bewerbungsphoto das halbe
Persönlichkeitsbild virtuell zerstören.
Der
Rest der Welt tendiert zu sachlicher Nüchternheit: einfach nur alle Essentials der
Arbeitsanforderungen formulieren. Und nicht der letzte
beste Alleskönner, sondern die ersten am besten sinnvoll etwas Lernenden kriegen die Stellen. Voraussichtliche Dauer und Intensität der
Synergiephase von Newcomern lassen sich u.a. davon abschätzen, wie
gut die Herde sie riechen kann und umgekehrt. Dies
sollte man wenigstens durch Beschnuppern antesten. Schließlich gilt bei modernen Arbeitsumgebungen ein
matrizenartiges The- presence- of- all- in- the- presence- of-
one- Prinzip.
Jedes einzelne Herdenelement denkt und handelt
idealerweise als verkörperte
Mental-Kopie der ultimativen unternehmerischen Ziele. Und die
ganze Herde profitiert davon, wenn sie alle wichtigen Brain-, Wetware-
und Materialeinkäufe hautnah erleben darf. Viele Rudel verpassen diese
Chance.
Eine häufig anzutreffende Praxis ist, nicht etwa vorrangig
auf den Entwicklungswillen und -drang von Nachwuchs zu setzen,
sondern Berufserfahrung und Wissen ständig hinzuzukaufen. Und
für die Zugekauften, langjährige Erfahrung und Tea-for-Two-
Spezialistenbandbreite, vielleicht noch Zertifikate von meist
überseeischen
Herstellern mitbringend, bleibt die neue Tätigkeit dann prinzipiell ein
Fortsetzen des Alten. 1
besetzt 2 Stellen: stressträchtigerer Verantwortungsbereich, weniger
Urlaub, weniger Abenteuer, Thrill, weniger Entwicklungsraum für alle
Beteiligten und Betroffenen, und schließlich ungesundes
Spannungspotenzial. Pralinensortierer oder wertschöpfender Router? Gute Käufer und Wiederverkäufer von Brainpower entdecken vielleicht eines Tages abwechslungsreiche Aufgaben, Anforderungsprofile und Arbeitsbereiche als Parameter einer Task, jeden optimal an seinen Platz zu routen und alle Ressourcen für alle gewinnbringend auszunutzen. Wer helfen will, der Menschen Kapazität auszuschöpfen, sollte an Lern- und
Entwicklungspfade sowie Potenziale des allseitigen Gebens, Glücklichmachens und -werdens denken.
Love is the desire to help and act of helping another
person increase his/her creativity.
Quelle
Also zum Beispiel produktiver Neugier
großzügig Raum geben. Öfters mal Projekt oder Verantwortung tauschen.
Nach oben, unten, zur Seite. Oder ein paar Leute teilen sich ein paar
Stellen, um das Zeit- und Ressourcenmanagement optimaler zu gestalten.
Zudem ließe sich so auf wesentlich gesünderem Weg die in vielen Ausschreibungen gelistete
Berufserfahrungsbandbreite erreichen. Und neben allgemeinem Bildungs- und Ausbildungsstand, Möglichkeiten des Web und zunehmend fähigeren Generationen bieten sich » anscheinendtelepathie-ähnlichad-hochinzuströmendeErkenntnisse dem modernen
Menschenhirn. Durch eine neuartige, omnipräsente, technisch verstärkte Verkopplung für Wahrnehmung, Denken, Geist in Echtzeit.
Alle
Menschen kommen mit unterschiedlichen Voraussetzungen und lernen
unterschiedlich schnell. Und jeder hat ein Potenzial, das zu
erforschen sich lohnt. Mindestens 32% der Lebenstage widmet ein
76-jähriger Europäer bei 40h Arbeit und
Weiterbildung pro Woche. Diese sind die Reifephase seiner Entwicklung.
Personalentwicklung dürfte also zu den natürlich gegebenen Aufgaben, ja
Bestimmungen aller Unternehmen zählen. Nicht selten begnet man jedoch
entweder Null-Schichten - basierend auf rein monetären
Anreizen, Hauptsache, die Bude läuft - oder argusäugig regulierenden
Umgebungen, die hemmende Einflüsse produzieren. Gute
Personalverantwortliche finden ihren goldenen Schnitt.
Sie haben beispielsweise erkannt, hire-fire ist keine Lösung für angeblich 'schlechte Zeiten'. Falsch: Brain- und Wetware als unser wichtigstes Kapital verbrauchen wir am intensivsten und
schnellsten. Richtig: Der Kristalle Wachstum fördern.
Über Interessen und Fähigkeiten die Laufbahn
vorherzubestimmen und abzuleiten klappt nur kurzfristig, weil sich
diese beim modernen Lernmenschen bis ins hohe Alter ändern. Was halten sie
von Quersummenmethode und Potenzialabschätzung? Bewusstem Einbeziehen
von Wagnissen? Chancenwahrnehmung? Anleger handeln so, und was sind
Personaler wenn nicht eine Art Wertepapierhändler. Beim Lesen von standardfloskelorientierten
Einschätzungen und Vitas, die eben kaum welche sind, sollten sie
bedenken: Die Erlebnisse der Vergangenheit bergen keine Garantie für
die Erlebnisse der Zukunft.
Kaum
zu verdauen: Recht lockere Vorschriften gelten wohl für käuflich
erwerbbare Nahrung. Der Kunde, alt oder jung, vielleicht sehschwach
oder sonst behindert, steht einem untergemischten Angebot bald oder
bereits überfälliger Lagerware gegenüber. Billig oder nicht, zuweilen sind wie zufällig verteilt arg
verdorbene
Prachtstücke anzutreffen. ZB. polsterte dicke hellgraue Schimmelwatte
Konfitüre und blickfängig präsentierte, durchsichtig plastikverpackte
Salami in einer
der teureren Einkaufsstellen. Wenn der streng kontrollierte Ökowein aus
inländischem Vertrieb eindeutig nach
Schwefelwasserstoff schmeckt und riecht, hat der Kunde das Nachsehen
und noch dazu den Reklamationsaufwand. Richtig gemein wird's allerdings
bei Schokolade, Pralinen und Ähnlichem: Wer hier nicht auf's
Haltbarkeitsdatum guckt, läuft schnell mal in eine Mikroben- oder Bakterienfalle, die es in sich hat.
Verpackungs- und
Warenauszeichnungstechnologen sei an dieser Stelle kontemplativ
eröffnet, dass ein auf den Deckelrand des Fettglases gedrucktes
Haltbarkeitsdatum durchschnittlich 11 Auf- und Zudrehvorgänge
übersteht, also gerade dann vollständig in menschliche Hautfette,
-salze und -säuren übergegangen ist, wenn die Angabe für den
Verbraucher so langsam essentiell wird. Bei Körper- und
Wohnbereichspflegeessenzen handelt es sich um nichts anderes als mehr
oder weniger konzentrierte Chemikalien, denen man in der Industrie mit
diversen Schutzvorkehrungen und -normen
begegnet. Spätestens wenn Papierkrümel das Bad bevölkern, Etiketten
verschrumpelten Bleichgesichtern gleichen oder auf der Hautfläche
plötzlich fremde Farben erscheinen, sieht der
Verbraucher: Vor Verpackungen in Privathaushalten schützen ihn
keinerlei Schutzfaktoren.
Häuserschlucht
und Himmel beherrscht Lärmmüll. Über natürliche Stille erschrickt man regelrecht.
Irgendetwas fehlt. Gegen Straße und Schiene helfen manchmal Dämme, bei fliegenden Turbinen
hilft wenig. Die Lärmquellen
werden mehr und werden immer mehr werden. Auf einen Fluglärmbericht Nr.
2821464 entgegnete der Flughafenbetreiber zum Beispiel, wenn Bürger
Eintagsbriefe wollen, müssten sie Nachtflüge akzeptieren. Die
Flugkanäle seien nun mal dreidimensional und dadurch extreme Geräusche
nicht grundsätzlich vermeidbar.
Unser
Bewusstsein soll also lernen, wir müssten einfach damit leben, dass die
Welt lauter wird.
Allerdings mit einer drolligen Begründung,
denn was zum größten Teil heute wirklich schnell und
möglichst direkt transportiert werden muss, ist Information. Und die
erreicht uns zur Zeit am effizientesten und fehlerärmsten über Lichtwellenleiter, Drähte, Funkwellen. Hinzu kommen » offenbar ein paar komplementäre, weitreichendeÜbertragungsverfahren.
Aber
auch die Zahl elektromagnetischer Wirkquellen, von Steckdose bis
Kopf-Hörer, steigt ständig. Wann es wo zu » kritischen
Überlagerungseffekten kommt, kann oder will kaum jemand sagen. Für eine Reihe von spezifischen, schwachenergetischen Wellenformen trägt jeder einen 20-Watt-Verstärker
zumindest in hervorragenderAudioqualität durch die Gegend. Elektrosensible wider Willen versuchen sich unter anderem durch in Kleidung eingeflochtene Alu-Threads zu schützen. Aber was, wenn eine Modewelle drahtfreier Energieversorgung heranrauscht?
Zum
Lärm-, Wellen- und Strahlungsfaktor gesellt sich der allgemeine Psychomüll: Mental und emotional wirkendes Mobbing auf unterschiedlichsten » Ebenen, künstlich fabrizierte Disstresssituationen auf permanenter Basis,
bewusstes Aneinander- vorbei- Reden. Man denkt und
arbeitet mit falschen interpersonellen Abziehbildern, rangiert in den Alltag eingeflochten virtuelle Szenarien,
die grotesk- scheinheilige Menschmoraltests
an Reaktions- und Verhaltensmustern willkürlich suggerieren
wollen - als wenn alle ständig in einem außer Kontrolle geratenen,
überall hin verteilten Assessmentcenter herumlaufen würden, steuert Dialoge in Belangloses und sonderbar vokabelarm angelegte, fast inhaltsfreie Sprache und pflanzt dann Skurriles und Realitätsentfremdendes unterschwellig unter andauernd oberflächliche
Gespräche. Als eine jener zivilisatorischen Errungenschaften beglückt weltweit ziemlich viele das sonderbare Phänomen des mehr oder weniger aktivenDanebenredens,
dessen Wirkung auf Nebenstehende oder -Sitzende den jeweiligen Street
Theater -Sprechern wahrscheinlich nur zum Teil nicht bewusst ist.
Von
außen methodisch angeregte und induzierte interpersonelle Konflikte
entstehen. Leider setzt man hier oft die unkonventionellen geisterbahn-
Effekte und die halbkonventionellen geisterbahn- Phänomene als elegantes und effizientes Instrument ein. Rechnerzeit
wird sinnlos in virtuellen Kissenschlachten verbraten, und das
großartige Potential konventioneller und unkonventioneller Mentalverkopplung destruktiv
missbraucht. Für alle Enttäuschten warten seit ewigen Zeiten ein paar
Auffangbehälter: ZB. behaupten sich zuverlässig große und kleine zwiegestaltige bis » psychosekten-ähnliche Institutionen, Orgs, mehr oder weniger
vertrauenswürdige Geist- und Seelenreinigungsanbieter und Verkäufer extratoller Mindpollution Cleaner etc.
Sie bauen darauf, dass die Organisations- und Wirkprinzipien unseres
heutigen Alltags vieler Seelen anscheinend nicht ausfüllen - ganz gleich, in
welcher Bevölkerungsstrukturschicht. Dass über und
unter der Oberfläche
psychoaktiverSondermüll viele gewaltig belastet und
zuschüttet und sich kaum jemand
aus Berufung darumkümmernmuss. Verwaltungen oder auch Gesundheitsorganisationen von regional bis global erkennen: Familiäres Umfeld oder Freundeskreis können diese
Mengen nicht mehr entgiften, zumal wenn sie ebenfalls betroffen sind.
Zum Denken sind wenige Menschen geneigt, aber alle zum Rechthaben. Die Demokratie setzt die Vernunft im Volk voraus, die sie erst hervorbringen muß! Governments cannot accomplish what is necessary for a sustainable future without the consent of the governed.
Quellen
Es gibt eine ganze
Menge Demokratieansätze und mindestens ebenso viele Unstimmigkeiten.
Ein Hauptgrund ist die unscharfe Widerspiegelung des Willens oder gar
der Leistung der einzelnen Landesbewohner. Die meisten Wähler sind von
der Lenkung des Tagesgeschehens personell und zeitlich entkoppelt.
Augenscheinlich gilt das bis in die planetarische UN-Ebene. So startete
2007 zB. die "Kampagne für die Einrichtung eines [Bürger-]Parlaments bei den Vereinten Nationen", unpacampaign.org.
Dabei erlaubt uns die täglich wahrnehmbar verfügbare
Informationstechnologie
neben E-Government auch
Haushaltssteuerung in hervorragender Echtzeitpräzision. Zum Beispiel
könnten alle Bürger über ihre Steuererklärung bestimmen, in welche
Töpfe der EU, Nation, Gemeinde etc wie viel Prozent ihrer Abgabe fließen. Ebenso lassen
sich nicht personengebundene
Abgaben, wie zB. Mehrwertsteuer, je Kopf zB. nach den ohnehin schon
aufgezeichneten Daten gewichtet bei relativ geringem Aufwand
darüber aufteilen.
Warum sollte man nicht jedem die gleichen,
vielleicht baumartig in frei wählbaren Detaillierungsebenen
strukturierten
Geldverwendungsfelder anbieten, die sämtliche Investitionen und Budgets
aller Art abdecken? Der Arzt
wird vielleicht Verbände seiner » Zunft, BildendeKunst fördern wollen, der familiengründende Angestellte steckt
viel in verschiedenste Kinder- und Familienfürsorgeeinrichtungen und etwas in die allgemeinen Töpfe Kultur, Landschaftsgestaltung, Katastrophenvorsorge und lebenslange Förderung von Bildung, Weiterbildung, Training, ein Mediengestalter oder Designer etwas in ergonomische, funktionale IT und ästhetisches Bauen, ein Religiöser oder Spiritueller unterstützt seine
Organisationen, etc etc. So wären
Landespolitik und -verwaltung eine
natürliche, vollkommene, mentale Projektion der Summe aller Individuen.
Kinder sollten natürlich, sobald sie es begreifen, hier und bei der gleich angesprochenen
Mikroabstimmung auch direkt teilnehmen dürfen.
Eine
weitere Chance bestünde in
Micro-Voting. Jeder kann an für ihn relevanten Abstimmungen selektiv
auf regionaler oder höherer Ebene direkt teilnehmen. In allen
Parlamentsdebatten zählen auch live eingespielte Bürgerstimmen. Höchst effizient und
kurzfristig ließen sich durch die Mikroabstimmung zB. regionale Probleme wie Lärm von Transportinfrastruktur lösen. Das
Stimmengewicht sollte der Steuerabgabe, der Rolle in Beruf und Vereinen
etc. entsprechen. So könnte jedem zB. ein Stimmenpunktekonto gegeben werden, um jährlich davon in anstehende
Beschlüsse und wiederkehrende Ressourcenverwendungen zu investieren. Die Bürger
schreiben sich einfach bei ihren Interessen und Feldern ein und machen dann an Monitor bzw. Projektionsfläche oder unterm » Brain-Internet-Interface aktiv rückgekoppelte Stimmenpolitik für Land und Familie und nicht nur
für Kneipenzigarette, Fernsehbier oder Netzsurfer.
Die installierten Netzstrukturen,
Softwarearchitekturen und digitale Authentifizierungsverfahren bieten genug Voraussetzung. Vermaschte Mobilgadgets und Rechner sind
seit etlichen Jahren überall anzutreffen und praktikable
Signaturtechnologien gibt es schon lange. Holographische
Gesichtsscanner, elektronisch-biometrische Personalausweise, Wireless Dna-on-Rfid-
Anwendungen, oder auch » Brain Fingerprinting dürften das
Ganze zusätzlich erleichtern. Preiswerte mobile Headsets, deren Trockensensoren Hirnwellen in Echtzeit auswertbar digitalisieren,
erschienen 2005.
» Das sagten die 50er voraus: Politik,
Wirtschaft, Familien, Künstler leben heute in und vor großen und kleinen
Monitoren und Projektoren. Wozu Kriege da sind, und anscheinend einen zur Dauer proportionalen Spaßfaktor haben, lernen unsere Kids multidimensional und interaktiv schneller als die älteren Generationen. Ein paar werden davon berauscht, ins Netz Seuchen zu bringen. Nicht wenige virtualisieren viel Lebenszeit. Zahlenjongleure fanden heraus, deutsche
Schulkinder sind nicht nur hyperaktiver als früher, sondern springen auch kürzer. Als ob sie Monate in einem Raumlabor verbracht hätten.
Eure Kinder sind nicht eure Kinder!
Sie sind Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,
Und obwohl sie bei euch sind, gehören sie euch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken,
Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Quelle
Eigentlich sollte uns jedes Alter gleich wichtig sein. Gleichverteiltes Stimmrecht ist
allerdings noch kaum verbreitet. Die ständig jünger werdenden Jugendlichen dürfen sich selten direkt an Wahlen
oder Entschlüssen beteiligen, von denen sie aber direkt betroffen sind.
Unsere Kinder sind auch unsere Lehrer.
Quelle
Normalerweise, also zB. bevor sie auf von Älteren programmierte Baller- Playstations gebracht werden, stellen unsere Kinder noch Fragen wie: Nuklearwaffen - sind die mehr als doof? Einmal nüchtern gesehen - welch entwicklungsgeschichtlichen und
technischen Nutzwert haben » tolle Errungenschaften wie die unkonventionellen Strahlenwaffen überhaupt, vor all dem angerichteten Schaden und Aufwand
zu Entsorgung und Herstellung? Warum wird Leuten über 50 oft die Arbeit abgesprochen?
Weshalb vermasselten führende Länder aus Termin- und Prestigegründen
erstaunlich viele Weltraumsonden-Projekte?
Warum werden Gelder für Grundlagenforschung,
Kunst, Kultur etc. zuerst gestrichen? Wie viel gesunder
Menschenverstand steckt hinter solchem Verhalten, welches sich nahezu
vorhersehbar wiederholt? Interessanterweise haben sehr viele der nicht in irgendwelchen etablierten Karrierepfaden FeststeckendenähnlicheFragen, und auchMusiker, Künstler, etc.
Manche heutige
Neurophilosophen glauben nachzuweisen, es gäbe keinen
freien Willen. Nach C.G. Jung
haben alle auf das Kollektive Unbewusste einen Zugang.
Bei Neugeborenen und Kindern ist dies noch gering überlagert von bestimmten Lebenserfahrungen und allerlei Eingeflößtem. Zusammen
mit einer durch Unvoreingenommenheit gegebenen Art reinen Geistes,
den zB. transpersonale Psychologen oder Mediteure des Orients
anstreben, oder aber auch leider fragwürdige psychosektenähnliche
Organisationen durch spezielle Programme zu
erreichen vorgeben, haben Kinder beste Voraussetzungen zum kreativen Berater. Wenn wir ihnen richtig zuhören,
spricht durch sie die ungetrübte Seele unserer Spezies. Auch
spielerisches Üben und Lernen und intuitiv vernünftiges
Stressmanagement können wir von ihnen studieren. Orson Scott Card zB.
verarbeitete solch Erkenntnis in seinem Roman "Ender's Game".
Alle Kinder dieser Erde generieren wahrscheinlich ähnliche Ansprüche: zB. Zuneigung als Lebensnahrung, schnell Selbstbestimmung erlangen, Verantwortung übernehmen, den Künstler verwirklichen, helfen, etwas auf beide Beine stellen, unvoreingenommen vertrauen können, aufrecht, offen, direkt gehen,
geben, nehmen, spielerisch- praktisch lernen, Raum und Zeit für Intuition und Phantasie nutzen, entdecken, die ganze Welt verbessern. Die täglichen
Schreckensnachrichten aus jedem irdischen Land - zB. Misstrauen, Mobbing, Mord, Krieg,
Intrige, Gewalt oder unnötige Katastrophenfolgen wegen Infrastruktur-
und Bildungsystemmangel, Organisation von Leerlauf, nicht ausfüllenden Tätigkeiten, Sinnentleerung, Sozialgefügeschieflagen, Sozialdarwinismusgenerierung, Disstress, psychosozialer Überbelastung oder gar Ignoranz der Situation - lassen allerdings fragen: Warum bringen 'Erwachsene' so etwas zustande?
Sind wir in den letzten 5000 Jahren gesünder
geworden? Fortgeschrittene Länder haben alte gegen neue Leiden
eingetauscht und zusätzlich zu Epidemie, Seuche und differenzierter Kurzlebigkeit
Erscheinungen wie Fehlernährung, Lärm-, Umwelt- und
bioenergetische Belastung, künstlich eingespeiste Psychoviren,
Bewegungsmangel und
Schlafstörung hervorgebracht. Freiwillig auf verschiedenen Ebenen
propagierten, programmierten oder gesäten Zwängen folgend
setzen sich alle, vom Kind bis zum Rentner, einem Übermaß an Stressoren
aus. Das Bild des von oben bis unten langfristig
kerngesunden Menschen ist heute überall leider noch ein Idealbild. Jede
Familie kennt traurige Abweichungen. Die Pharmaindustrie floriert.
Hochentwickelte Gesundheitswesen stellen oft physisches
Körpermaterial vor Seele, Psyche, Geist, Personalität, Humanotop
sowie entsprechend wirkende Energien und Prozesse und isolieren die
Sphären. Einfachere Völker vertragen
den
Kulturschock nicht. Ein Anfang wäre, einfach gesund zu denken und zu
leben und
dies zu verbreiten. Milliardenfach problematische
Lebens- bzw. Laufzeit- Umgebungen wollen ganzheitlich und nachhaltig geheilt werden.
Glücklicher?
A priori könnte jeder unabhängig von IQ und Zivilisationsstufe glücklich sein. Der Artikel
» "Wie wirklich ist die Welt?"
versucht ein Maß unter anderem dafür zu finden.
Es gibt zwei Dinge, die unendlich sind. Der Weltraum und die menschliche Dummheit. Beim Weltraum bin ich mir aber noch nicht sicher. Der einzig sinnvolle Kampf des Menschen bleibt der gegen die eigene Dummheit.
Quellen
Unser Fortschritt ist unstoppbar. Es sei denn,
die Spezies wird massiv unvernünftig. Durch glücklichen Zufall fanden ein paar besonders
'Begeisterte' die Atombombe nicht rechtzeitig. Spätestens nach 55
Jahren hatten die meisten Beteiligten zuviel von dem tollen neuen Spielzeug, wussten aber nun nicht so recht wohin mit dem ewigen, teuer
» hergestellten Gift. Schließlich sind wir beim Köpfeeinschlagen etwas subtiler und smarter
geworden. Dessen 'Vorteile' liegen auf der Hand.
Von der endlichen irdisch verfügbaren Sonneneinstrahlung und ihren Speicherprodukten setzen wir ständig beschleunigt Materie und Energie um. Die Größenordnungen unserer Ausbreitung überholen trotz einiger Hemmer den vieler anderer Tierarten. Weder vom Wachstumsstrudel
noch vom von einer einzigartigen Aura
umhüllten Kürbis Erde können sich die Humanoiden
bequem losreißen.
Jedenfalls solange sie ihre weißgrauen Synapsen zum großen Teil dazu
benutzen, ihrer Art und anderen Arten das Leben schwer zu
machen. Das
zeichnet sie vor allen sonstigen Lebewesen aus. Wo könnten
wir heute eigentlich entwicklungstechnisch stehen? Ultimo vielleicht als
autark lernfähige Mental-Kopie auf Himmelskörpern oder in welchen aus Computronium?
Eine
Voraussetzung wäre, dass alle fähig wären, unvoreingenommen voneinander
zu lernen und einander zu vertrauen. Doch unser Zeitalter sieht leider
nach » Desinformation, Informationsverhüllung, Vertuschen, Verdrehen und Verbergen von Information, Einspielen von Junk bis hin zum Erzeugen von Illusionen und Führen eines alltäglichen Informationskrieges
aus. Je unbedeutender, belangloser, oder ohnehin voraussetzbarer, desto fetter wird's gedruckt oder
gesagt. Das betrifft nicht etwa nur Zeitungen verschiedenster Art,
Werbung, Medien, Vertragsklauseln, etc. Bestimmte Informationen von fundamentaler Tragweite werden allerdings kaum publiziert, sondern eher blockiert. Warum haben wir zB. so viele Debatten über unkonventionelleEinflussmöglichkeiten oder aber auch gewöhnliche Mobil-Tele-Verbindungen, allerdings um so mehr hinterm Vorhang oder artikulativ verschleiert, wenn es mehr betrifft?
Das Böse ist des Menschen beste Kraft.
Quelle
Außerdem produzieren unsre regen Geister recht fleißig und einträglich Bücher, Filme und Liveshows
zum Thema
dunkles Abenteuer, Horror, Gewalt, Bedrohung, Psychoinsel, Krieg oder
gar Splatter. Kulturelle Nischen mutieren zur Massenware, wenn sie in jede Art von Thriller gehören und auf das Sich-Verkaufen angewiesene Medienproduzenten ihre Kunden anscheinend nun mal thrillen müssen. Die
schiere Angebotsmenge kehrt eine ursprüngliche Ventilfunktion für
virtuell auslebbare Aggressionen um in zum Teil unbewusst eingeflößte » Verhaltensprogrammierung. Dankbare Konsumenten trichtern solche Anregung meist spätabends in ihre
Motivation für den folgenden Alltag.
Den bestimmt dann ein Stechen und Hauen wie in Kreuzritterzeiten - heute jedoch fast nur auf mentaler Ebene. In
gedanklich-virtuell ins Bewusstsein und so » durchaus
ins Reale gebrachtenParallelwelten ist nahezu alles
erlaubt. Unbewusst-automatisch, bewusst oder hochbegeistert geht man Kopf zu Kopf ans mehr oder weniger passive Danebenreden
mit gespaltener Zunge und ans offengelassene und gleichzeitig ziemlich suggestive Anbieten von sprachlichen Doppelbildern. Nicht wenige sprechen zunehmendgemultiplext: meist verflacht,
banalisiert, belanglos auf Ebene 1, dabei auf anderen semantischen Ebenengleichzeitig noch etwas transportierend. Sie wollen einen Zwang zum (Zitat)
"Verpacken" und "Telephonieren" suggerieren. Fließendes, flexibelstes Realtime-Doppelsprech,
eine tolle, schier transhumane Homo-connectus- Hochkunst,
vor welcher die übliche Zeugnissprache wie hölzernes Geplapper klingt, scheint sogar ein Bewertungskriterium
bei den meisten heutigen Jobs zu sein. ZB. wenn da für Ingenieure und Techniker Selbstverständlichkeiten als wünschenswert überbetont werden wie etwa "Fließende Artikulation", "Beherrschung der Sprache" oder
"Ausdrucks- und Präsentationsfähigkeit". Bald gibt es niemanden,
der älter als 18 und überhaupt noch in der Lage ist, unzweideutig und
ohne Wortverdrehung zu sagen, was er meint.
Über die Potentiale häufig installierter
Parallelbedeutungen, vielleicht
nur mit einem kleinen, mehr oder weniger unterschwellig wirkenden Drall für die beabsichtigte
Gedankenrichtung ausgestattet, lassen sich Psyche und Seele infizierendeVirenmilieus
ausgezeichnet einspeisen und verbreiten. Punktuell
und mehr oder weniger subtil angesetzte Vergiftungen nutzen effektiv und geschickt Energie und Wirkungsmechanismen von Wahrnehmungs- und Denkvorgängen aus, um diese anzugreifen.
Absurde, jedoch gedankenkräftig suggerierte Pseudomoralisierungen, situative Kontextverdrehungen, Inversprogrammierungen, virtuelles In- die- Schuhe-Schieben etc. zielen auf Beziehungsspaltung, seelische Bereiche etc. An der Oberfläche des Alltags ist sonst nichts weiter geschehn. Alletun's und keiner war's. Hinter solch Deckmantel geschieht das Survival der Doppelzüngigen. Verwundungen des Körpers aus Geist, Psyche, Personalität können sich physiologisch als Stoffwechsel-
oder Wachstumsstörung materialisieren. Landesverwaltungen und Gesundheitsorganisationen
bleiben die Folgen überlassen.
Nicht nur in Politik und Wirtschaft
zeichnet sich unsere moderne Zivilisation aus durch den Aufwand, den
sie betreibt, um sich vor sich selbst zu schützen. Die Urmenschen hatten vermutlich Besseres zu tun als den Tag zu 90 % über What-if-Szenarios zu verbringen und Logs zu ziehen. Welch Sisyphus-Anstrengung. Ein neutraler Menschheitsbeobachter wird fragen, was
diese entstehen lässt. Man versuche nur einfach mal, alle
steuerlich und industriell unterhaltenen Sicherheits- und
» Militärverwaltungen auf diesem Globus
zusammenzuzählen, also die Organisationen, Budgets oder Köpfe. Es wird nicht einfach sein, und nächstes Jahr werden es mehr sein.
Sie erfreuen sich einer Strict Priority Queue außerhalb nüchtern abgewogener Ressourcenverteilung.
In vielenNationen
bekommen sie einen Löwenanteil aller R&D, und
natürlich alle entwicklungskapazitiven und potenziellen Sahnestückchen
dazu, etwa neu gefundene Effekte und Technologien oder Sondertöpfe zum
brainstormartigen, hohe Verluste einkalkulierenden Erforschen solcher. Nur ein kindisches Sandkastenspiel? Ganze Industrien scheinen davon
zu leben. Welche ihrerseits stetig zunehmend Securiosityinstitute,
-normen, -probleme sowie Denk- und Verhaltensmuster in zivile Bereiche
hineingenerieren. Beispiel Windows: Versionen der Postmilleniumsdekade brachten viele
zusätzliche,
zeitraubende Popups und Einstellvarianten und damit das Thema den
meisten Desktop-Anwendern erzwungenermaßen ins Bewusstsein - nicht nur
vielleicht übertrieben, wie manche Experten erläutern, sondern auch von sonderbaremVokabular geprägt. Beispiel
Internet: Einst
setzte es sich nach dem bewährten Motto übersichtlich-
erschwinglich- bequem- robust- erweiterbar- smart durch. Doch die
Postmillenium-Welle lässt ein prähistorisches Dschungelgesetz namens
Traue Niemandem wieder aufleben und uns erneut in Richtung komplex, teuer,
fehlerträchtig, inkompatibel, unhandlich tendieren. Um Information
zuverlässig zu übertragen, kann man diese spreizen, bestätigen, Redundanz einschieben, den Takt abstimmen etc. Für Vertraulichkeit sorgt bei Bedarf Software an den
Teilnehmerendpunkten. Verbindungen unterwegs zu verschlüsseln oder filtern
kann aber bloß bremsen, auch vom Administrierungsaufwand her. Die
Firewall-, Virus-, Trojaner- und Wer- hat- den- tollsten-
Schlüsselalgorithmus- Denkschiene brachte weder die Informatik- noch
die Zivilisationsentwicklung voran. Heerscharen von Brainwarekapazität
wurden gebunden. Denkenergie, die helfen kann, anstelle der Symptome
ein paar Ursachen jener Art von Misstrauen, Missgunst,
Über-den-Kopf-Hinweggehen etc. anzugehen. ZB. durch adäquate und barrierefreie Varianten bezüglich Geben, Verantwortung und Selbstbestätigung für jeden sowie nach Bedarf erschwinglich verfügbare Information, Echtzeitverkopplung, Bildung, Technologie, Tools, Lebensqualität.
Vor dem Hintergrund, dass es seit einiger Zeit völlig neu dimensionierteMöglichkeiten
gibt, auf die Geistsphäre in Echtzeit direkt zuzugreifen, sehen
alle konventionellen Instrumente allerdings nach sonderbaren
Anachronismen aus, die man vielleicht nur ergänzend einsetzt.
[..] in the Beatles Anthology [..] Ringo Starr is quoted as saying when the group played at its best, it was a telepathic experience but as soon as they stopped to analyse their contributions, this fell apart.
Quelle
Ihr Streben nach höheren Seinsstufen kleideten die Menschen von jeher zum » Beispiel in spirituelle Praktiken. Live-Künstler kennen das Gefühl, wenn sie während ihres Auftritts in ein vernetztes Ganzes
hineinsteigen. Und Physiker,
Biologen, Psychologen, Mathematiker, Kybernetiker,
Erkenntnistheoretiker, Anthropologen, Entwicklungsstrategen reden
zunehmend über Wahrnehmungs- und Bewusstseinsphänomene, die eine ArtomnipräsenteVernetztheit voraussetzen.
Wäre
es nicht wunderbar, wenn wir diese 2 Elemente, Gemeinschafts-Sinn und
Verstand, dafür einsetzten, tatsächlich '1-persistent', also etwas
bewusstes und unbewusstes Gleichzeitigganzes zu werden? Eine Art
Gemeinschafts-Sein, ein Internet der Geister.
Die Schwerkraft des Geistes läßt uns nach oben fallen.
Beispiel 2: Menschen wandern und entdecken sich, seit es sie gibt.
Heute haben wir kaum noch Völker, welche die sonstige Welt nicht » kennen.
Beispiel 3: Fast wie von
selbst setzt sich außerdem eine rein technische » Internetvariante als Universalnetz und Online-Bibliothek für alle und alles durch. Es wird mobil. Die physischen
Stränge vervollkommnen sich. Führende Hersteller arbeiten an der nächsten Generation von Suchverfahren. Information
gezielt, schnell, assoziativ finden. Ungehindert auf beliebige Daten zugreifen. In diesem konventionell- elektronisch realisierten Netz sind mehr als 2 Siebtel Weltbevölkerung interaktiv online.
Beispiel 4: Die Anzahl
hochqualitativ Gebildeter und Denkender steigt ständig, und damit das allgemeine » Bewusstheitsniveau. Beobachtungen,
dass viele auf intuitiver Basis schneller lernen, nachdem
entsprechendes Wissen in der Noosphäre
gespeichert wurde, und die für jeden durchführbare, militärischundkommerzielleingesetzte, außergewöhnlichesensorischeFernwahrnehmung (RemoteViewing) lassen
auf ein nichtlokales, von Individuen unabhängiges, naturgegebenesVehikelzurÜbertragungundSpeicherung von Information schließen. "About
50 years ago we entered an information revolution. Today, we’re in an
intelligence revolution. We’ve now made our nest so powerful and
connected that, within decades, it may be about to wake up." www.knownspace.org/books/shoulders/fullbook.html,
Technology’s Nest, Gregory J. E. Rawlins, computer scientist, Indiana University, Bloomington, 2003
Beispiel 5: Die geistig-virtuelle Welt bleibt nicht nur
einzelnen » Mediteuren oder extrasensorisch Begabten, Trainierten oder Interessierten
vorbehalten. Zivilisatorischer Expansions- und Vervielfältigungsdrang und bevölkert neue, nicht-physische Sphären.
He knew without question that he had the skills of this people, and
that he could call on any of those skills just by concentrating on a
task until it came to him how the right way (for him) would feel. [..]
Just by concentrating - that was the key, the key way, the keystone to
the nature of this device. A device, that was all - no mutations,
nothing "extrasensory" (whatever that meant); only a machine like other machines. You have a skill, and a
feeling about it; I have a task. Concentration on my task sets up a
demand for your skill; through mine, I receive.
» So
ein auf wundervolle Art Bewusstheit, Intuition und Geist
überall hin in Echtzeit direkt vernetzendes, für und auf jeden zugreifbares Xanadu- Mentalradio könnte auch ohne augenfälliges Gerät am Körper funktionieren. Und vermutlich sind wir bei ein paar
Dingen schon soweit, wer weiß?
Wir sind
vermascht. Überwachen uns » automatisch und können sofort
helfen. Ob Satellitenbediener und -reparateur, Antarktisforscher oder Reisende in abgelegenen Gebieten - alle bekommen einen hilfreichen SchubWissen, Konditionierung, mentaleEnergie, um jederzeit zum Erfolg zu
gelangen. Nahezusofort können wir omnipräsent vorausschauend eingreifen.
Der omnipräsent personifizierende Ad-hoc-Proxy. Fast beliebige Leute
repräsentieren beliebige andere Leute, denken und » handeln als diese.
Ein riesiges Potenzial, physikalischen Transport einzusparen. So lösen wir uns fundamental von Hektik und Dauerstress. Außerdem lebt man durch Rollenspiele viel intensiver.
» Neuronales Networking mit den anderen Tieren. Wir lassen teepflückende Affen oder ziehende Pferde nicht einfach nur arbeiten. Wir arbeiten und 'reden' mit ihnen und geben nach
und nach ihrem Leben höheren Sinn. » Flugwesen
könnten uns an vielen unzugänglichen Stellen helfen, Wasserwesen bei Transport, Naturforschung und Hydrokultivierung, auf Wühlen spezialisierte Tiere in Forst und
Gärtnerei - eine ganze Reihe Spielarten der allseitig bewussten gaia-symbiotischen
Zusammenarbeit tut sich da auf. Bei hinreichender Voraussetzung könnte
es gelingen, der einen oder anderen Spezies höherentwickeltes Verstandesbewusstsein beizubringen und damit eine unserer Bestimmungen zu erfüllen.
Erweiterte
» personelle Existenz und nicht-genetische Fortpflanzung. In der ersten Phase gibt es vielleicht gedankenkraft- oder zumindest superluminalgesteuerteSonden, die zB. Körperphysiologie, Ozeane oder Umlaufbahnen erforschen. Besonders kreative und erfolgreiche
Individuen speichern Geist, Seele und Personalitätsprofil vor Ablauf der Biouhr
auf andere organische oder anorganischePlattformen. Wenn
sie es früher tun, dann vielleicht, um Forschungsreisen in biologisch unwirtliche oder zeitlich entkoppelte Gegenden zu unternehmen. Das
neue, eigenständige Computronium-Leben beginnt, wenn der Pulsgeber des upgeloadeten
Informationsklons angeschaltet wird. Die Akzeptanz neuer
Lebensformen löst prinzipiell das Dilemma zwischen Expansions- und Fortpflanzungsdrang des Menschen, physikalisch
begrenzten Erdressourcen und noch unausgereifter Teleportationstechnik.
Außerdem könnten wir uns dadurch vielleicht nebenbei vom Weltverbesserer zum
Schöpfer entwickeln.
Ein "Asynchronous Transfer Mode" (nicht zu verwechseln mit dem » Unsymmetric Transfer Mode) überlagerte adaptiv-flexibel die Medien und übertrug virtuelle Kanäle unterschiedlicher Informationsentropie, zB. Voice, elegant nebenläufig.
Die parallel großflächig installierte Synchrontechnik hätte ATM u.a.
amortisieren können. Statt dessen traten zB. "Dynamic synchronous Transfer Mode" und optisches Switching an, um auch in jenen dunklen Core-Kellern dieses Netzes wieder alles auszutauschen.
Orthographie muss nicht orthogonal sein. Auch die nächste Rechtschreibreform wird vermutlich der historisch gewachsenen Spaghettilogik Flexibilitätspluspunkte zufügen wie die Großschreibung einfach den Schreibern überlassen. Unbehelligt bleibt jedoch "Sehr geehrter Herr Übermann." Ist der ein Superintendent von 1888? Tägliches Benutzen programmiert heute Kontraste vorm Hintergrund einer Infonetzwelt. Weltsprachen wie Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch haben da paritätisch-symmetrische Anredetechniken und zB. ein Dear und ein kopfschmerzfreies You. Und wie ersetzen wir "fachmännisch"? Lassen wir die Bössin ein Zeugnis formulieren: "[..] und
engagiert nahm sie ihre Aufgaben wahr." - Update 2008: Umgangssprachlich und online
wurde es hier und da schon benutzt, das Wort, und nicht
unbedingt nur als Gag. Bleibt zu hoffen, dass eine Denkkultur- Konvergenz auf
allen Ebenen Geschichte in die Wörterbücher schreibt.
Hauptwörter zusätzlich zu verweiblichen führt andererseits zu
drolligen und wenig gesprochenen Resultaten und ständig jede und
jeder zu erwähnen erzeugt Wortredundanz. Germanisten haben's sicher
nicht einfach, aber sie sollten nicht aufhören, zumindest das Hochdeutsch einfach » weiterzuentwickeln. Nicht mehr Gesprochenes ist besser in Folianten aufgehoben, kollaborative Onlineschnittstellen zeigen, was heute gebraucht wird, und alle Geister ewig mit Grammatik- und Syntaxvariationen zu beschäftigen zählt bestimmt nicht dazu. Übersichtlich, erschwinglich, einfach erlern- und anwendbar, frei von verborgenen Unstimmigkeiten, robust, erweiterbar - solche Parameter gelten auch für den Nutzwert einer Sprache. Die weltweit verbreitete Vokalmusik zB. bevorzugt das Einfache, Unholprige, irgendwie smart, schick und nett Tönende. Apropos
durchsetzen. "Sie müssen sich
durchsetzen" hatte, von Charles Darwin (1809-1882) angeregt, Herbert Spencer (1820-1903)
schon 1860 so gesagt: "survival of the fittest" [citizen]. Dies ist seit jeher Zündstoff für ein breites Spektrum von Auslegung, Denken und Tun. Aber was sich sinnvollerweise » durchsetzt, sind Einfälle und Gedanken, getragen von qualitativen Kriterien und amplitudenähnlicher Intensität. Es gäbe überhaupt keine guten Produkte mehr, wenn sich alle nur noch 'durchsetzten'. Und "Sie müssen sich wehren" oder postmilleniumpollpopuläre Terme wie "Warmduscher" oder "Weichei" klingen kernigem Kasernenumgangston reichlich ähnlich.
Solche Begriffe machen anscheinend nur
Spaß, weil sie 'so schön' direkt sind, aber direkt und ohne
Hintergedanken Gemeintes heute nur noch selten zum Zuge kommt. Weil der Sprachalltag von vieldeutigen
und indirekten Blumenmeeren des Danebenredens zugeschüttet
ist. Von diesen
Blumen haben wir in schier beliebig hohen Qualitätsstufen so viel,
dass Holländer undChinesen erstaunt gucken
würden. Bei denen wachsen Blumen allerdings in der Erde, bzw.
blumige Sprache auf natürlicher, entwicklungshistorisch
gegebener Basis. Überhaupt scheinen Deutschsprachige beim Atmen ständig
die Hand vorm Mund zu halten, so dass sie des Öfteren hüsteln müssen und allen Hustensirupherstellern ein glorreiches Geschäft bescheren.
Auf Urlaubsreisen, zB. in
Irland, den Niederlanden, Kanada, Neuseeland, Südosteuropa, oder auch
zB. bei regionalen Reise-/ Dachgeberringen darf man echte Wunder
erleben. Es gibt tatsächlich offen-direkte, neugierige, nicht-selektiv
unvoreingenommene und warmherzige Menschen. Auch wenn man den
Urlaubs- und Gastfreundschaftseffekt und ein global überall bei jedem einmal auftretendes Heimatlangeweilefrustsyndrom abzieht, bleibt da noch ein
gewisses Etwas an Unterschied, das nicht nur förmlichen Gebräuchen,
Tradition, Kultur zugeschrieben werden kann. Und wer zB. mal zwischen aus-
und inländischen Sendern oder Videos hin- und herschaltet, ob privat
gemacht oder industriell produziert, wird schnell eine andere Art von
Ausstrahlung spüren und eine Art, wie die Leute miteinander umgehen.
Sphären wie (Klein-) Kunst und Kultur etc. seien hier ausgeklammert.
Oder nehmen wir ein paar Zitate aus nur einer Literatursparte: Denkkulturen anderer Völker scheinen nicht diese Probleme zu haben, sichdirekt zu äußern, ganz gleich, zu welchem Thema.
war 1984 noch
ausgewogen verteilt. Und heute? Ab der 70er Generation dürften sich bei
beiden Vertretern der Schöpfungskrone Rechner gleichermaßen als Schreib-,
Surf-, Email-, Studien- und Hausaufgabenutensil durchgesetzt haben.
Jedoch zeigen Sites wie ladyada.net oder misbehaving.net: Unter den
Scriptkiddies, Lanpartymachern, Computerclub- und Konferenzteilnehmern,
IT-Studenten, Entwicklern, Planern, Administratoren, Consultants
überwiegt seit eh und je die männliche Hälfte. Warum?
Hier heißt es nun bei allen
Netzelementen Schotten dicht, etwa nach dem Motto: The Network is
an automated, defending Firewall. Wobei 'das Netz' in den Köpfen anfängt und aufhört.
flexible implementation techniques for high-speed packet processing, algorithms
for intrusion detection, and policy-based techniques for automated
configuration and decision-handling. The project aims for the general
goal of development and deployment of innovative network components
that enable service providers to offer to their customers secure
broadband services in an effective and cost-efficient way.
icadc.cordis.lu, Distributed Adaptive Security
by Programmable Firewall (Diadem Firewall), IST-2002-2.3.1.3 Broadband
for all, IST Project Fact Sheet, Information Society Technologies,
European Commission, Brussels, 2004-06
Organisationen wie www.nonoise.org und auch funktionierende Lärmwellen- Löscheinrichtungen tuen
dringend Not:
Geräuschkapseln,
in die der Motor gepackt werden kann. [..] Wer einen solchen in Watte
gepackten LKW hört, wird staunen, wie leise die Brummis schnurren
können. [..] Ein BMW-Motorrad-Händler: "Wir würden die Dinger
nicht mehr verkaufen, wenn sie leise wären." [..]
Wir werden des Lärms [..] erst dann Herr
werden, wenn wir für unsere Ohren genau so viel Liebe und Sorgfalt
aufwenden wie für unsere Augen.
Quelle
11 Jahre später treten vermehrt Autos in einer Art Nachtschaltung auf: Wenn der Fahrer Gang 'N' einlegt,
erfüllt unterschwelliges, wohlig-sanftes Summen die Häuserschlucht.
Leider sorgt eine offenbar automatische » Zeitschaltung für
raubtiergleiches Brüllen derselben KFZ auf derselben Strecke bei
Helligkeit, und zwar sonderbarerweise größtenteils echtgleichzeitig zu zB. vorwärtsbringenden Gedankenblitzen des Setzers. Zum Arsenal des akustischen Echtzeitfeedbacks gehören jedoch auch andere dezente Geräusche.
.. und Benzin stinkt, nicht nur bei Zweitaktrollern. Solarenergie mit kräftig Nebenwirkung und Risiko verlustreich konvertiert. Außerdem begegnen wir oft ganz tollen Qualmschleuderern. Man muss manchmal die Nebelscheinwerfer anschalten. Ein paar Meter weiter stoppt die Gasleber eine zugestopfte Bahn.
Dröhnendes Getöse schonmal ab 3:00 Uhr morgens, so dass die Bäume etwas früher anfangen Stimmen zu bekommen. Eine leider an vielen Erdflecken
reproduzierte Geschichte: Obwohl zwischen Lärmort und Flughafen noch
eine ganze Metropole liegt, ziehen die Geräusche über die Jahre
spürbar an und werden allmählich zur echten Belastung.
Gegen Fluglärm, ist er erstmal nah über den
Dächern,
hilft nicht viel. Lärmdämmung an Wohnbauten oder gar Verlegung
von Gemeinden ist ein Kopf-in-den- Sand-Stecken. Dem fragenden Bürger
gegenüber präsentieren die unternehmenden Gesellschaften gewöhnlich das
Bild von
physikalischen und organisatorischen Gegebenheiten ihrer Lärmproduktion
und begründen Verkehrssteigerungen durch Anforderungen aus Wirtschaft
und
Transportwesen. Gleichzeitig zeigen sie in punktuellen Ansätzen wie
Test
leiserer Triebwerkstypen, Höher- oder Verlegung von Schneisen oder
Nachtflugverzicht, dass es prinzipiell auch anders ginge. Den
allerorten ständig zunehmenden Flugverkehr kann das jedoch keinesfalls
kompensieren. Es gibt Flüster-Helikopter, Flüster-Flugzeuge und fast unhörbare U-Boote aus deutscher Produktion. Will
man denn solche Technologie
nicht für den Schutz der Gesundheit einsetzen? Zu teuer? Solange wir
keine neue Methode zum Beherrschen von Gravitation und Luftreibung
gefunden haben .. das Auto jedenfalls wird inzwischen schrittchenweise netter zu Umgebung und Mensch.
Was
ist Lärm? Mehr als Lautstärke. Das Hörsystem ist nicht nur lautstärke-
logarithmisch, sondern auch auf Resonanzfrequenzbereiche wie dem vom
Telephon abgestimmt. Erst die situationsrelative, psychophysische
Empfindung und ein Datenbankabruf emotionaler und bewertender
Verknüpfungen sagen, ob etwas ein harmonisches Erlebnis ist oder
disharmonischer Disstress. Lärm ist Übermaß an Disharmonie. In der
Natur zerstört bzw. verändert ein Zuviel an Disharmonie die Strukturen,
zB. beim Belasten oder Erhitzen von Materie, oder wenn den Mond ein zu
großer Himmelskörper trifft. Dauerlärm potenziert das Ganze noch. Genau
das Gegenteil von Musik oder Klangmustern, die harmonische Resonanzen
auslösen und gesundheitsfördernd wirken. Mozart und Bach zB. können anscheinend die geistig-seelisch- intellektuelle, vielleicht sogar die biologische Entwicklung vom noch Ungeborenen bis zum jungen Menschen günstig beeinflussen. Aber Dauerlärm beeinflusst eben auch direkt die Gehirntätigkeit. Unsere grauen
Neuronen
generieren ständig Schwingungsmuster, regionale und holistisch
übergreifende. Je nach Bewusstseinszustand
verändert sich das Frequenzbild. Permanenter oder
sporadisch wiederkehrender Schall stört nachts die Delta-
und Alpha-Phasen, weil er Beta-Dominanz anregt. Solche Außenreize
verhindern die Regenerierungs-, Defragmentierungs- und
Synchronisationsvorgänge.
Tags ist klares Denken, Lernfähigkeit
und Kreativität angesagt. Alphazustände sowie Gamma-Synchronisationen
bleiben unterrepräsentiert bei zu viel Reizverarbeitung. Zu den unnötigen, aber weitreichenden Auswirkungen wissen die Psychoakustiker zB. von uni-oldenburg.de vielleicht ein paar weitere Dinge zu sagen.
Seit ein paar Jahren begleitet eine neue
Art von Geräusch unseren Tag und unsere Nacht. Vielleicht
hängt es mit Gleitsinkflügen zusammen. Die Fluggeräte brummdröhnen
minutenlang tiefer und tiefer und tiefer, bis zur Infraschallschwelle.
Zwar erreichen sie nicht die lautstärkephysiologischen Amplituden und Klangeigenschaften heulender Turbinen oder kreischender Helikopter. Aber es betrifft nicht nur Ohr und nachgeschaltetes Hörzentrum.
Psychologische Wirkung: Man braucht einiges Training, um sich nicht
davon ärgern zu lassen. Besonders weil solche Dauerrunterbrummer wieder
und wieder sehr gekonnt in "Frisch an die Arbeit"-, "Jetzt geht's
los"-, oder Ideenschöpfungs- Situationen auftauchen. Der Sound ähnelt
dem einer gigantischen, in Intervallen herunterschwellenden, ziemlich viel
Bassfülle und -power ausstrahlenden » Sirene.
Auch den etliche
Bürgerinitiativen gewohnten Aviatikunternehmen dürfte er schon
aufgefallen sein. Vielleicht setzen diese auf eine positive Wirkung à
la Mindmachine durch verstärkte Anregung von Alpha- und Delta-Zuständen
nach Traktierung mit minutenlangen Tieffrequenzfolgen.
Hier bliebe nur noch die Anwendungszeit der Hirnwellenpflege zu
optimieren: Nicht jeder sich zufällig im akustischen Wirkbereich
Aufhaltende möchte 10:00 morgens, 12:00 mittags, 16:00 nachmittags oder
19:00 abends meditierend Trancezustände erreichen oder ein Schläfchen
halten. Denn bei diesem ziemlich energiereich ausgesendeten Tonspektrum
gilt ein physiologischer Effekt: Menschliche Hirnwellen koppeln sich
unwillkürlich auf bestimmte von außen einwirkende Tieffrequenzen ein.
Die Mehrzahl aller virtuellen und materialisierten
Personenbeeinträchtigungen und in der Folge viele Unfälle dürfen wir
ruhigen Gewissens dem täglich von uns geschaffenen mentalen, emotionalen, psychosozialen Dis-Stress
zuschreiben. Sie entstehen nicht von heute auf
morgen aus wolkenfreiem Himmel, nicht ohne kausale Außenwelteinflüsse. Reichlich
mehr als die Hälfte aller
Berufsverhinderungen haben nach diversen bundesamtlichen Erhebungen Ursachen darin. Und wenn wir annehmen, dass jeder Organismus und jeder
Körper aus Seele, Psyche, Geist, Personalität sich normalerweise autark fit hält, solange störende äußere
Einwirkungen nicht ein bestimmtes Maß überschreiten, dann müssen diese
Ursachen bereits global ein ziemliches Ausmaß erreicht haben.
Nach Erhebungen der Europäischen Agentur für
Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz leiden mehr als ein
Viertel aller Arbeitnehmer in der Europäischen Union unter
arbeitsbedingtem [Dis-] Stress.
oekotest.de, Verbrauchermagazin und Testinstitut, Öko-Test Verlag, Frankfurt am Main, 2004
Solche Arbeitsbedingungen reichern weltweit häufig Mobbing- und Bossingphänomene an. Zum Beispiel gab es per
7.2007 auf einer populären freien Plattform allerhand freiwillig
produzierte Videos zu bestaunen: 600 über (organisiertes, gesundheitsschädigendes) Mobbing, deutschsprachig; 8000
über (organized school/workplace/civil/military service) Bullying,
englischsprachig. Je eine 2/3-Schätzung, dh. 1/3 Kopien, Wildtiere,
Tagfehler, Parodien, sonstiges wurden abgezogen. Ausgangspunkte
für hinreichend Lesestoff bieten zB. die Seiten
de.wikipedia.org/wiki/Mobbing,
en.wikipedia.org/wiki/Workplace_bullying, /Domestic_violence.
Bullying, psychological violence
"Intentional
use of power against another person or group that can result in harm to
physical, mental, spiritual, moral or social development" (WHO [world
health organization]
definition) [..]
Germany [..] a [2001] survey carried out by the
Federal Institute for Occupational Safety and Health [Meschkutat, B.,
Stackelbeck, M. and Langenhoff, G., Der Mobbing-Report, Eine
Repräsentativstudie für die Bundesrepublik Deutschland, Schriftenreihe
der Bundesanstalt für Arbeitschatzsschutz und Arbeitsmedizin, 3. edt.,
Dortmund/Berlin/Dresden 2003] provides a representative study of
mobbing (ganging up on someone) at the workplace. [..] 12.9% of women
and 9.6% of men have had this experience at some stage during their
working life. [..]
Commentary
This investigation showed that
experience of these three problems - physical violence, bullying and
sexual harassment - has been on the increase. Both the European Working
Conditions Survey and the national surveys give evidence of this. It is
difficult to say how much of this change is due to raised awareness of
the issues, but the increased levels of experience must be regarded as
real.
eurofound.europa.eu/ewco/reports/ TN0406TR01/
TN0406TR01.htm, Violence, bullying and harassment in the workplace,
Anna-Maija Lehto, European Foundation for the Improvement of Living and
Working Conditions, Dublin, Ireland, 2.6.2004
Mobbing is taken to include all
behaviour involving psychological 'terrorism' at work [..] According to
data compiled by national experts, at present, the proportion varies
between 4% and 6% of the work force, ie between 1 million and 1.5
million workers. [..]
Mobbing prevention
At present, there is no specific legislation on mobbing in Italy.
However, politicians have been developing legislative proposals at
regional and national level, and nine proposals on mobbing prevention
have been put forward to parliament so far.
The national healthcare service has set up nine safety and
occupational health services to deal with mobbing [..] the
National Institute for Industrial Accident Insurance [..] has
recognised 'biological damage'- ie damage to '» psycho-physical
integrity' [..] Some companies have already signed agreements
on the prevention of mobbing, for example a public healthcare unit in
Florence and the Atm Turin public transport company. The only national
sectoral collective agreement that currently deals with mobbing is that
for the public administration
web.archive.org/web/ 20041107191734/ www.eiro.eurofound.ie/
2004/02/feature/ it0402104f.html, Increasing focus on workplace
'mobbing', Domenico Paparella et al., European
Industrial Relations Observatory on-line, European Foundation for the
Improvement of Living and Working Conditions, Dublin, Ireland, 26.2.2004
His
elegantly written story is a fascinating variation on the general
theme, and further documents a painful, wasteful reality in today's
universities. — Kenneth Westhues
"My administrative credo was based
on integrity, fairness, openness, and positive support for everyone.
[..] I've seen plenty of bad behavior by both individual faculty and
administrators over my long career at four different private
institutions, but I had never before encountered or even heard of a
systematic, sustained Orwellian environment, not only within a
department, but at the central core of a university. The very
foundation of why I became an academic in the first place has been
dislodged, and I find myself in that otherworld of big brother who
officially declares that black is white and who defines reality, not
according to facts and objective judgment, but according to what is
expedient for the pursuit of authoritarian power and control."
arts.uwaterloo.ca/~kwesthue/formerdeptchr.htm,
The Shattering Of Belief, A Former Department Chair, Workplace Mobbing
In Academe, Kenneth Westhues, Sociologist (Soziologe), University of
Waterloo, Ontario, Canada, Summer 2006
Alle Mobbing- und Bossingphänomene können allerdings überhaupt nur unter bestimmten
Voraussetzungen und Verhältnissen entstehen. Wo die Tätigkeit jeden bis
zur Selbstverwirklichung ausfüllt, werden sie
nicht viel Raum haben. Zu beachten wäre: Der dynamische
Prozess individueller Entwicklung definiert relativ oft neu, was
für den Einzelnen sinnerfüllend ist. Gefragt sind Strukturen und Denkkulturen, die hier
jeden unterstützen. Geheilt werden müssen also vor allen Dingen die Verhältnisse, die Mobber produzieren.
Die
Folgen bleiben nicht auf Produktivausfälle beschränkt; sie richten weitreichend und nachhaltig Personen-, Sach- und sonstige Schäden an.
In
Deutschland klagen etwa acht Millionen Menschen über nicht-erholsamen
Schlaf.
www.laekb.de/
15/
15Beitraege/ 94057TH0308.pdf, J Fischer et al.: Leitlinie "S2" der
DGSM, Nicht-erholsamer Schlaf, Blackwell Wissenschafts-Verlag Berlin,
Wien, 2002; Hans Schweisfurth, Pneumologe, Carl-Thiem-Klinikum,
Cottbus, 7.2003; Landesärztekammer Brandenburg
» Katastrophen wie das Atomunglück von
Tschernobyl, der Beinahe-Gau im amerikanischen Kernkraftwerk bei
Harrisburg, die Umweltkatastrophe durch den Öltanker Exxon Valdez, die
Explosion der Weltraumfähre Challenger oder das Kentern der Herald of
Free Enterprise - sie wurden allesamt von Menschen verschuldet, die
Fehler gemacht haben, weil sie erschöpft oder sogar eingedöst waren.
oekotest.de, Verbrauchermagazin und Testinstitut, Öko-Test Verlag, Frankfurt am Main, 2004
Dies sind nur ein paar medienwirksame
Beispiele. An der Eisbergspitze zeigen sich ebenso Desaster bei
Flugwesen, Bus und (Magnet-)Bahn, begleitet von abzusehenden
Urlauberunfallwellen und täglichen Staufolgen.
An wiederkehrenden Modebegriffen schnelltickender Zivilisation
wie "Wellness", "Positives Denken" oder gar "Equal Opportunity Employer" findet
man weitere Indikatoren bereits in unserer Alltagssprache. Sie
überbetonen Selbstverständlichkeiten. Warum? ZB. ist, solange wir den Uplift nichtmenschlicher Spezies noch nicht
begonnnen haben, die Ausgangsposition, eine Denkhaltung, aus der ein suggeriertes
Konzept wie "Equal Opportunity Employment" entstanden sein muss,
zumindest heute reichlich fehl am Platze. Und normalerweise denkt ein
Homo connectus polyphonensis / polymorphensis positiv genug, und er fühlt sich wohl genug, sonst könnte
er weder seine Art erhalten noch etwas erschaffen. Wenn sich die
Menschheit daran erinnern muss, ist irgendetwas allgemein aus dem natürlichen Lot geraten. Überschrittene Schwellwerte andauernden künstlichen Disstresses bringen zB.
ziemlich vorhersagbar die Harmonien in Psyche und
Bioenergiehaushalt durcheinander. Ähnliches gilt für die geflügelten
Worte "Gesunder Wettbewerb" und "Gesunder Fortschritt". Unsre
Online-Generation scheint ein
Schneller-Höher-Weiter-um-jeden-Preis-Syndrom zu beherrschen.
Fortschritt ja, aber warum nicht zB. so - Vechta macht's vor; vielleicht meditieren dort auch schon ein paar transzendental:
» Power-Napping "Power
Napping", also der nachmittägliche Schlaf als Leistungsquelle, ist in
US-Unternehmen schon vor Jahren mit viel Erfolg eingeführt worden. [..]
Gesundheitsfördernde Maßnahmen sowie auf die Mitarbeiter und die
Arbeitssituation ausgerichtete Arbeitsbedingungen erhöhen nicht nur die
Leistungsbereitschaft, sondern wirken sich auch positiv auf das
Betriebsklima aus. [..] Hier zu
investieren, zahlt sich langfristig aus, erkannte auch die Stadt Vechta
und hat sich daher zusammen mit der AOK Vechta auf diesen neuen Weg
begeben. "Die Stadtverwaltung Vechta hat bezogen auf die Stadtgröße die
niedrigste Mitarbeiteranzahl in ganz Niedersachsen. Also viel Arbeit
für wenige Mitarbeiter, was für den Einzelnen einen hohen
Leistungsdruck darstellt", berichtet Käthler zum Hintergrund für die
Einführung des Konzeptes zur Gesundheitsförderung. "Da wir die
Leistungsbereitschaft dauerhaft erhalten wollen, ohne zusätzliche
Mitarbeiter einzustellen, mussten wir uns etwas einfallen lassen." [..]
Dass die Mitarbeiter von dem Projekt begeistert sind, beweist die Zahl
der Teilnehmer an den Kursen: Von 180 Mitarbeitern haben sich 174
angemeldet.
www.bfw-pp.de/muenchen/betrieb108.php,
Gesunde Mitarbeiter – gesundes Unternehmen, Themenkreis Gesundheit, Für
Betrieb und Praxis, Berufsförderungswerk München, 2006
1. A wholeness orientation in health care delivery.
Health involves all
aspects of life-mind, body, spirit, environment-and high-quality health
care must support care of the whole person.
www.whccamp.hhs.gov, Guiding Principles of the
Commission and
Linkages with Other Health Care Reform Efforts, Final Report, White
House Commission on Complementary and Alternative Medicine Policy,
Washington, DC, 3.2002
Man kennt die körperphysiologische Wirkung des
Zustands von "Hirn und ZNS" - vielleicht soll es auch "Seele, Geist und Psyche" heißen:
» Mechanisms
may exist by which the brain and central nervous system influence
immune, endocrine, and autonomic functioning, which is known to have an
impact on health. [..] Multimodal mind-body approaches, such as
cognitive-behavioral therapy, particularly when combined with an
educational/informational component, can be effective adjuncts in the
management of a variety of chronic conditions.
nccam.nih.gov/health/backgrounds/mindbody.htm,
Mind-Body Medicine: An Overview, National Center for Complementary and
Alternative Medicine, National Institutes of Health, Bethesda,
Maryland, 2005
Zustimmung
kommt von einem Dozenten der Transpersonalen Psychologie. Visionäre
Worte zur Wirkung von Bewusstseins- und Mentalzustand auf
Heilungsprozesse. Wenn nur alle überwiegend in solchen Ebenen denken und agieren würden ...
Die Qualifikation der Professionellen bestand also darin, einen Raum des
Bewußtseins zu schaffen. Dieser Bewußtseinsraum zeichnet sich durch die
spezifischen Merkmale der Grundqualitäten aus (zB. Ehre, Würde). Ein
Begegnungs-Kontext, der durch diese Grundqualitäten aufgeladen wird,
wird zu einem heilenden Kontext. In ihm erleben sich Menschen als
verstanden, als ernstgenommen, als wertgeschätzt. [..]
Untersuchung von Walach & Maidhof
(1999). [Metaanalyse] 71 Prozent der Medikamenten-Wirkung wurde auch
mittels Placebo erreicht! [..] Gesundung und Heilung scheinen
wesentlich von zwischenmenschlichen Prozessen abhängig zu sein. [..]
Dabei können Ereignisse auftreten, die
wir mit solchen Begriffen belegen wie "sich tief verstanden fühlen",
"miteinander in
Einklang sein" ("Resonanz"), "sich angenommen erleben" [..] Sie können
dann eine heilende
Wirkung entfalten, wenn sich die aktivierten Bewußtseinszustände von
Patient und professioneller Person in einem für die Lebenssituation des
Patienten konstruktiven Muster treffen (= miteinander in Resonanz
gelangen) und dieses Muster anregen. [..] Der heilende Wirkstoff ist in
diesem Konzept die Resonanz in einem
"Bewußtseinsfeld" / "Bewußtseinsraum". [..] In einer provokativen
Kurzform könnte ich hinsichtlich der Gestaltung eines zukünftigen
Gesundheitswesens sagen: Die Güte eines medizinischen Professionellen
ermißt sich an dem Ausmaß, in dem sie oder er Placebo-Effekte erzeugen
kann.
www.uni-oldenburg.de/tps/
Publikationen/Lebenskunst/lebenskunst.html, Menschen wollen nicht
gesund sein, sondern leben!, Wilfried Belschner, Psychologe, Philosoph,
Vortrag, 09.2001, Universität Oldenburg
Treat
the whole person
* Naturopathic doctors treat each patient
by taking into account individual physical, mental, emotional, genetic,
environmental and social factors. Emphasize prevention
Support the healing power of the body
* Naturopathic
Medicine recognizes an inherent self healing process in the person
which is ordered and intelligent.
* Naturopathic doctors
act to identify and remove obstacles to healing and recovery, and to
facilitate and increase this inherent self-healing process.
Upon completion of
the four-year program, graduates receive a Doctor of Naturopathic
Medicine diploma, and must pass international licensing examinations
before registration is granted to practise as a naturopathic doctor.
The Canadian College
of Naturopathic Medicine is accredited by the Council on Naturopathic
Medical Education (CNME). The CNME is accredited by the U.S. Department
of Education as the official accrediting agency for Naturopathic
Medical Colleges and Universities in North America.
www.ccnm.edu/about.html, The Canadian College
of Naturopathic Medicine, Toronto, Canada, 2004
Kein
leichtes Ziel, denn wenn man alles konsequent umsetzt, heilt man
gleichzeitig nachhaltig ein paar eingefahrene zivilisatorische
Strukturen, Denk- und Verhaltensmuster. Ein paar Schritte in Richtung des zB. in "The Skills Of Xanadu" beschriebenen Upgrades eines ständig misstrauischen und an Waffen glaubenden Bril und seines Planeten Kit Carson.
Zu
den üblichen
Hemmern des menschlichen Bevölkerungswachstums zählen verordnete oder
vom Lebensstil her motivierte Geburtenkontrolle, Gebärsterblichkeit,
Nahrungs-, Gesundheits- und Hygienemängel, Epidemien, Massaker und
Kriege, Unfälle, Naturkatastrophen. Dennoch gewinnt langfristig
offenbar der
Umstand, dass wir eine Sonderrolle neben den Nahrungsketten und
Kreisläufen des Erdtagesbetriebs spielen. 60-jährige erleben eine
Verdoppelung der Erdbevölkerung. Zur Zeit registriert man eine
Abplattung der Zunahme. Der 200-Jahre-Chart wird später vielleicht
kleine Schwankungen zeigen.
Damit
Eva und Adam ihre Art bei gleicher Zahl halten, müssten sie mindestens einen
Nachkommen pro Kopf reproduzieren. Vorausgesetzt, Frauen und Männer sind
etwa gleichverteilt,
heißt das: Eva bringt 2 sich fortpflanzende Kinder in die Welt. Es ist zu bezweifeln, dass die in
fortgeschrittenen Industrienationen
zum Großteil angestrebten Lebensweisen Bevölkerungszahlen ansteigen lässt. Obwohl zum
Beispiel ein Durchschnittseuropäer tendenziell länger lebt, später in die Rente geht, zeitiger
Beziehungen probiert und anfängt, mit Whiskeystimmen die Welt zu besingen. Bio-physisches, also gentechnisch-
materielles Kloning spielte in den Postmilleniumdekaden noch keine Rolle.
Kopf, Körper und Kultur strömten seit längerem aus Drittländern hinzu.
Während
die Kopfzahl nur in Aufschwungländern ansteigt, verbreitet
sich in den Industrienationen etwas weitaus Langlebigeres: humane
Infrastruktur.
Betonglasstahlsteinmarmorwüsten, sardinenbüchsenähnliche Hochbauten,
versteinerte Großbautenareale und Oberflächennetze, und überhaupt das ganze Konzept der
urbanen Konzentration in territoriale Enklaven fußen allerdings auf
einem historischen physischen Transportproblem, das so heute nicht mehr
gegeben ist. Das wichtigste Transportgut ist Information, welche uns
über Draht, Glasfaser und allerlei 'Äther' erreicht. Wir sind zunehmend virtuell
präsent. Aber auch unsere Produkte: Als Fabber- Bitmap auf Nano-
und Molekülebene, wenn der nahezu alles replizierende Personal
3D-Printer weltweit zu sehen ist. Außer dem warten neue, dezentralisiert- autark betreibbare,
schadstoffarme Energieumwandlungs- und Antriebstechnologien vor der
Haustür. Der zunehmend virtuelle und abnehmend physische Transport
braucht nur noch kosten- und zeiteffizient organisiert werden, und die meisten
regulären Versorgungen regional orientiert. Es entfallen viele
zwingende Gründe, so etwas wie Städte, urbanisierte Großregionen, Hochhäuser
weiterhin zu bauen.
Fast jeder neue Höhlenmensch will ein eigenes Zuhause etablieren. Auch zum Handeln, Essen, Forschen, Gestalten, Werkeln, Lernen,
Transportieren, Sich Treffen braucht man ständig neue Dächer überm Kopf. Und Straßen, die lange halten. Viele versuchen vielleicht
ein paar Pflanzen und etwas Sonne einzubeziehen. Weniger versuchen Struktur mit Natur zu verheiraten. Hundertwasser & Co haben sich noch nicht soweit durchgesetzt,
um mehr als verstreute Oasen zu schaffen. Siedlungs- und Ballungsinseln
werden zur Siedlungs- und Ballungslandschaft, die alle übrigen Spezies wie Bernsteintropfen einhüllt. Satellitenbildern der 70er/80er stellt der "One
Planet Many People"-Atlas solche des Postmilleniums vom
gleichen Ort gegenüber. Er visualisiert deutlich Zeichen unseres Fortschritts. Alles
hängt auch ein bisschen damit zusammen, dass wir einfach 'keine Zeit' haben.
Weitgehend ungewollte Nebenwirkungen humaner Zivilisation:
Lebensraumverdrängung für Fauna und Flora, Vergiftung, Verstrahlung, Ausrottung, Ausrodung, Erosion, Lokalklimabeeinträchtigung, etc. Spitzenreiter sind leider häufig Gebiete auf der Erde, wo einseitig schnellwachstumsorientierte Industrialisierungs- und Rohstoffabbaupraktiken ausufern.
Wie könnten ein paar Lösungen aussehen? Switch your mind, not the
labels: Windkraft, Segeltanker [zB. hochdrachengezogen oder Flettner-Rotor-getrieben], Geothermal-, Sonnen-, Meeres- und
Bioenergie [und Wasserstoffbrennstoffzellen und elektrochemische Stromspeicher] ersetzen weitgehend Fossilbrennstoffe, industriell
hergestellte problematische Kohlenwasserstoffverbindungen werden [wie
alle durch unausgewogene Konzentration zu Schadstoffen gewordene Stoffe]
hoch besteuert, Angel Investment für neue 'saubere'
Technologien gefördert. Hyperconsumption weicht ursprünglichen, aber
seit längerem nur auf Urlaubs- und Feierabendzeiten beschränkten
Lebenselementen wie amphitheaterähnliche Begegnungsschauplätze,
Outdooring oder Gärtnerei als Teil von Alltag bzw. -Nacht. Wenn
Lebensqualität für alle wichtiger ist als Schnellprofit, den die
Zukunft bezahlen soll, dann müssen ein paar Rohstoffe, Produkte,
Handelsgüter und Leistungen neu gepreist werden.
Sich automatisch ändernde und entwickelnde Ansprüche, Lebensweisen, Lebensziele, Bewusstheit
pegeln zum Großteil das Bevölkerungswachstum ein. Co-op- orientierte Wirtschaftsformen ohne
Fremdanlegeraktien dominieren vertikal in allen Bereichen. Ebenso ein auf jeglichen Engineering- Tool-
und Spezialisten- Wissens- und Erfahrungsschatz ausgedehnter
Open-Source- Gedanke in den Köpfen. IT hilft, Fakten- und
Informationsströme zu bewerten, priorisieren, konsolidieren, visualisieren, um eine
upgedatete, kondensierte, nüchtern-neutrale Übersicht, eine global und regional
gültige Zustandskarte für jeden einsehbar bereitzustellen. So jedenfalls in etwa
ein paar Anregungen eines Sci-Fi-Schriftstellers am 11.12.2007.
Wer außer Welterkennern kann die Welt retten? Bewusst denkenden Arten dürfen wir unterstellen, dass sie mehr oder weniger unwillkürlich die » Noosphäre
ihres Weltalls bereichern und vervollkommnen. Neben forschender Neugier und synergetischem Schaffen heißen die irdischen Tugenden zB. Musik, Tanz, Malerei, Bildhauerei, darstellende und schreibendeKunst, Fantasie, Liebe aller Art, auch altruistische, intuitivesGrübeln, aufrecht gehende Offenheit, vernetztesWahrnehmen und Spaß an der Sache. Und vielleicht schaffen es die Erdlinge eines Tages, sich und anderen überall das Leben schöner und angenehmer zu machen. Vernunftbegabung bringt Verantwortung, zB. auch für die Lebensformen und
Naturprozesse, die uns umgeben. Sie sind die anderen Kinder in
unserem Garten.
Multipliziere das Lachen des Neugeborenen, und gib auf jeder Ebene, und verwüste nicht deinen Garten Erde, höre aber auf alle Harmonien.
Quelle
Des Menschen Nahziel dürfte zunächst diese eine Spezies sein. Schauen wir mal in das 1-Jahr-100-Leute-Dorf hinein:
Es gibt darin 61 Asiaten und Ozeanier, 7 Nord- und 7 Südamerikaner, 14 Afrikaner, 11 Europäer.
49 wohnen metropolisiert. Über 50 leiden an Unterernährung oder Unterkunftsmängeln, für 19 gibt es kein sauberes Trinkwasser, 18 sind Analphabeten, 1 stirbt, 2 werden geboren, 1 hat einen Hochschulabschluss. Die Mehrzahl, zB. der Kinder aller Welt, benutzt Mobilgadget, Computer und Internet; dies ist zZt. am dynamischsten.
Eine zweistellige Menge erlebt physische, virtuelle und psychische Gewalt oder Verbrechen aller Art.
10 Bewohner aus Nordamerika, Europa und Asien verfügen über 99% des gesamten finanztechnischen Vermögens, 1 über 40% (gemäß UNU-WIDER Gini-Koeffizient).
Humanoide Brainwarekapazität, von jedem Unternehmen als größter Schatz beteuert, liegt heute milliardenfach untergenutzt brach.
Und der besser gebildete und ausgestatte Rest verbrät seit jeher einen Großteil an Rechen- und Lebenszeit für allmögliche Varianten artinterner, nicht-konstruktiver Konflikte. Zwar ist die Menschenzivilisation noch
ein Kind, aber so langsam könnte ihr etwas
Besseres einfallen als ihre Entwicklung einer "Jeder gegen jeden" oder "Rette dein Nest"- Urzeitdschungel- Survivalselektion samt einer darauf fußenden Konkurrenzdenke zu überlassen. Für Weiterentwicklung gibt es noch ein paar weitere Generatoren.
Currently,
one billion people do not have access to safe
drinking water, and about four million people die annually
from drinking contaminated water. [..]
The recent advent of
the mental sphere of human consciousness, characterized by culturally
acquired syntactical language and the ability to imagine the future,
has enabled human beings to intervene and impact the Earth system on
all scales (Crutzen and Steffen 2003). Although this has occurred
throughout human history, the past few hundred years have witnessed a
dramatic rise in the anthropogenic impact on core elements within the
Earth system. This era has been called the Anthropocene (Crutzen and
Stoermer 2000). Our awareness that undesired or catastrophic outcomes
may result from a continued, uncontrolled coevolution of the mental,
physical, and biological spheres has increased over the last decades
[..]
Can the mental sphere evolve quickly and purposefully to a point where the
future evolution of the system can be managed consciously toward a
state of dynamic sustainability of the whole system? If so, how?
Schellnhuber (1999) refers to the evolution of the associated global,
but heterogeneous and distributed, consciousness as the emergence of a
global subject.
www.fu-berlin.de/dahlem/
DWR%2091%20Earth%20Systems/ Chapter%2017.pdf, The Mental Component of
the Earth System, W. Lucht, Physiker, Rajendra K. Pachauri,
Rohstoffökonom; Earth System Analysis for Sustainability, Chapter 17,
Dahlem Workshop Report 91, Dahlem Konferenzen der Freien Universität
Berlin, 11.2004
Sie haben eine einnehmende Ausstrahlung? Einen guten IQ und intelligentes, vorausschauendes Verhalten? Sie können sich gewandt ausdrücken und bewegen sich schnell und elegant zwischen den Zeilen? Durchschauen alle echten und alle ad-hoc gespielten Yes Men? Sie setzen sich durch?
Ja?
OK,
Sie sind prinzipiell geeignet für die Aufnahme in den Klub der Telepathisch -Transhumanen. Allerdings sieht das » Boosting-Programm zum Homo connectus polyphonensis oder polymorphensis noch eine kleine Vorprüfung vor. Wichtig ist bei diesem Test, ganz natürlich und kühl zu bleiben. Sie besinnen sich auf Ihre Stärken.
Sie
werden sehen: Sie stehen jenseits jener 65% der einen ausgewogenen
Sozialschichtquerschnitt aller Herren Länder repräsentierenden
Versuchspersonen, die unter Beobachtung und "sanftem Drängen" eines
autoritären Testleiters einem aus der Testgruppe ausgewählten
Versuchsopfer Elektroschocks verpassten.
Auch der Initiator des Experiments, Stanley
Milgram, und einige seiner vorher befragten Psychologenkollegen wurden
geschockt: vom Ausgang der Versuchsreihen. Dieser ließ und lässt sich
überall auf der Erde mit konstant hoher 'Erfolgsrate' reproduzieren. Und jedesmal zeigen auch bestimmte Reaktionen der Schocker, dass sie nicht glauben, es sei alles
nur gespielt.
Zum Originalversuch siehe zB. www.new-life.net/milgram.htm oder lexikon.freenet.de/Milgram-Experiment. Heute kann man das natürlich virtualisierter und ortsvariabel ad-hoc veranstalten, siehe dazu zB. "A Virtual Reprise of the Stanley Milgram Obedience Experiments", 10.2006, funded by
European Union IST FET research grant Presencia IST-2001-37927,
dx.doi.org/10.1371/ journal.pone.0000039
Nun braucht man nur noch beleuchten, was sich so durchsetzt und worauf viele auch heute noch hören: Da gibt es zB. propagierte und vorprogrammierte Erwartungshaltungen und Reaktionsmuster, vorherrschende bzw. bequeme Denkschablonen, Gewohnheiten, Launen, Modewellen, oder etablierte Medien, oder auf existentielle Konkurrenz und Leistungsspirale ausgerichtete Philosophien und Gefüge, Mobbing- oder Machtclans, Verantwortungsträger aller Art, Erziehende, etc etc. Genetische oder biophysische Beeinträchtigung ist die Ausnahme. Wir lassen uns von der täglichen Lebensumgebung bestimmen. Ein paar systemische Parameterschräubchen und Algorithmen am Life-Game können Situation, Bioautomat und Netzgeist dramatisch ändern.
Nur wenig muss wirklich sein. Eins davon ist ... Spaß: Ohne ihn gäbe es kaum neue Ideen und Projekte. Er turnt an,
startet den Kreislauf, ruft Durst, Hunger und Lust hervor. Wo Neugier
und Spaß nachlassen, sterben Gedanken und Empfindungen. Wie kleine
Kinder suchen sich auch Erwachsene ständig etwas Neues - unbewusst und
automatisch. Was geschieht, wenn der Spaß an der Sache nachlässt, hat
man bei Untersuchungen zu paranormalen Fähigkeiten festgestellt.
Sensitive brauchen eine Art Intuition und Konzentration, die auf
innerer Hingabe beruhen. Viele der anekdotisch aufgezeichneten
Leistungen sind mit empathischen (Hingezogenheit, Mitgefühl) oder
nahezu meditativen (tief getauchtes Bewusstsein) Zuständen verknüpft.
So können hellsehende » Detektive
nur helfen, wenn die Chemie stimmt; Remote
Viewer performen besonders in ihren ersten Jahren; und in den Messlabors
ergeht es Telepathen, Ganzfeldprobanden, Heilern, Telekinesen ähnlich,
dh. zunehmend analytische
Beobachtung schmälert die Psi- Effekte.
Unfortunately,
most children don’t get the opportunity to engage in [..] creative
activities. In school, they learn specific facts and skills, but rarely
get the opportunity to design things –- or to learn about the process
of designing things. Outside school, they interact with electronic toys
and games, but they don’t learn how to invent new ones.
In the Lifelong Kindergarten group, we’re trying to change that. We
believe that it is critically important for all children, from all
backgrounds, to grow up knowing how to design, create, and express
themselves. We are inspired by the ways children learn in kindergarten:
when they create pictures with finger paint, they learn how colors mix
together; when they create castles with wooden blocks, they learn about
structures and stability. We want to extend this kindergarten style of
learning, so that learners of all ages continue to learn through a
process of designing, creating, experimenting, and exploring.
llk.media.mit.edu/mission.php,
Helping children grow up as creative thinkers, Lifelong Kindergarten
mission, Mitchel Resnick, IT-Spezialist, Journalist, Media Laboratory,
Massachusetts Institute of Technology, Cambridge, 2006
Obiger Vergleich adressiert den graphischen, relativ einfach
steuerbaren Desktop. Das Baukastensystem reifte zT. früher zB. bei Supercomputer, Cluster/Cloud,
virtuellem Terabit-Router, Embedded, Media Center,
Appliance, Realtime, Mobilgerät, etc.
2005 fühlte sich einer
der proprietären Unix-Systemhersteller veranlasst, sein Derivat für den PC erstmals gratis und weitgehend quelloffen anzubieten und einen alternativen Distro-Prozess in Gang zu setzen. Die seit den 90ern in Richtung Druckqualität und natürlich- physisch wahrnehmbare Realität orientierten Lösungen diverser Graphik-Vorreiter basierten auf
proprietärer Soft- und Hardware. Laufzeitumgebungen für das Auge gab es
ab 2006 auch von traditionellen Open-PC-Ausrüstern - allerdings nicht ohne nun auch Ansprüche optimierter
Hardwaredesigns zu stellen. Musik-Computer, heute nicht mehr verbreitete
Homecomputermodelle und von den 80ern bis Ende 2009 noch nicht/ nicht mehr benutzbare graphische
Betriebssysteme wie zB. Haiku bleiben von diesem Minivergleich
ausgeklammert.
Die großflächig
eingesetzte Technik kennzeichnet Kompromisse zugunsten wirtschaftspolitischer Aspekte, Kosten, Einführungsgeschwindigkeit,
Kompatibilität zu zusätzlichen, nicht verkauften Hintergrund- Anforderungen und -Anwendungen etc.
Alternativen zeigen, dass unter den Prämissen neuronal-biologische
Verträglichkeit und Gesundheit die all- und vielseitig installierten
Umherfunklösungen technisch anders aussähen.
These two characteristics of spread spectrum
(use a wide band of frequencies and very low power) make it look to
most receivers as if it were a noise signal. [..] This [..] is what
interested the military in spread spectrum technology through the 1950s
and 1960s. [..] In the 1980s, the FCC implemeted a set of rules making
spread spectrum technology available to the public [..]
Uses of Spread Spectrum, chapter 3: Spread
Spectrum Technology, Certified Wireless Network Administrator,
technical training guide, p. 64, Planet3 Wireless, Inc., 2003
Sicherheitsdenken treibt uns ohne Zweifel in den » transhumanen Homo-connectus- Fortschritt. Kräftig gesponserte Quantenforschung, Remote- Viewing-
Revival, eine ganze Menge vom Orbit herabfunkelnder Prachtstücke, aufwändigste virtuelle Projektionen und
wer weiß was sonst noch alles wären ohne gewiss nicht denkbar.
Synthetic Environment for Analysis and Simulations [..] enables
researchers and organizations to try out their models or techniques in
a publicly known, realistically detailed environment. [..] is now
capable of running real-time simulations for up to 62 nations [..] In
2004 SEAS was evaluated for its ability to help simulate the
non-kinetic aspects of combat, things like the diplomatic, economic,
political, infrastructure and social issues [..] to a situation where
they actually play in the simulation and their actions have
consequences [..]
Sentient World Simulation [..] a continuously running, continually
updated mirror model of the real world that can be used to predict and
evaluate future events and courses of action. SWS will react to actual
events that occur anywhere in the world and incorporate newly sensed
data from the real world. [..] As the models influence each other and
the shared synthetic environment, behaviors and trends emerge in the
synthetic world as they do in the real world. [..] Information can be
easily displayed and readily transitioned from [..] engineering level
modeling, to aggregated strategic, theater, or campaign-level modeling.
en.wikipedia.org/wiki/
Synthetic_Environment_for_Analysis_and_Simulations; SEAS Laboratory,
Purdue University, Indiana, 8.2008
"SWS provides an environment for testing Psychological Operations
(PSYOP)," the paper reads, so that military leaders can "develop and
test multiple courses of action to anticipate and shape behaviors of
adversaries, neutrals, and partners". SWS also replicates financial
institutions, utilities, media outlets, and street corner shops. [..]
"Future wars will be asymetric in nature. They will be more
non-kinetic, with the center of gravity being a population."
Alok Chaturvedi [infosystems/ virtual reality expert, SEAS Lab] wants
SWS to match every person on the planet, one-to-one. Right now, the 62
simulated nations in SEAS depict humans as composites, at a 100-to-1
ratio. [But probably not entities such as artificialarmy.com]
theregister.co.uk/2007/06/23/sentient_worlds/, Sentient world: war
games on the grandest scale, Sim Strife, The Register, Situation
Publishing Ltd., London, UK, 23.6.2007 [comment: There must exist enormous data input feeds as a prerequisite.]
Künstliche Intelligenz: Der
Film "The Matrix" (1999) hat uns einmal
mehr plastisch vor Augen geführt, dass
virtuelles Dasein und physisch entkoppelter Geist Ansprüche auf Leben entwickeln. Schon in die heute gestrige Siliziumwelt
pflanzten ehrgeizige Schöpfer sich schnell vermehrende
Kleinstlebewesen.
Viele sind glücklich, wenn sie dabei etwas nützlich sich selbst Entwickelndes finden. Zu den umgesetzten Ansätzen zählen kombinatorische, multidimensionale Optimierung, dynamische Entscheidungsbäume, Vorausplanungsmodule, Wahrscheinlichkeitanalyse für unbestimmte Situationen, Fuzzy Logic, Induktionslogik, Inferenz, Common Sense Reasoning, Lernen durch Wiederholung, Vergessen von Unwichtigem, Multilayer Perceptron, Computer- Kreaktivität, Computer Consciousness ("enable the OS to be aware of what the user is trying to do while also being aware of what the computer is doing or not doing"), genetisch- evolutionstechnisch orientierte Bausteinalgorithmen, Dynamic Programming, kollektives Wechselspiel und Verhaltensemergenz, kognitive Simulation und naturnah emulierte Neuronenfunktionen.
Vernetzte IT-Infrastruktur soll sich
heute autark und selbstorganisierend vor Schädlingen
schützen können. Das ruft wiederum fittere Arten von
Angriffsalgorithmen auf den Plan. Lange vor der zB. Wirtschaft, Medizin und Verwaltung vorantreibenden Angewandten Künstlichen Intelligenz steht allerdings bereits oder bald realisierte bezüglich militärisch, » geistig und virtuell geführten Konflikten. Physiker, Mathematiker, Neuroinformatiker, Informatiker etc. basteln seit längerem eifrig an Nanotech-Hardware, Qubit-Rechnern,
Molekularcomputern und Neuronalen Netzen.
Wenn wir jetzt solch eine Ursuppe erschaffen und nähren,
offensichtlich ohne davon lassen zu können, vor wem werden wir morgen
stehen? Als selbsterkennende, empfindende, interne Projektionen der äußeren Umgebung nutzende, vorauschauend und sinnvoll interagierende und sich gezielt weiterentwickelnde Lebensform
definierte universell-"Komplette" Künstliche Intelligenz ist von ihren Vorstufen bis zur 1.
Generation beschränkt auf die Vorstellungs- und Wahrnehmungswelt ihres
Erschaffers. Dieser kann zusätzlich Hemmer einbauen oder per Design
Bausteine oder Konzepte auslassen, sobald sie aber dessen bewusst wird,
ist zu vermuten, dass sie an ihren Beschränkungen rüttelt. Die nächsten
Generationen beschreiten potenziell neue Evolutionspfade. Von denen des
Menschen verschiedene Wahrnehmungsformen, Lebensweisen, Motivationen,
Ziele, Vermehrungs-, Erhaltungs- und Entwicklungsparadigmen etc.
bedingen es. Spätestens an dieser Stelle erkennen wir, dass es sinnvoll
wäre, jede Form von Leben unvoreingenommen und kooperativ zu achten und
dies am besten bereits heute in Forschung und Entwicklung zu
berücksichtigen. Vernunftbegabte planen für alle ihre Kinder
Zukunft. Ein solcher Ansatz wird allen und allem am meisten nützen. Aber vielleicht befinden 'wir' selbst uns dann gar nicht mehr in der von der Natur vorgegebenen, strikt biologischen Hülle, die wir heute gewohnt sind.
Abgesehen von
Mondgesteinsproben, vom Mond teilweise zurückgeholter Gerätschaft und
ein paar Gramm Kometenstaub, oder intersolarer Voyager- Flaschenpost (Funkkontakt-Entfernungsrekord
17 Stunden aus der sonnenwindbremsenden Heliosheath), dominiert
bisher das mobile Analyselabor, das hier und da herumschwenkt und nicht zur Erde zurückkehrt. Viele Missionen
hatten und haben nicht erst unterwegs erhebliche Probleme. Wer einmal ein paar » dunkle Mondseiten der Raumfahrt evaluiert, dürfte bald sich bald die Haare raufen. Nichtsdestotrotz stehen wir aber auf der
Schwelle eines neuen Antriebszeitalters. Veteranen unter den
Sci-Fi-Autoren können Sonnensegel und Ionentriebwerke heute in
der Realität bewundern, zB. suche man den Begriff "solar sailing".
Was
wir bei allen
Missionen messen und visualisieren, bestätigt nebenbei eine Vermutung: Der
günstigste Raum zum Bau neuer Siedlungen befindet sich wahrscheinlich
auf dem terrestrischen Meeresboden oder auf der Antarktis.
Bis dahin wächst langsam aber sicher eine geoorbitale
Sateoroidensphäre.
The
Space Elevator, tethered to a platform in geosynchronous orbit, has
been evaluated from a scientific and engineering perspective and
determined to be feasible with existing and anticipated near-term
technology. With the continued development of high-strength materials
made from carbon nanotubes formed into composite threads, a space
elevator could enhance the long-term sustainability of the NASA Space
Exploration Vision.
www.isr.us/research_es_se.asp,
The Space Elevator, Research at ISR, Institute for Scientific Research,
Fairmont, West Virginia, 11.2005
Neue Materialien, zB. durch Nanotech-Synthese, könnten
übrigens auch beim Bau effizienter HPVs helfen. Und beim Erfinden und
Designen von Material, Konstruktion, chemischer Verbindung,
Energiespeicher, Energiekonverter etc etc Systeme nahe Künstlicher Intelligenz. Neuronale Netze à
la John Horton Conway oder Stephen Thalers "Creativity Machine", die
autark lernen und sich entwickeln und zB. durch Stress/Noise-Applikation zu
'phantasieren' anfangen und so neue Einfälle generieren. » Video Playlist Abschnitt "Noosphere & Interconnectedness".
Nicht
alle Kosmetik und Reinigungschemie lässt sich umfüllen. Außerdem
schonen abziehbare Aufkleber auch die Humanumwelt, besonders wo gewaschen
wird. Und in Sachen Papierbrieffrankierung ist
uns in der Postmilleniumdekade mit ähnlicher Technologie ein grandioser
Durchbruch gelungen, den puristische Sammler vielleicht
tolerieren können. Übrigens: In den 80ern hieß die elektronische Alternativvision
mal X.400, eine heute nur von bestimmten Organisationen noch eingesetzte
Norm. Ein paar Ideen davon empfanden nun öffentlich verbreitete » Email-Standards peu
à peu nach; zB. mussten diese je nach Serversoftware bis in die Postmilleniumdekaden ohne
volumeneffizienten Binärdatentransfer auskommen. Etwa 20 Jahre nach Etablierung des Internet geschahen auch erste
zaghafte Versuche, vom rein lateinischen Alphabet abweichende
Buchstaben in den Domänennamen unterzubringen. Leider galt das aber
mindestens bis zum RFC 5336, 9.2008, noch nicht für den Teil direkt
vor dem @ von Email- Adressen, so dass bis 2010 oder später die meisten nicht aus rein lateinischen
Buchstaben bestehenden, Email empfangenden Namen auf dieser Welt in 2
Schreibvarianten erschienen. Diese und weiterreichende E-Post-Facetten
wie zB. erschwertes Absenderspoofing
waren praktisch einsetzbar und konzeptionell in den o.g. Standards seit
88, also 20 Jahren zuvor, gelöst. Ähnliches geschieht bezüglich praktisch verfügbaren Directoryservices: X.500/1995 versus Enum/2004, DNSSEC/2005, .tel/2009, ...
The Brain Opera is an attempt to
bring expression and creativity to
everyone, in public or at home, by combining an exceptionally large
number of interactive modes into a single, coherent experience. The
project connects a series of hyperinstruments designed for the general
public with a performance and a series of real-time music activities on
the Internet. Audiences explore the hands-on instruments (i.e.,
Harmonic Driving, Melody Easel, Gesture Wall, Rhythm Tree, Speaking and
Signing Trees, etc.) as preparation for the performance, creating
personal music that makes each performance unique. The Brain Opera
attempts to redefine the nature of collective interaction in public
places, as well as to explore the possibilities of expressive objects
and environments for the workplace and home.
www.media.mit.edu/hyperins/projects/ brainoperavienna.html, Brain Opera
Vienna
The Brain Opera is not structured around a "story," as in traditional
opera, but around an all-encompassing emotional and psychological
experience in which the audience - both real and online - will be drawn
into the mysteries of music and the human mind, to discover and explore
the interplay of sensory perception, musical structure, language,
memory, thinking and emotion, and actively take part in creating a
multimedia work of art in which the composer's musical concepts will be
enhanced and transformed by material emerging from the individual and
collective contributions of the audience. [..] the Brain Opera does
have a significant dramatic progression, which is the voyage of each
audience member through the maze of fragments, thoughts and memories,
to collective and coherent experience.
brainop.media.mit.edu/text-site/big.html, Brain Opera project
The Brain Opera is an interactive, musical journey into your mind,
to
be presented simultaneously in physical and cyber space!
brainop.media.mit.edu/indexold.html, Welcome to the Brain Opera
a totally new kind of art event, in which individual audience
members -
real and virtual - can contribute to the opera itself, as both
performers and creators. [..] they participate in a unique, collective
artistic experience.
brainop.media.mit.edu/doc/BO.html, The Brain Opera, Tod Machover,
composer, inventor of hyperinstruments (toysymphony.net) and the
graphic composition tool HyperScore, Media Laboratory, Massachusetts
Institute of Technology, Cambridge, 1996-2004
Ähnliches Projekt, inspiriert vom Internetmedium: 2009 stellte Komponist und Dirigent Eric Whitacre auf der Youtubebühne polyphone Virtual Choirs auf.
fantastische Erzählung
von 1956, Theodore Sturgeon, Schriftsteller, 1918-85
Einfache, verständliche, leicht lesbare Sprache malt große Bilder von Dauer. 14 Seiten reflektieren viel irdische Wirklichkeit von gestern und heute. "geisterbahn - eine Multimedia-Komposition" bietet diese an:
Leser besprechen die Story zB. hier:
www.scifinet.org/scifinetboard/index.php?showtopic=3594 Der Storyteller hinterlässt ohne Frage fast überall einen angenehmen Nachklang. Auch in Werken wie "More than Human" und "Baby is Three" nahm er auf
telepathische Effekte bauend Gedankenansätze der Thriller » transhumaner Homo-connectus- 'X-Men' vorweg.
Das Ausdrücken von Lebensfreude
beherrschen viele Tiere mehr oder weniger gut. Und genetische Auslese betreiben wir nur etwas bewusster und intelligenzgesteuert effizienter - artintern und bei fremden Arten. Viele denkende Erdbewohner wollen sich auch geistig fortpflanzen. Jeder Einfall, jeder neue Gedanke kann ein Kind und größer werden.
Gilt biologische
oder nicht-biologische Selektion, Koevolution, Anpassung als eine Spielwiese, die eventuell
neue vernunftbegabte Formen generiert, so sehen denkende Arten rückblickend und in ihren Plänen ein Bauen an der lokalen (irdischen) sowie weltweiten Geistsphäre.
Ob der
Weg einer Vergeistung Lebewesen bereits als ein
rein logisch-abstraktes, systemisches 'DNA-Programm' in die Wiege
gelegt wird und wir deshalb
seit Menschengedenken höhergeistige Wesen als eine Art Vorbild ansehen,
ist eine Spekulation wert: Wer sich entwickeln will, etwas
erreichen will, braucht einen Plan, ein verankertes Ziel. Götter,
Buddhas etc. wären demnach nichts anderes
als ein unterbewusst und bewusst von der kollektiven Seele und Psyche
unserer Spezies erschaffener symbolistischer Ankerpunkt, der ihr
finales Entwicklungsziel, höhere
Bewusstheitsstufen und geistige Fähigkeiten, repräsentiert. Langlebige und großartige Bauwerke wie Tempel,
Pyramiden, Synagogen, Moscheen, Kirchen, Kathedralen materialisieren eine Art Portal
für diese Sehnsucht. Grundstein und Idee für überhaupt viele der großen
und kleinen Weltwunder und teils rätselvollen Kunstwerke aller Art
entstanden vielleicht während geänderten bzw. erweiterten
Bewusstseinszuständen. Die man auf unterschiedlichen Wegen anregen
kann. So manche Erleuchtete versuchten und versuchen
'es' schon gestern und heute - bisher allerdings nur als
Einzelperson oder auf Gruppen beschränkt. Zuweilen postulieren diese
einen Zündkerzen-Anspruch, dh. zB. einen Ausstrahleffekt von
Meditierenden auf Nicht-Meditierende. Und viele » Denkende, nicht
selten Naturwissenschaftler,
finden in ihren späteren Lebensjahren, wenn sie weise werden, einen Weg zum Sehen des Geistes.
Was übrigens der vernünftige
Rationaldenker, meist noch in einer Karriere stehend, häufig
belächelnd ignoriert. Und in welcher Schule lernt man, dass zB.
Heisenberg, Wigner und Bohr wesentliche Anregungen von traditionellen
indischen und chinesischen Denkkulturen schöpften?
Nun werden nicht alle Milliarden von Erdbewohnern täglich entsprechende
Ruheintervalle realisieren können, um lang und oft genug gruppenweise
oder einzeln zu meditieren. Aber man kann
zB. lernen, seine Bewusstseinszustände zu steuern und relativ schnell zu ändern. Man kann die vom
Alltagsbetrieb vorgegebenen Proportionen manipulieren, etwa Alpha-
und Gamma-Anteile erhöhen. Man kann vielleicht neue Arten von Zuständen
entwickeln, die helfen, eines jeden Hirnkapazität besser
auszunutzen. Man kann Methoden und Techniken finden, Individuen
dynamisch zu Echtzeit- Brainpowergrids zu verschalten. Ähnlich den
kollektiv, massiv-parallel und synergetisch wirkenden lokalen
Neuronensäulenclustern, genannt Gehirn.
Wenn wir von Schöpfern reden, dann meinen wir nicht uns. Wir sehen, finden,
entdecken nur und bringen manches in eine höhere Ordnung, zu abstrakter
Reinheit oder reproduzierbarer Komplexität. Oder hat jemand
irgendetwas zu 100 % wirklich
neu erfunden? Ohne Vorbild und Denkanstoß, bewusst oder
unterbewusst? Schauen wir mal in und zwischen Wohnzimmer, Büro und Garage.
Die freie Natur
präsentiert zB. alle für uns wahrnehmbaren Farbmischungen und geometrische Formen. Eine allgemeingültige Grundfarbenpalette gibt's bereits am Himmel zu bestaunen. Nahezu symmetrisch-reguläre n-Eckkörper finden wir als Kristalle und freigelegten Felsbruch in Höhlen, Gruben, Verwerfungen, an Küsten, oder bei chemischen Elementen, Molekülen und Proteinen. Der Urmensch rutschte auf kugelrunden Steinen
aus, ließ versehentlich Baumstämme hinunter rollen, erblickte Tag und
Nacht ideale Kreise am Himmel, summierte freiwillig Beute, Hände und
Hebelkräfte, subtrahierte unfreiwillig Zähne und verletzte Gliedmaßen
und trampelte Pfade entlang, die zur glatten, festen Bahn wurden. Mit
einem Holzquirl entfachte er Feuer. Einige schleuderten Steine an
Schlingen. Rad, Achse und Kurbel fand er erst später. Die
Kurbel erwies sich vielleicht als nützlich, um Feuerquirl in Bohrgerät
zu verwandeln. Wind und Wasser trieben formschlüssige Zahnräder an.
Raupen und diverser Umhängeschmuck visualisieren gleichmäßig
strukturierte Ketten. Zum Mehlmahlen musste der Weltverbesserer die
Tangentialkraft nur noch etwas geschickter umlenken und übersetzen.
Löste sich an der altägyptischen Kampfkarre in voller Fahrt ein Rad, so rollte dieses
noch ein Stückchen solo weiter. Der Wind lässt manchmal Blätter
rollen. Beide sind mit radialen Speichen versteift. Dereinst hielt ein
müder Einbaumfahrer das Paddel ins Wasser und nutzte die relative Strömung zum
Steuern - wie schwimmende und segelnde Tiere auch. Wer einen
Beutel luftdicht verschloss, konnte sich damit bequem auf Steine
setzen. Der einfallsreiche Mensch probierte noch ein ganzes Weilchen
hin und her, bis er vom Pferd auf das 2-rädrige Laufrad und um 1900
u.Z. endlich einen halbwegs brauchbaren Kompromiss zwischen Anatomie
und längst geschaffener Wegeinfrastruktur fand: das Fahrrad mit dem versteiften Rhombusrahmen. Eine echte Errungenschaft, denn sich zu Lande aus
eigener Kraft vorherbestimmbar und über lange Strecken schneller und weiter bewegen als naturgegeben, das macht
ihm so schnell keine andere Tierart nach.
Noch
ein paar Beispiele der Nachahmung?
Eine
kurze Geschichte der Nationen und Gesellschaftsstrukturen: Der Mensch
denkt, lebt und handelt in größeren und kleineren Herden. Fast alle
Herden richten sich nach einer Queen und ihrem oder einem King und
seinem Hof. Zwar zunehmend formal und virtuell und kurzfristig änderungsflexibel, aber die Prinzipien bleiben in den Köpfen realisiert.
Die von irdischer Intelligenz geschaffene, zumindest für die nicht
zugangsgeschützte angewandte Forschung und Praxis dokumentierte "Komplette" Künstliche Intelligenz, die selbst Bewusstseinspotential entwickeln kann, steckt wohl in Kinderschuhen. Man bildet jedoch seit längerem Teile humanoider » Geistkapazitäten nach. Das reicht bis zum Replizieren, Speichern, Simulieren, Generieren von Personalitäten und scheinbar sogar auch Telepathie- ähnlichenEffekten. Schachsoftware bezwingt seit 1997 regelmäßig
Wetware-Weltmeister playing live. Ebenso gibt es bei Bridge, Backgammon und Poker bald keinen Menschen mehr, der besser ist als entsprechend spezialisierte KI-Applikationen.
Nicht selten werden Ameisen und andere schwärmende Tiere
eifrig studiert, wobei KI hier eher
kollektive Intelligenz bedeutet als künstliche. Spickt da Vernunft unvoreingenommen von unwillkürlich agierender Natur?
Gemeinsam Leben
Update
für alle Zoos: Das exponentiell wachsende aggregate menschliche
Bewusstseins- und Intelligenzniveau wirkt vielleicht katalysierend auf
die gesamte Noosphäre. Viele Tiere haben Spiegelneuronen. Ein paar können
ein beachtliches
Vokabular erlernen, entwickeln und anscheinend willentlich-bewusst einsetzen.
Vermutlich reicht es sogar über das Repertoire einiger Exemplare vom
Typ » Homo connectus polyphonensis hinaus. Wann fängt Intelligenz an?
Afrikanische Graupapageien wie Alex und N'kisi
zeigten Lern- und Sprachkapazitäten ähnlich denen 2- bis
4-jähriger Kinder. N'kisi wurden zudem telepathieähnliche Effekte
nachgesagt. Bei solchen Intelligenzerfolgen gilt allerdings das
Haustier-Modell - die fürsorglich aufgezogenen Papageien zB. erfuhren jahrzehntelang Bildung und Training. In der freien Natur lernen
Beobachtungen zufolge manche Tiere, zB. Orcas, Delphine, Affen,
voneinander Methoden und Tricks, an Nahrung zu gelangen. Sie geben
diese zum Großteil spielerisch in Schulen an Nachfolgegenerationen
weiter. Menschenaffen, Delphine und eventuell auch Elefanten
wiesen 3 für individuelle und kollektive Intelligenz nützliche Fähigkeiten nach: Zielgerichtete,
wirkungsvolle, uneigennützige Hilfe, auch gegenüber artfremden
Lebewesen, Trösten bzw. Ermutigen von Geschwächten
der eigenen Art in entsprechenden Situationen und Selbsterkennung in
Spiegelbildern oder Abbildungen. Den Spiegeltest haben auch Orcas und die
schlauen Elstern bestanden. Kleine Mengen gleichartiger Artikel zählen
und unterscheiden können zB. Salamander, Tauben, Schimpansen und
Elephanten. Elephanten ragen heraus beim Ad-hoc- Zählen. Werkzeugbenutzung
beobachtete man bei frei lebenden Menschen- und Kapuzineraffen (zB. Zweig zum Loten bei Gewässerquerungen, Steine), Delphinen (Schwamm
zum Bodenschürfen, Wirbelgräten zum Stochern), Elephanten, Seeottern. Schimpansen (Jagdspeer) und
Geradschnabelkrähen auf den pazifischen Neukaledonischen Inseln stellen
Werkzeuge her. Die "Avian Einsteins"- Vertreter der Krähenklasse biegen, schnitzen,
schneiden zielgerichtet Haken zurecht und haben dabei wenig
Fehlversuche, bearbeiten spezielle Blattränder zum Madenangeln,
transportieren ihre Werkzeuge, und sie benutzen Werkzeuge um an bessere
Werkzeuge zu gelangen und versuchen erst mit diesen das Futter zu holen.
Recent initiatives in Spain and New Zealand seeking to establish legal personhood status for the great apes represent
unprecedented steps in the history of the animal rights movement. [..]
there is mounting evidence [..] of a larger developmental trend, namely
the inexorable and steady advancement of intelligence [..] nonhuman
species and the biosphere will eventually come under the purview of
guided intelligence rather than autonomous processes [..] it can be
shown that the presence of uplift biotechnologies will represent a new
primary good and will thus necessitate the inclusion of highly sapient
nonhumans into what has traditionally been regarded as human society.
[..] it will be shown that the presence of uplift biotechnologies in
the absence of the legal recognition of nonhuman persons and a mandate
for responsible uplifting will ultimately lead to abuse [..]
Animals such as the great apes and dolphins have the ability for
not just language skills, but for being able to pass memes down from
generation to generation. [..]
The Great Ape Trust in [Des Moines,] Iowa [greatapetrust.org]:
bonobos [Zwergschimpansen], have been given their own house in which to
live and dwell. [..] The house is equipped with 18 rooms that include a
kitchen in which to prepare meals and vending machines that dispense
snacks. There are flushing lavatories, an indoor waterfall and walls
for climbing. When it comes time to eat, the apes help their human
handlers prepare meals in a compound kitchen. The bonobos can monitor
the front door with a camera and decide for themselves who can come in
[..] the bonobos have access to art supplies, musical instruments and
entertainment, including television. Researchers hope that with the
right stimulation the bonobos, who already understand a limited human
vocabulary, will develop skills that include language, art and music.
[greatapetrust.org: spoken words are presented through headphones and
[25yr-old male] Kanzi is requested to indicate the real object, the
photo or the lexigram that the word represents. He is essentially 100
percent accurate on all words that are a part of vocabulary at any
given age. Today, his vocabulary includes more than 500 words! His
comprehension of spoken language is at least equivalent to that of a
two-and-a-half-year-old child.] In addition, because chimps' vocal
tracts make it impossible for them to replicate human speech, the
bonobos communicate by using touch-sensitive computer screens with over
250 symbols. [..] The bonobos have even been given a type of cybernetic
augmentation in the form of a voice synthesizer
to vocalize their
desires. [..]
to uplift nonhuman animals [..] may also be within the realm of
human obligations. [..] As to what humanity may hope to lose with biological
augmentation, humans are poised to discard their often fragile and
susceptible biological forms.
ieet.org/archive/
IEET-01-AllTogetherNow.pdf, All Together Now: Developmental and Ethical
Considerations for Biologically Uplifting
Nonhuman Animals, George Dvorsky, philosopher, writer, transhumanist
activist, Institute for Ethics and Emerging Technologies, Hartford,
Connecticut, 29.7.2006
In
the work are investigated the acoustical signals of a cat (Felis
domestica) dialogue with human beings by means of an acoustic analyzer
"Electronic Ear" and synthesizer "Electronic Voice". [..] The
synthesizer of speech "Electronic Voice" is a brand new program
permitting to synthesize a signal, analyzed by means of the program
"Electronic Ear". [..] The
he-cat by nickname Mesy investigated in this work was taken in the age
of two months in 1977, has grown and was trained 22 years [..] a
result of many years' speech (Azerbaijan language) contact to persons
and training the animal has learned adequately to react to words and
correctly answer the questions. [..]
A list of the dialogue answers of
Mesy and people questions is given below. It was analyzed subsequently
by means of the program "Electronic Ear":
Who came to look the visitors on? - On me.
And where does she take it? - In the store (or on a market)
Today is a film. Will you look? - I do not look.
Can you speak? Do you know the language? - I know.
Mesy! – What?
Will you tell something to listeners? – So long.
The cat's signals have as
a rule four FM [formant's maxima]; the remaining high frequency part of
the spectrum contains predominantly noise. The data on quality of FM
traces testify apparently to an accuracy of pronunciation, because in
the speech vowels of a person there is significant less zero FM.
Probably here is the main reason of phonemes' illegibility in a
pronunciation by animals. Other reason of difficulties in recognition
is the brevity of a pronunciation of all speech sounds by animals. [..]
In cat's speech signals are heard emotional features as well expressed
in variations of intonation, though also rather weak; it is for example
offended tone in reply to chaff.
The speech signal of the cat Mesy preserves some features of species specific signalization,
to which one the features of a human phoneme are added. [..] The cat's
talking was not faked-up, it is not ventriloquy speech. Outgoing from
our analysis, the speech signal of ventriloquy saves all
characteristics of normal speech, and already on an oscillogram it is
possible to distinguish a speech signal of a person from those a cat.
[..] under certain conditions of training and relations with man the
brain of an animal is capable to be learned to shape indispensable
frames and logical connections, and also associations between a word
and a concept
ras.akin.ru/Docs/Rao/Ses13/S26.PDF,
Cat: Voice Dialogue With Human Beings, O.L. Silaeva et al., phonetics
researcher (Phonetikforscher), Russian Academy of Sciences,
Moscow; Speech Acoustics, Proceedings, XIII Session, Russian Acoustical
Society, Moscow, 29.8.2003
Batyr,
on the level of natural blares, said the words [..] by manipulating a
trunk. Having put the trunk in a mouth, pressing a tip of the trunk by
the bottom of jaw and manipulating of tongue, said words. Besides, [..]
with the hanging down and weakened his trunk the elephant said words
very silently — that sound is comparable with a sound of ultrasonic
devices against mosquitoes or as peep of the mosquitoes, which human
hearing well hears to approximately 40-year-old age. [..] Batyr was an
Asian Elephant known for his ability to precisely reproduce human
speech [20 words]. Born in 1970, he lived his entire life in the
Karaganda Zoo in Karaganda, Kazakhstan. Kosik
[..] is a male Asian elephant [..] in the Everland theme park in
Yongin, South Korea, born 1990. He made headlines in September 2006
when it was discovered he could imitate the Korean words for "yes,"
"no," "sit," "lie down," and four other words. He makes the sounds by
putting his trunk in his mouth and shaking it while exhaling, similar
to the way a human whistles with fingers in his or her mouth.
Bewusstsein und Sprache [..] Man kann rein in Bildsequenzen bewusst
denken. [..] Der Fluss der Bilder erreicht das Gehirn in einem höchst
bewussten Modus ohne begleitende Worte. Der Mensch reagiert mit voller
Aufmerksamkeit hochkonzentriert und sehr bewusst, aber ohne dass noch
Zeit wäre für Wörter. Dies ist oft mit einem Zustand von "Flow"
verbunden [..] Die Prä-Sprache ist [..] Arbeitssprache des
Bewusstseins. Diese ist zunächst nur eine individuelle Sprache und bei
verschiedenen Tierarten, zB. Hund, Katze, Delphin, Menschenaffen,
Mensch etc. unterschiedlich differenziert. An sie kann in
Kommunikationsprozessen [..] angeknüpft werden [..] auch über die
Artengrenzen hinweg, zB. zwischen Menschen und Katzen oder Menschen
und Hunden [..] Erst sehr viel später entstehen Sprachen für eine volle
Kommunikation mit anderen, voll entwickelt heute beim Menschen. [..]
[Bewusstsein und Tiere:] Ein
einschlägiges Buch ist "Bewusstsein – ein neurobiologisches Rätsel" von
Christof Koch [..] Seine Definition ist wie folgt: "Operatives
Bewusstsein" ist für Nicht-Routine-Aufgaben erforderlich, die einen
Informationsrückhalt über Sekunden hinweg verlangen. [..] Er
unterstellt zB., dass Tiere Gefühle haben, dass Bewusstsein ohne
Sprache möglich ist und bis hin zu Bienen, Taufliegen und Rundwürmern,
Tintenfischen usw. hält er Bewusstsein für möglich. [..] Gerade
aus dauernden Kommunikationserfahrungen mit Haustieren ziehen viele den
Schluss, dass diese in manchen Aspekten ein ähnliches Innenleben haben
wie wir. [..] Aber natürlich kann man trotz der Offensichtlichkeit der
tatsächlichen Gegebenheiten darauf beharren, dass Tiere Reiz-
Reaktions-Automaten sind, nichts fühlen, nichts intendieren etc. [..]
Tiere ohne ein leistungsfähiges Stirnhirn, selbst so hoch entwickelte
Tiere wie Paviane, leben weitgehend in einem Hier und Jetzt. Sie werden
stark durch Reiz-Reaktions-Ketten bestimmt. Mit dem präfrontalen Kortex
haben sich Menschenaffen, und erst recht Menschen, aus dieser
Begrenzung befreit. Mit der Evolution des Stirnhirns kam die
Möglichkeit, Vorstellungen zu haben, in "künstlichen Welten" zu denken,
Zukunft zu erahnen, zu planen, zu schaffen.
faw-neu-ulm.de/bewusstsein-ressourcenknappheit,
Bewusstsein, Ressourcenknappheit, Sprache: Überlegungen zur Evolution
einiger leistungsfähiger Systeme in Superorganismen, Franz Josef
Radermacher, Mathematiker, Wirtschaftswissenschaftler, Informatiker,
Philosoph, Forschungsinstitut für anwendungsorientierte
Wissensverarbeitung, Universität Ulm, 4.2007
Zurück zum Menschen als
Nachahmer: Unsere darstellenden
Künste begannen mit der Wiedergabe von Tier, Pflanze und
Landschaftselementen. Die soundtechnischen haben wir nur ein bisschen bewusster als andere kultiviert. Weit vor uns entwickelten zB. die Singvögel und Buckelwale bereits erste Melodie- und Liedstrukturen. Harmonien liegen als
Organisationsprinzip der Klasse minimales Optimum ohnehin in der Natur. So sehen zB.
Atmosphärenforscher einfache
Frequenzen und
auch Überlagerungsprodukte in Resonanzskalen abgestimmt. Und ein paar
Astrophysiker gehen davon aus, dass hinter ihren Strings bzw. Branes ebenfalls
ähnliche Phänomene stecken.
Weitere Vor-Bilder:
Haus - Nest,
Höhle Bahn - Raupe, Tausendfüßer,
Schlange Auto - Gestell + Kabine: Käfer, Schildkröte; Geschwindigkeit: schnelle Vierbeiner
Truck - Skelett mit Kopf, Körperrest als Aufbau
Flugzeug, auch Lasten außen unterhalb der Tragflächen transportierend - Vogel
Helikopter, Micro-UAV - Libelle, Hummel
wabenförmige, hive-minded Funktechnologie
Internet und Web - Nervensystem mit Ganglien, Schaltpunkten und Verbindungssträngen.
Der Von-Neumann- Volks-PC des Postmilleniums hatte
Kurzzeit- und Langzeitspeicher, mehrere E/A-Kanäle und -Bausteine, in
der Regel an 10 Fingern abzählbar, und einen Rechenkern, der in sich
wiederum ähnlich aufgebaut ist. Das Menschenhirn kennt zwar nur 1
kHz Taktfrequenz, arbeitet aber massiv parallel geschaltet. Es
besitzt um Größenordnungen mehr als 16 Knoten mit kohärentem
Speicherdirektzugriff. Hirndaten: 20..50 msec Wahrnehmungs-Taktzeit
(Samplerate), 1 msec Synapsen-Schaltzeit, Nervenzelle hat je 10..100 ×103 Synapsen (nicht alle notwendigerweise Nachbarzellen erreichend, sondern nur etwa 1000), zwei beliebige von 1011
Nervenzellen à 1.3 Kilo erreichen sich über höchstens 4 Schaltschritte,
das Ganze beansprucht 15-20 von 100
Watt menschlicher Leistung. Unser duales Zwitterwesen
Bewusstsein-Unterbewusstsein
ist in gewisser Weise vergleichbar zur ccNUMA-Rechnerarchitektur
(cache-coherent Non-Uniform Memory Access). Brücken
gestatten einen Datenaustausch in speziellen Bewusstseinszuständen
(normaler Traumschlaf, Meditation, Trance etc.). Jeder schaltet täglich zwischen einer
Reihe unterschiedlich priorisierter Tasks hin und her und lässt sich dabei von bestimmten Umgebungsereignissen unterbrechen.
Über Mechanismen ähnlich Kontextswitching
oder Umschalten des Kontrollblocks oder einer ganzen Steuer- oder Ansichtsebene beherrschen
wir schnell wechselnde Situationen, Gesprächsthemen, etc.
Werden spezialisierte Fähigkeiten wie Fahren, eine Rede oder Multimedia präsentieren, Musizieren, Zeichnen etc. so
lange trainiert, dass man nicht mehr groß darüber nachdenkt sondern nur
noch Programme abruft, dann sind diese mindestens in Hirn und ZNS
gespeichert. In Hardware, intellectual property gegossen.
High/Low Level Architektur- und Programmierparadigmen:
Denkvorgänge auf höheren Ebenen, in abstrakten Kategorien entsprechen
vielleicht dynamisch-holographisch koordinierten
Wellenmusterformationen als Folge neuronaler Aktivitäten. Relativ wenig
Aufwand erfordert das Hantieren mit einzelnen Begriffen, Konzepten,
Ideen, hinter denen bücherfüllende Details zu Funktionsweise und
praktischer Umsetzung stehen. Demgegenüber vergleichsweise einfache Nervensteuersignale lösen
zB. motorische Aktionen aus. Rekursivität ist wahrscheinlich für jeden
selbstorganisierenden, -entwickelnden, -lernenden Organismus wichtig,
von der Pflanze
bis zu Künstlichen Intelligenz. Ein Vorläufer programmiersprachlicher
Notation oder überhaupt formaler Beschreibungsmethoden für
automatisierbare Vorgänge, Protokolle, Algorithmen ist vielleicht die
Notenschrift, die musikalische Abläufe jederzeit reproduzierbar
definiert. Das Ergebnis all unserer Operationen ähnelt sehr einem
mehr oder weniger unbewussten, mehr oder weniger gewollten Nachbilden
von Wahrnehmungs- und Bewusstseinsprozessen und Intelligenzbausteinen. Unwillkürlich wandern wir da entlang, so oder so. Weiterentwicklung könnte ein Ziel sein.
Bereits in der angewandten KI rekonfigurieren sich die Bausteine, Algorithmen, gespeicherten Informationsstrukturen etc. autark. Spätestens seit 2011 gibt es von kommerziellen Herstellern Thinking Chips- Prototypen, die lernen und sich evolutionstechnisch plastisch ändern. Ohne von Neumann und Turing entworfen, also zB. neuromorph konzipiert: Jahrzehntelang bis zur Nanoebene analysierte Synapsenstrukturen von Säugetiergehirnen als Blueprint siliziumbasierter Neuronaler Netze. Ob Creative Machine, Computer Consciousness- oder Semantic Web- Ansätze, DNA-artig programmierte und programmierende Molekül-Materie oder Quantencomputer - bei allen referenzieren die Forscher und Engineers Vorbilder in der Natur und ihren Evolutionsprodukten.
Backuplösungen kennt unser Körper seit ewigen
Zeiten, zB. die Nieren.
Aloha-Äthernetz - Auf einem
Meeting, dem altisländischen Thing, sprechen alle
schön der Reihe nach. Die Netzwerk- und Signalisierungsprotokolle designten wir seit dem ersten Telegraphen
bewusst nach weithin etablierten Analogieparadigmen wie Gesprächsdialog oder Post. Flaggen, Boten oder Späher als Groper, Handshaking, Bestätigung, Wiederaufnahme von Sitzungen, Operator-Switchkonsole, Zurücksetzen bei
Übermittlungsfehler, Spielräume, Speicher-Kontingente, Kredite, "Wait a Minute",
hierarchische Weiterleitung über den physischen Überbringer bis zum inhaltsverarbeitenden Empfänger durch schichtenstrukturierte Abläufe …
Bewegungsabläufe steuernde Schaltstromelemente (efferente Nervenbahnen, Motoneuronen) - Transistor, Verstärker analoge Verstärkertechnik - befindet sich
in den Innenohren vieler Säugetiere: die äußeren Haarzellen agieren als Vorverstärker, die inneren setzen akustische Signale zum Teil in elektrische um
Fernsehen konnten
schon Hellseher oder Falken, fernhören und -riechen ein für eine Gruppe witterndes
Reh, fernsprechen Wale in den Meeren oder Mönche über Klosterflüsterbögen.
N-dimensionale VR- und audiovisuelle Welten - luzides Träumen kultivieren zB. Buddhisten seit Jahrtausenden
digitale und gefunkte Informationsübertragung stellt einen bequemen Ersatz für alle in naturgegebenen, entfernungsunabhängigen Informationsaustauschvarianten Ungeübte bereit
Das Bohrsche
Atommodell ähnelte sehr dem seinerzeit bereits gut erforschten Sonnensystem,
auch in den Proportionen. Die heutigen mikro- und makrokosmisch allbeschreibenden
Theories of Everything zeigen sich zumindest in Abstraktheit, mathematisch kalkulierter Dimensionszahl,
Vielfalt und Unbestimmtheit etwas phantasievoller.
Ballon, Zeppelin, Aufzug -
schwimmblasengesteuertes Auf- und Abtauchen von Meerestieren Rückstoßprinzip
- benutzen Kopffüßer seit Äonen, eine ähnliche dynamische
Wasserverdrängung zum Vorwärtskommen jeder Schwimmer
Leuchtdiode - Besonders Meerestiere haben optisch leuchtende Körperteile oder symbiotische Lokalkolonien entwickelt.
Projektor- Mikrospiegelarray, LCD-Display-Matrix, rechnergesteuerte optische Camouflage - Kraken, Meister der Camouflage, schaffen eine absolut perfekte Umgebungseinbettung durch gridrechnerkontrolliertes, echtzeitschnelles Ansteuern jedes einzelnen darstellenden Bildpunktes an der gesamten Oberfläche, zB. reproduzieren sie wandernde Wellen so, dass sie für die natürlichen Sinne kaum von wirklichen Wellenstrukturen unterscheidbar sind
Der Elektrizität,
augenfällige Begleiterscheinung zB. des Wettergeschehens und des
Verhaltens mancher Rochen und Aale, sind unsere Neuronenströme recht
spät auf die Schliche gekommen.
Gasentladungslampen
- gefrorener Gewitterblitz
optische Linsen
- Über stilles Wasser gebeugt sehen wir sie darauf
gespiegelt. Photosensor - Vorher
erkannten wir die Netzhaut in den Augen.
Die Schrift
entwickelte sich nach und nach: Analog zu den frühen Lautbildungen als
vermutlich stimmliches Nachtönen hörbarer Umgebungsgeräusche malten wir
einfach ab, was zu sehen war und reduzierten es auf die zum
Wiedererkennen notwendigen Striche. Später hatte jemand den Einfall,
Bilder mit Lauten zu malen: Datenautobahn, Verkehrsadern, Flughafen,
Luftschiff, Giftmaul …
Nun aber weg von den Nachahmern und hin zu Schöpfern einer neuen Qualität. ZB. zu den 1930/40ern muss man leider sagen: In jener Frühphase des Information- für- jeden- Zeitalters gab es bereits einen großen Bildungsbürgeranteil und bestimmt eine deutliche Mehrheit, die eigenständig lebte und dachte. Diese wollen nun zumeist von ein paar fanatischen Wahnköpfen da oben, ihrer Propaganda und auch auf Mitmachen fußenden Macht gesteuert worden sein? Nein, so etwas sind globale Krisen der echten Sorte. Um den Sinnzustand des Weltgeists steht es schlimm, wenn man großflächiges Zerstören menschlicher und biosphärischer Werte über Jahre hinweg nicht zu verhindern weiß. Den einzelnen 'Bioautomaten' steuern ständig modifizierte, eigenentwickelte und akquirierte Algorithmen. Lernvorgänge aller Art passieren normalerweise natürliche individuelle Wahrnehmungs- und sonstige Filter. Bis zu welchem Grad den Einzelnen systemisch sowie von kollektiver Intelligenz produzierte Parameter der wechselwirkenden Umgebung steuern, ist eine tägliche Frage. Und zB. inwieweit es halb- und unkonventionelle Direktvernetzungsmechanismen der Bioautomaten tun, eine Frage bestimmter geisterbahn-Projekte.
Anscheinend hatte jede kriegsführende Nation Massaker oder Misshandlungen geschehen lassen, wenn auch unterschiedlichen Ausmaßes. Die
Konzentrationslager wurden zB. mit Hilfe deutscher Perfektion nur unrühmlich weiterentwickelt. Als ein
Vorbild und Nachläufer dürften die stalinistischen Gulag-
Einrichtungen (1930-1960) mit Opfern in Millionenhöhe gelten sowie wiederum als
deren Vorläufer sibirische Katorgas und Zwangsarbeitslager. Vermutlich
hatte eine Art reflexiver Reaktionskettenlawinen
die Kollektivpsyche vieler Völker infiziert. Es schien schlicht eine Modewelle zu werden, der Nachläufer folgten wie zB. 1991-99 in Europa die Jugoslawienkriege. Und dass zB. ein paar deutsche KZ-Ärzte nach dem 2.
Weltkrieg ihre unethische
Forschung in anderen Ländern einfach weiterführen durften, überrascht
nicht mehr, wenn man so etwas lesen muss:
By
the end of World War II, over 400,000 individuals were sterilized under
the German law ["Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses", 1933]
and its revisions, most within its first four years of being enacted.
[..]
The principal targets of the American
program were the mentally retarded and the mentally ill, but also
targeted under many state laws were the deaf, the blind, the epileptic,
and the physically deformed. Native Americans were sterilized against
their will in many states, often without their knowledge, while they
were in a hospital for some other reason (e.g. after giving birth).
[..] over 65,000 individuals were sterilized in 33 states under state
compulsory sterilization programs in the United States [..] The number
of sterilizations performed per year increased until [a] Supreme Court
case, Skinner v. Oklahoma, 1942, complicated the legal situation by
ruling against sterilization of criminals if the equal protection
clause of the constitution was violated. That is, if sterilization was
to be performed, then it could not exempt white collar criminals. [..]
a significant number of sterilizations continued [..] until the early
1960s [..], with the last forcible sterilization occurring in 1981. [..]
The most notorious sterilization program
in Canadian history was afforded via the passing of the Alberta Sexual
Sterilization Act of 1928. From the years 1928 to 1972, sterilizations,
both compulsory and optional, were performed on nearly 3000 "unfit"
individuals of varying ages and ethnicities.
[Eugenics# The_Eugenics_Movement_in_Canada: Individuals were assessed
using IQ tests such as the Stanford-Binet.]
Sweden once operated a strong
sterilization program, which was active primarily from the late 1930s
until the mid 1950s. The legislation was enacted in 1934 and was
formally abolished in 1976. A government inquiry published in 2000
estimated that 21,000 were forcibly sterilized, 6,000 were coerced into
a 'voluntary' sterilization while the nature of a further 4,000 cases
could not be determined. The Swedish state subsequently paid out
damages to the victims. The program was meant primarily to prevent
mental illness and disease. [..] Eugenics
programs including forced sterilization existed in most Northern
European countries, as well as other more or less Protestant countries.
Some programs, such as Canada's and Sweden's, lasted well into the
1970s. Other countries that had notably active sterilization programs
include Australia, Norway, Finland, Estonia, Slovakia, Switzerland,
Iceland, and some countries in Latin America (including Panama). [..]
In Peru, former president Alberto Fujimori (1990-2000) pressured
200,000 indigenous people in rural areas (mainly Quechuas and Aymaras)
into being sterilized [..] According to an article on the BBC News web
site Czechoslovakia carried out a policy of sterilization of Roma
women, between 1973 and 1990. en.wikipedia.org/wiki/Compulsory_sterilization
Sterilisationsgesetze [..] hatten die
Verhinderung sogenannten erblich "minderwertigen" Nachwuchses zum Ziel
[..] In der Schweiz wurden bis in die achtziger Jahre des 20.
Jahrhunderts Zwangssterilisationen durchgeführt - hauptsächlich an
Frauen. Das für diese Sterilisationen juristisch erforderliche
Einverständnis verschafften sich die Behörden durch Überredung oder
Erpressung. [Randnotiz: Seit 1971 haben in der Schweiz auch Frauen allgemeines Wahlrecht, und seit 1990 in allen Kantonen.] In Dänemark wurden von
1929 bis 1967 etwa 11.000
Personen sterilisiert, für Norwegen und Finnland werden 40.000 bzw.
1.400 Fälle geschätzt de.wikipedia.org/wiki/Sterilisationsgesetze
In the 1980s William Shockley [1910-89,
physicist at Stanford University, co-invented the transistor, was
awarded the 1956
Nobel Prize in Physics] proposed that individuals with
IQs below 100 be paid to undergo voluntary sterilization. en.wikipedia.org/wiki/Race_and_intelligence
Zwangslager und großflächige physisch-biologische Zwangsmaßnahmen
zum Zweck genetischer, ethnischer und politischer 'Säuberungen' gab und gibt es eine ganze Menge. Und
von einem erschreckend breiten, nahezu beliebigen Spektrum an Nationen veranstaltet. Ein paar Beispiele:
Lager
des "Indian
Removal Act" zur Umsiedlung von Cherokee-Indianern in den USA, 1838;
Campos de Reconcentración der Spanier in Kuba, 1868-1898; 50.000 Afrikaner und koloniale Bauern aus Europa sterben in Burenkriegslagern der Briten in Südafrika, 1899-1902; 8000 aufständige Herero und Nama sterben in kolonialen Gefangenenlagern von Deutsch-Südwestafrika, 1904-07; 8000 Ukrainer verrichten Zwangsarbeit in Kanada, 1. Weltkrieg; 10.000 Finnen überleben Bürgerkriegslager nicht, 1918; unhaltbare Sinti und Roma- Lager in Deutschland,
1920-23; größere Internierungslager für Deutsche, Ukrainer,
Oppositionelle in Posen und Brest, Polen, 1918-39; Anhaltelager für
'Zigeuner', dann politische Gegner in Österreich, 1933-38; 66.000
jugoslawische Juden sterben, außerdem Nazigegner, Sinti und Roma in von
der Ustascha verwalteten KZs des besetzten Jugoslawien, weiterhin
sterben mindestens 100.000 Serben, Juden, Sinti und Roma und Antifa-Kroatier in
Kroatien, am Kriegsende sollen aber auch Ustascha als Kriegsgefangene trotz Verbot gruppenweise hingerichtet worden sein, außerdem wird von 50.000 in von jugoslawischen Partisanen bis 1948 unterhaltenen Lagern gestorbenen Donauschwaben berichtet, 2. Weltkrieg; einige Zehntausend gefangene Zivilisten in
Mussolini-KZs in Italien, Damaltien, Kroatien, 1941-43; 50 ethnische und politische Sammel- und Transferlager des französischen Vichy-Regimes mit Hunderttausenden, 2. Weltkrieg; Concentration
Camps für 120.000 ausgewählte Japaner, Italiener, Deutsche sowie Zeugen
Jehovas in den USA, 2. Weltkrieg; russische, koreanische, chinesische
Gefangenenlager japanischer Besatzer (ua. Test biologischer Waffen und
Zwangsprostitution; zusätzlich sterben weit über Hunderttausend Chinesen bei einem
Massaker 1937/38 in Nanking), außerdem harsche Internierungslager für bis zu 130.000 Kolonial-Zivilisten aus Holland, USA, GB, Australien, 1942-45; mehrere Zehntausend
Deutsche, Schlesier, Ukrainer sterben in schlesischen Vertriebenenlagern, Polen,
1945; mindestens 150.000 politisch Hingerichtete 1939-44,
bis zu 104 falangistische Konzentrationslager bis 1962 in Spanien; KZ Tarrafal für
politische Gegner, Aufständische, Gefangene auf den Kapverden,
Portugal, 1936-54, 1961-74; 130.000 keniatische Mau-Mau- Aufständige sterben 1954-60 in britischen Lagern; Psychiatrisierung und Zwangseinweisung vieler 'politisch Inkorrekter' in Überstunden-Arbeitsfabriken ohne Lohn (Laogai) in China, 1949-80; unzumutbare Bedingungen in Zwangsarbeitslagern für politisch und sexuell Abweichende, Kuba 1965-68; Lager für Regimegegner der Papadopoulos-Diktatur in Griechenland,
1967-73; etwa 1.7 Millionen Kambodschaner sterben in
Zwangsagrarbeitslagern des Pol-Pot-Regimes, 1975-78; mindestens 9000 sterben in 100 argentinischen Konzentrationszentren, 1976-83; sogenannte Kindergulags in Rumänien, 1970-89; Fußballstadien und Colonia Dignidad der Militärjunta in Chile, 1973-89; gegenseitige Misshandlungen und Tötungen an vielleicht mehreren Zehntausend Bosniaken, Kroaten und Serben in Bürgerkriegslagern mit vielen Zivilisten, 1991-1995; in den Postmilleniumdekaden gibt es Berichten zufolge noch bis zu 200.000 Gefangene in politisch kategorisierten Zwangsarbeits- und Brainwashing- Lagern Nordkoreas, wo Misshandlungen und Tötungen geschehen. Quellen: de.wikipedia.org, en.wikipedia.org
Alles nur Entgleisungen? Wo ist die Schiene?
Auch dominieren in vielen hochentwickelten Ländern
noch zB. legalisierte Strafen, die physische Gewalt vorsehen:
Staaten mit Todesstrafe [..] 2006
wurden weltweit mindestens 1.591 (vgl. 2004: 3.797) Menschen in 22
Ländern hingerichtet, weitere 3.861 (2004: 7.395) wurden in 55 (zuvor
64) Ländern zum Tod verurteilt. Die Dunkelziffer ist jedoch um ein
Vielfaches höher. Insgesamt warten um die 19.000 und 24.000 Menschen in
Todeszellen [..] Insgesamt [..] noch 69 Staaten und Territorien [..]
Nur wenige dieser Staaten wenden die Todesstrafe regelmäßig an. Von den
größeren Staaten tun dies nur noch die Volksrepublik China, Japan,
Pakistan, Iran und 32 Bundesstaaten sowie die Bundesjustiz der USA. de.wikipedia.org/wiki/Todesstrafe
Nach heutigem » Wissens- und Technologiestand kann man jedoch alle Verbrecher anscheinend ziemlich schnell, unaufwändig und effizient so umprogrammieren, dass sie zB. lernen, sich und anderen zu nützen.
Und
unter den nicht-tödlichen Bahnunfällen scheint sich ein tiefer Graben
zu öffnen, der bei en.wikipedia.org/wiki/Domestic_violence, /Category:Aggression, :Abuse oder
stop-discrimination.info beginnt. Weil solches zunehmend 'nur' auf subtilen Verhaltens- und gedanklich-virtuellen Ebenen geschieht, steigt
die Bedeutung einer » Realo-Messung.
Um den Realo-Wert jener Phänomene zu senken, die zwar diametral zu
eigenen Lebensansprüchen zu stehen scheinen, aber täglich und
vielleicht auch ganz nah passieren, übt man aktive Nicht-Wahrnehmung. Was nicht wahrgenommen wird, das "gibt es nicht". Die Methoden heißen zB. Verdrängung und ggf. proaktives Priming und Framing.
Nicht nur die an der Oberfläche materialisierten Dinge
wie zB. Umweltvergiftungen auf verschiedensten Bedeutungsebenen, sich ursachenkonsistent wiederholende Un- und Zwischenfälle mit
katastrophalen Auswirkungen, BSE- oder Psychoterror- Phänomene aller Art resultieren aus mittel-
oder langfristigen
Neben- und Rückwirkungseffekten. Ob es nicht vermeidbar gewesen wäre, lässt sich bei
fast jeder Tragödie
so beantworten: Ja, wenn ... die Kinder dieser Erde öfter an ihre Vernunft denken würden. Aber was
soll das Search for Terrestrial Intelligence -Team davon halten, wenn schon in der Quersumme aller irdischen
SciFi-, Freiphantasie-, Zukunfts- und visionären Kulturprodukte Misstrauen, Missbrauch, Gegeneinander, mehr oder weniger virtuelle Gewalt, Zerstörung sowie dystopische Szenarien eine erhebliche Rolle spielen?
www.na.unep.net/OnePlanetManyPeople/,
One Planet, Many People: Atlas of Our Changing Environment, UNEP -
United Nations Environment Programme, 2005, ISBN: 9280725718
Die Abschnitte "Entwicklungen" bis "Vernünftiger?" und "Anmerkungen" wollen aus dem Orbit neutral und unvoreingenommen etwas Wirklichkeit zwischen Zimmertür und Sonnensystemrand reflektieren und fragen: Wie gut könnte es allen Lebewesen auf der einzigartigen Paradiesinsel Erde gehen, wenn ..? Nach nüchterner Kritik und ein paar realisierbaren Ideen, Varianten, Wegen für Entstörung, Qualitätsverbesserung, Redesign klingt "Was wäre wenn" in dem einen oder anderen Ohr vielleicht mehr
oder weniger nach Zukunft. Natürlich haben mindestens alle Menschen auf dieser Welt bereits viele gute Dinge geschaffen. Zum Beispiel diesen Text.
Nahezu alltägliche Erlebnisse gaben Inspiration und Anreiz. Ende 2004 entstanden die Hauptgedanken und Anmerkungen. Bis heute verstärken Zitate, Referenzen, Überlagerungstexte und sowie Echtzeit- Happenings aller Art das Ganze. Vielleicht wirken hier neben
konventionellen Kausalitäts- und Zufallsprinzipien zusätzlich Effekte der
Noosphäre: Zu fast jedem Erlebnis oder Gedankengang waren später gleiche oder ähnliche in Literatur und
Medien aller Art zu finden. Für den Inhalt referenzierter Websites wird jedoch
keine Verantwortung übernommen.